#136

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 11.02.2024 00:47
von elfjur • 956 Beiträge

"Verzeiht Werte Norraiya. Wie ihr euch vielleicht erinnert, war ich leicht derangiert, als wir uns trafen. Ihr habt recht, alles zu seiner Zeit."
Au Branko gewandt sagte er: "Oh die Kapitänin war schon mal hier und weiß mit den Strudeln umzugehen. Sie und ihr Steuermann waren an Fragen der Navigation sehr interessiert. Die Anuletpriesterin scheint mir etwas engstirnig zu sein."


WIR BRAUCHEN MEHR PRIESTER AUF DEM ROOTS!

Tok: "Haaallooo (beliebiges Attribut des Angesprochenen einsetzen)"
Sandor Nardil: "Scheiß Landkrieg!!!"
Ottfried von Ox: "Ich werd zu alt für diese Scheiße."

Kurtz†: "Willkommen im Herz der Finsternis! HAAHAHAHAA!!!"
Elfjur†: "Weiche in Sinas Namen..."

Ich bin staatlich gebrandmarkter Legasteniker. Rechtschreibfehler gehören zur Tätigkeitsbeschreibung.
zuletzt bearbeitet 11.02.2024 00:49 | nach oben springen

#137

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 11.02.2024 21:14
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Jonathan nickte, "dann auf zu Anuschka." Er drehte sich wieder um. und versuchte wieder hoch zu kraxeln. "Inesh ist immer noch dieselbe. Sie hat bitteres Unrecht erfahren. Aber sie war auch schon immer die Göttin des Glücks. Das war Libos Geschenk an sie. Und Azroths Geschenk der Prophetie an Inesh, schenkt uns auch immer wieder Hilfen. Ich gehe übrigens davon aus, daß wir Mishka, die Borealis Priesterin hier treffen werden."


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#138

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 12.02.2024 01:44
von Twi-Chan • 214 Beiträge

"Schon in Ordnung Aristaios.", lächelte sie ihn an und wandte sich dann ebenfalls in Richtung der steinernen Treppe zurück. Norraiya wurde hellhörig bei Jonathans Worten, "Mishka, hier auf Kadramos?", sie sah den Pater jetzt mit großen Augen an, "Wie könnt ihr euch da so sicher sein? Ich meine, mich würde das sehr freuen, Ireos selbst vermutlich noch viel mehr, immerhin sucht er ja dringend Kontakt zu seinen Geschwistern. Nur mir ist irgendwie in Erinnerung geblieben, dass Mishka erstmal woanders hinreißen und Rücksprache mit Boreals halten wollte.", man merkte Norraiya an, dass sie diese Neuigkeit etwas aufgeregt machte, da sie Mishka selbst mochte.

Branko beobachtete das Verhalten seines Schützlings etwas schmunzelnd, "Da will sich wohl jemand anfreunden...", kommentierte er ihr Verhalten. Dann blickte er zu dem Inesh-Priester, "Das erklärt natürlich, wieso mir das Schiff so bekannt vor kam. Manche handeln tatsächlich recht häufig mit uns, aber dieses Schiff ist da wohl eher saisonal hier. Aber gut, dann dürfte sie vielleicht auch Anuschka kennen und hat sich mit ihr bereits ausgetauscht.", lachte er etwas und stieg mit ihnen ebenfalls die Stufen der Treppe hinauf. Oben angekommen lief er dann etwas vorweg zurück in Richtung des Dorfplatzes, von wo aus die Musik kam.
Auf dem Weg dorthin, konnte auch Aristaios die vielen Windspiele oft aus Muscheln sehen, die den Weg dorthin bereits zierten und am Ort des Geschehens, waren diese an Seilen über den Festplatz und dessen Speisetafel gespannt, wobei sie sich bei der Ireos-Skulptur auf der Wiese trafen. Zielsicher steuerte Branko in Richtung Anuschka, griff sich auf dem Weg dorthin, aber einen noch leeren Teller und meinte dann diesen zum Inesh-Priester reichend, "Bedient euch bitte, wir haben hier allerlei Speisen aus dem Meer und ein paar schöne Spenden aus der Hauptstadt bekommen. Dort drüben bekommt ihr auch Suppe und Grillgut gereicht und die Damen aus dem Dorf haben noch ein paar Kuchen gebacken, nehmt solange es noch da ist, ich werde mich derweil schonmal zu der etwas sonnengebräunten gutaussehenden Dame dort an den Tisch begeben.", eine Handgeste ging in Richtung Anuschka, die mit dem Weinkrug winkte, als sie die Meute sah. "Für euch gilt natürlih auch, nehmt so oft ihr mögt und solange noch etwas da ist, heute wird hier niemand hungrig den Platz verlassen!", sagte er zum Pater und Dudi.


zuletzt bearbeitet 12.02.2024 01:45 | nach oben springen

#139

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 12.02.2024 04:24
von elfjur • 956 Beiträge

"Hm", brummte Arisaios. "Auch bei extester Navigation braucht ein Seemann eine Menge Glück. Zu meiner Zeit allerdings habe ich nie vom Glück als einem Geschenk Libos gehört. Die Gabe der Prophezeiung ist ein Geschenk ihrer Patin Andara, der Anderen oder der Weberin, wie sie später genannt wurde. Das hat Inesh mir selbst bestätigt. Aber mit den Jahrtausenden ändern sich die Gewissheiten und vielleicht auch die Wahrheiten. Wir Ineshi waren zu meiner Zeit ein kleiner, aber stolzer Orden und Seeleute können echte Dickschädel sein. Gerade wenn man sie ungerecht behandelt. MEINE Brüder und Schwestern hätten bei der Nummer jeden greifbaren Tarashii kielgeholt, bis er lacht. Ohne Euch und der Exaktheit eurer Aufzeichnungen zu nahe treten zu wollen: Haltet ihr es für möglich, dass ihr einer Propagandalüge aufgessen seid? Zu den wenigen Dingen, die ich gelernt habe, seit ich zurück bin, gehört, dass die Wahrheit als erstes stirbt. Andara war als Verräterin und Gemahlin eines Verräters hingerichtet worden. Inesh selbst zur Renegain geworden. Als liebender Vater würde ich mir was ausdenken, um mein Kind wenigstens etwas zu schützen. Zumal wenn besagtes Kind ein bisschen 'traurig' über den Grad der väterlichen Unterstützung ist." Der Sarkasmus war unüberhörbar "Aber was weiß ich schon. Ich stamme aus einer Zeit, als Eridmea aus Friede, Freude und Eierkuchen MIT Marmelade satt für jedermann bestand. Danach habe ich eine lange Zeit auf dem kuscheligen Boden eines Tempels geruht, den die Götter im Astralraum geparkt hatten." Er wurde ernst. "Nach allem was ich hörte, seit ihr ein guter Mann und ich achte euch und euren Gott. Aber irgendwann wüsste ich schon gern, warum in Thelions Namen die Väter zulassen haben, daß Inesh, ihren Priestern UND IHREN GLÄUBIGERN DAS ANGETAN wurde. Hätte mein Vater sowas ähnliches bei einer meiner Töchter versucht, hätte ich ihn mir sowas von hergenommen!"

Er holte dreimal tief Luft und wandte sich an die anderen Begleiter. "Entschuldigt, ich komme mit der Gesamtsituation immer noch nicht klar. Gestern bin ich eingeschlafen und heute wache ich auf um die Welt ist ein schreckliches Irrenhaus.
Sollte sich auch noch Mischka einfinden, wäre das wahrlich ein großes Glück, von dem ich annehmen würde, dass SIE ihre Hand im Spiel hat."

Er nahm den Teller und schaute über die Tafeln. "Man geht's Euch gut! Ich glaube, ich mache einen Probierteller. Und ein Heißgetränk." Er schnüffelte. "Ist das Apfelpunsch? Ist der mit oder ohne Wumms? (...) Ach ihr macht den mit Schuss? (... ) Dann hätte ich gerne zwei Pfeile. (...) Auf euer Wohl. (...) Ich sehe schon kein Wums für Euch und möge INESH den Weg eures Kindes erleuchten."

Die Last auf Aristaios Schultern schien leichter zu werden unter all den glücklichen Menschen. Schließlich lange er am bezeichneten Tisch an, Stellte Teller und Krug ab und verneigte sich tief." Verehrte Anuschka, Herrin des Schrein des Anuket SEIN IST DAS MEER. Verzeiht, dass ich Euch erst jetzt meine Aufwartung mache. Aber ich konnte diese guten Menschen mit den guten Sachen einfach nicht ignorieren."


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#140

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 12.02.2024 13:46
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Jonathan schlug sich mit der flachen Hand vor den Kopf. "Ich wollte sagen, ich erwarte NICHT, daß Mishka hierher kommt. Ich brauche wohl mal ne Pause."
Dann setzte er sich zu Anuschka wieder an den Tisch und holte ein dickes blaues Buch hervor. Diese Legende ist das nächste was an die Geburt von Inesh heranrückt und von Pathor selbst als weitgehend richtig gegeben:
Heil sei Inesh

Dies sei Euch zur Lehre gegeben, denn auch, wenn wir die Götter schwer beschreiben können, so ist es doch nützlich, wenn wir es versuchen. Bedenket nur immer, dass alles, was ihr zu verstehen glaubt, nur menschliches Denken ist und wir gar wenig Wahrhaftiges über sie wissen können. Ein jegliches, was wir von ihnen erzählen, sprechen wir aus unserem Erfahren mit ihnen und reden in Gleichnissen.

Einst lagen Pathor und Anuket im Streite miteinander, denn der Mond beherrschte die Wogen des Meeres, das Meer weigerte sich aber seine Geheimnisse Preis zu geben. Da beschlossen beide ein Wesen zu schaffen und zu sehen, wessen Kunst größer sei und nach wem es käme. So würde der Streit entschieden, oder, wenn es beiden gleich sei, versöhnt.
Da nahm Anuket das Wasser aus den Tiefendes ersten Meeres und Perlen und Edelsteine aus den Abgründen der Ozeane und klares Leuchten aus den funkelden Bächen der Welt und die Stille aus den Seen der Wälder. Und Pathor nahm das Wissen seines Buches und die Sttrahlen des Mondes und das Dunkel des nächtlichen Himmels und die Ewigkeit der Zeit. Und so schufen sie Inesh. Und Inesh ward das jüngste der damaligen Götterkinder, denn Moluk K´Than ward noch nicht gezeugt. Und sie war schöner als alle anderen Göttinene und lieblich, glänzend, still, weise und geheimnisvoll wie der nächtliche Himmel und die Tiefen des Meeres. Und die Götter traten zusammen und erkannten sie an als eine der ihren, denn sie war eine Gottheit und von Göttern gezeugt. Und so stand ihr eine Sphäre zu, doch die Welt war schon geordnet und verteilt. Da besprachen die Götter sich und jeder nahm einen Teil seiner Sphäre und brachte sie zu Inesh und Inesh sollte wählen. Da viel ihr Blick auf das Geschenk der Anderen und es gefiel ihr und auf das Geschenk Alogrimondes und es gefiel ihr. Und die anderen Geschenke gefielen ihr auch, doch sie durfte nicht alle wählen, denn sonst wäre ihre Macht zu groß geworden. Und so wählte sie diese vier und ihr Vater Pathor gab ihr die Morgengabe des Himmels. Da weinte Inesh vor Freude und ihre Tränen funkelten und sie warf sie an den Himmel und nannte sie ihre Kinder, die Sterne, und gab ihnen Namen. Und sie ordnete sie nach dem Orakel der Anderen, dass ihr geschenkt, damit die Weisen lesen könnten ihr Schicksal in ihnen. Und sie ließ sie leuchten nach dem Geschenk der Alogrimonde, damit die Seefahrer einen Weg fänden selbst dort, wo kein Weg. Vom Libos aber erhielt sie die Macht Glück zu schenken, beim Spiel aber auch bei anderen Dingen und von Azroth erhielt sie die Gabe der Prophetie, denn wenn sie das Schicksal der Menschen schon zeigen durfte am Himmel, so sollte ihr auch gewährt sein, es genau zu betrachten.
So ward Inesh zu der Göttin, die wir kennen und bis heute weisen ihre Kinder, die Sterne, uns den Weg. Und so ein Gebet versagt zu den anderen Göttern, bedenket immer, Inesh ist die jüngste unter den Göttinen und ihr Herz ist freundlich.

Es gibt aber manche, die sagen, dass Inesh gezeugt wurde, als der Pathor dem Anuket beilag. Und dieser wurde schwanger als wäre er ein Weib und gebar die Inesh unter Schmerzenin den Tiefen des Ozeans, dort, wo das Wasser rot ist. Und es heißt, deshalb würde jeden Morgen und jeden Abend das Wasser durch die Sonne rot gefärbt, wenn die Nacht anbricht, um an jene Zeit zu erinnern. Wir wissen nicht, ob diese Legende war ist und manche vermuten sie käme daher, dass viele Wasserlebewesen mal männlich, mal weiblich oder beides oder keines von beidem ist. Doch sicher ist, dass was auch immer geschehen ist, es keine Schande ward. Deshalb wird auch im Orden des Libos gelehrt, dass wenn zwei Männer einander wohlgesonnen, sie nicht geschlagen oder getötet werden dürfen, sondern, wenn beide freien Willens und alt genug zu wissen was sie tun, sie einander Gefährte sein dürfen ganz ohne Scham. Denn wenn Pathor und Anuket einander erwählten, so kann es nicht schändlich sein und Inesh ist keine Frucht der Schande wie Moluk K´Than. Darum hütet Euch solches zu denken von der Göttin."


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zuletzt bearbeitet 12.02.2024 13:50 | nach oben springen

#141

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 12.02.2024 14:19
von dudi • 69 Beiträge

Nur bei Erwähnung von Mischka war ein erfreute Ausruf von dudi zu hören. Sonst ließ sie die anderen in ihrem Gespräch. Oben bekommt Anuschka einen Dank für das Freihalten und es wird erst einmal Kuchen und etwas Käse gejagt.
"Apfelpunsch?" ist dann das erste Wort nach einem traurigen Seufzen zu Jonathans Korrektur.
"Schade. Aber manchmal werde Worte wahr. Schön wäre ein Wiedersehen. Auch wenn dudi Mischka erst kennenlernen durfte.
"Und das mit was von wem geschenkt und die verschiedenen Geschichten ist interessant. Die Wahrheit ist meist zwischen allen Versionen." kommt während dudi überlegt, ob erst Kuchen oder erst Käse.

zuletzt bearbeitet 12.02.2024 14:23 | nach oben springen

#142

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 13.02.2024 13:40
von elfjur • 956 Beiträge

Arstaios lächelte:"Das ist das Gleiche, was man mir auch beigebracht hat. Nur, dass in underer Lehre Orakel und Prophezeiung zusammen gehören. Azroth kommt bei nicht vorInesh spinnt, Andara webt. Aber der Faden wurde durchschnittlichen und damit hat Inesh auch in diesem Teil ihrer Sphäre Probleme. Ich empfange von ihr nur undeutliche Träume und Empfindungen, manchmal auch rätselhafte Worte. Icv werde mich wohl verstärkt mit interpretation befassen. Bis ich im jetzt ankam, hatte ich einen Austausch mit meiner Göttin, der unserem Gespräch hier sehr nahe kommt. Jetzt ist alles verschwommen."


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#143

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 13.02.2024 13:51
von elfjur • 956 Beiträge

Mit diesen Worten wendete er sich seinem Teller und den anderen zu. "Sagt Branko, wäre es möclich, dass ich in eurem Schrein zu meiner Göttin und ihrer Familie bete? Wenn ihr Bedenken habt, kann ich aber meinen Reiseschrein auch anderswo errichten. Oder würdet ihr, verehrte Anuschka Gastfreundschaft im Schrein des Vaters gewähren?"


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#144

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 13.02.2024 15:26
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Jonathan kommentierte Aristaois Einwand bezüglich der Propheterie trocken. "Diesen Punkt hatte ich mal mit Inesh's Vater in einer Vision geklärt. Es gibt kein Schicksal mehr, und damit keine determinierte Zukunft mehr. Das Geschenk ist also nicht mehr existent. Inesh hat dafür von Pathor die Gabe bekommen mögliche Zukünfte zu sehen und mit einer gewissen Unsicherheit die wahrscheinlichste zu bestimmen. Aber die Zukunft verändert sich permanent, deshalb empfinden die Leute das als eher wage."


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#145

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 13.02.2024 15:39
von elfjur • 956 Beiträge

"Ah das etklärt, das was Inesh mit dem durchschnittenen Faden meinte. Andara ist tot, also wird auch nicht mehr gewebt. Umso wichtiger wird das Thema Interpretation für mich. Wenn wir rs schaffen, Inesh zurück zu den Sternen zu bringen, stellt sich auch noch die Frage nach einer völlig neuen Astrologie, weil wir ja zum Teil neue Sternbilder haben."


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#146

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 13.02.2024 16:56
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

"Inesh hat den Himmel seit Ihrer Gottwerdung gewebt und die Sterne an den Himmel gesetzt, Ich nehme an, sie wird die neuen Sternbilder anerkennen und weitere werden folgen."


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#147

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 13.02.2024 19:20
von elfjur • 956 Beiträge

"Davon gehe ich auch aus. Ich habe micht vor, mein Leben ald Berufsspieler zu beenden. Anerkannt hat Inesh die Sternenbilder. Aber sie scheint dir Verantwortung füzr den Himmel insgesamt abzulehnen. Anders kann ich die Vision, die ich und einige andere hatten, nicht interpretieren.


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#148

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 13.02.2024 21:35
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Jonathan schüttelte den Kopf. "Das ist zu einfach gedacht, Aristaios. Sieh es aus Ihrer Perspektive. Stell Dir vor ein Dir vorgesetzter Hohepriester kommt an, sagt, dass man keinen Bedarf mehr als Priester an Dir hat und verdonnert Dich dazu als die niederste Schankmaid in einer echt runtergekommenen Hafenkneipe zu arbeiten. Du darfst nicht beten, Du darfst NICHT mal an die Göttin Deiner Huld denken!
Nach ein paar Jahren, in denen Du Dich gefragt hast, warum Dir das passiert, erlebst Du so ziemlich die mieseste Zeit Deines Lebens, inklusive Sehnsucht nach Deinem alten Leben, Zorn auf das Arschloch, daß Dir ungerechterweise diese Strafe eingebrockt hat und die Resignation menschlichen Abfall jeden Tag bedienen zu müssen.
Das Arschloch gehörte übrigens zu den drei Leuten, denen Du in Deiner Existenz am meisten vertraut hast und sicher wusstest, dass sie Dich nie verraten würden. Versuche das einmal wirklich zu FÜHLEN.
Jetzt fühlst Du vielleicht einen kleinen Schimmer von dem Schmerz der Inesh zugefügt wurde. Eine schwärende Wunde, die seit Jahrhunderten eitert und nicht heilt.
Und nun stell Dir vor, daß nach zwanzig Jahren das Arschloch wieder zu Dir kommt und sagt, ach vielleicht können wir Dich doch noch brauchen. Zieh mal fix Dein Ornat wieder an und halte dahinten ne Messe. Wie würdest Du dich fühlen und reagieren. Möchtest Du dem Arschloch helfen. Und vergiss kurzzeitig die Wahrheit, das wir beide natürlich mit Freuden wieder unseren Göttern dienen würden. Konzentrier Dich auf Deine Gefühle gegenüber dem Arschloch. Möchtest Du auch nur irgendwas für ihn tun?"


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#149

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 13.02.2024 22:31
von Twi-Chan • 214 Beiträge

Anuschka hatte den Gästen mit Freuden den Platz freigehalten und begrüßte auch Aristaios freudig als dieser mit vollem Teller an den Tisch kam, "Ach, nicht doch! Ich freue mich, dass ihr jetzt hier seid, ich habe bisher nur selten Priester von Inesh hier getroffen und dann dazu noch jemand, der solch interessantes Gewand trägt!", sie zupfte einmal an dem blauen Stoff undwar sichtlich entzückt davon.
Als der Pater dann die Geschichte von Inesh erzählte, wurde es etwas ruhiger am Tisch, da Anuschka, Branko und ganz besonders Norraiya gebannt lauschten, aber auch ein paar der daneben Sitzenden bekamen nun lange Ohren und schienen interessiert. Selbst der Wind schien nur noch ganz sanft die Windspiele zu schreifen und sorgte stattdessen dafür, dass Jonathans Stimme weit getragen wurde, weswegen wohl auch immer mehr Leute in der Nähe verstummten bis auch plötzlich die Musik nur noch ein leiser Begleiter war. Als Jonathan seine Geschichte über Inesh endete, erntete er kurzen Applaus von seinem und den benachbarten Tischen und einer rief laut einen Trinkaufforderung auf die Göttin des Glücks aus, wofür sie hier vor allem bekannt war, und worauf alle die Krüge erhoben und freudig anstießen, ehe die Musik wieder lauter wurde und die Windspiele scheinbar im Takt mit klangen. "Eine wirklich schöne Geschichte Pater und auch wenn wir nicht wissen, welche der beiden Versionen nun der tatsächlichen Wahrheit entsprechen, so finde ich beide als sehr angenehm.", sagte Anuschka und prostete Jonathan zu.
Branko nickte bestätigend und hob ebenfalls seinen Krug, "Auf die Göttin des Glücks und dass sie bald wieder ihre alten Spähren zurück bekommt!", fügte er noch hinzu und trank auf sie. Danach blickte er zu Aristaios und grinste, "Aber natürlich dürft ihr zu Ireos beten, das haben Pater Jonathan und Dudi auch schon getan und wenn ihr Glück habt...", er lachte kurz auf bei seiner Wortwahl, "..nun dann kann Ireos eure Worte vielleicht sogar an Inesh übermitteln!", grinste er. "Norraiya wärst du so gut und führst Aristaios gleich nochmal zum Schrein, sobald er aufgegessen hat?", fragte er sie, die immer noch total fasziniert von der Geschichte zu Inesh schien.
"Oh, äh...ja klar kann ich machen. Allerdings Aristaios solltet ihr wissen, dass es 2 Dörfer weiter auch einen Inesh-Schrein gibt, der am großen Klarsee errichtet wurde. Man sagt in wolkenlosen Nächten spiegelt der See wunderschön die Sterne wieder und es sehe aus als würde man durch den Himmel schippern, wenn man mit dem Boot darauf unterwegs ist.", meinte sie lächelnd zu ihm.

Branko unterhielt sich etwas mit Anuschka und man merkte, dass die beiden jetzt wo sie etwas Alkohol intus hatten, sich noch etwas mehr neckten, aber auch deutlich näher zusammen rutschten. Als Pater Jonathan allerdings von einem Priester sprach, der zu einer Schankmaid degradiert wurde, haute Branko, der das so halb mitbekommen hatte, einmal hörbar mit seinem Krug auf den Tisch, "Jonathan! Ich hoffe ihr wollt mit diesem Vergleich nicht unsere allerliebste Schankmaid Anuschka - Priesterin des Azroths beleidigen, sonst muss ich ungemütlich werden!", brummte er an Anuschka vorbei zu ihm.
"Na, na! Hast du etwa Sand in den Ohren Branko? Ich war doch gar nicht gemeint du alter See-Brummbär! Na komm, wolltest du mir nicht etwas von deinen Sachen kredenzen, damit ich dem Pater seinem Mantel wieder geben kann, bevor sie zum nächsten Dorf aufbrechen?", versuchte sie ihn zu beruhigen und abzulenken. Dennoch wandte sie sich einmal an den Pater, "Und ihr solltet nicht so schlecht über Schankmaids reden, vergesst nicht, dass sie es sind, die die meisten Einwohner bei Laune halten und sie alleine entscheiden, wer eingeschenkt bekommt und wer nicht!", sie piekste ihm dabei kurz mit dem Finger in die Seite, so dass er kurz zusammen zucken würde und erhob sich dann mit Branko, der auf ihre Worte einging.
"Ich werde für die Dame mal kurz ein paar Kleider raussuchen und ihr stellt solange nichts an, habt ihr gehört?! Norraiya, du hast die Priester hier im Blick, ich verlass mich auf dich!", meinte er bestimmend und ging dann mit Anuschka, die sich bei ihm einhakte zu seiner bescheidenen Behausung ganz in der Nähe des Dorfplatzes.
Norraiya blinzelte einmal und hob die Hand an die Stirn, "Ai, Ai Chef!", meinte sie nur so halb ernst und blickte den beiden nach und schüttelte dann schmunzelnd den Kopf, "Erwartet bitte nicht, dass die beiden allzu bald wieder da sind.", meinte sie dann zu den anderen, "Aber der Vergleich in Anuschkas Anwesenheit, während angetrunkene Leute dabei sitzt, war wirklich nicht der beste Jonathan. Seid froh, dass das nicht noch andere gehört haben, hier schätzen nämlich alle Anuschka in ihrer Funktion als Priesterin und Schankmaid wirklich sehr.", meinte sie dann etwas ernster. Dann blickte sie zu Aristaios, "Aber sagt mal Aristaios, so wie ihr sprecht und was ihr sagtet, kann es sein, dass euch etwas Ähnliches widerfahren ist, wie den Jägern der Götter, die vor ein paar Tagen nach Jahrhunderten der Gefangenschaft befreit wurden? Seid ihr auch mehrere 100 Jahre alt?", fragte sie dann neugierig.


zuletzt bearbeitet 13.02.2024 22:48 | nach oben springen

#150

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 14.02.2024 05:31
von elfjur • 956 Beiträge

Aristaios nahm einen tiefen Zug von seinem inzwischen lauwarmen Apfelpunsch und schloss die Augen. So leise, dass es nur die Leute am Tisch hören konnten, sagte er: "Nichts wird für mich jemals schwieriger zu beantworten sein, als die Frage nach meinem Alter. Stellt mich einem Yersin - äh Sinaspriester vor und der wird euch sagen, dass ich ein Mann zwischen 50 und 60 Jahren bin, der etwas viel isst und Alkohol trinkt und aufhören sollte auf Schiffsmasten herumzuklettern.
ABER als die Botschafter mit ihrem verfluchten grünen Stein nach Eridmea kamen, waren Andara und ihr Gemahl Thelion als älteste Götter genauso verehrt, wie Tanesh und Tarash. Es waren noch nicht einmal alle Götter, die ihr vielleicht als 'das alte Pantheon' kennt bekannt. Als die Götter den Tempel, in den wir Überlebenden uns geflüchtet hatten vor etwas über einem Jahr wieder zurückbrachten, haben wir gemeinsam mit einigen Schicksalsschmieden versucht herauszufinden, wieviel Zeit vergangen war." Er wandte sich an Jonathan:" Der junge Mann den ihr mit eurem Buch und einem Chronistenauftrag losgeschickt habt, war sehr bemüht zu helfen. "Kurz, ich stamme aus einer Zeit, wo es nirgends einen König oder Grafen gab, an dessen Herrscherzeit man sich orientieren könnte die höcste weltliche Autorität, die ich kenne ist der Bürgermeister von Eridion. Der Partori, der bei uns war hat es leider nicht geschafft. Die Aufzeichnungen der Andari und Thelionen dürften verloren sein. Ob die derYersuiniasi im Sinastempel sind? Wenn die Ineshi die alten Logbücher aufgehoben haben, werden sie es entweder nicht wissen oder nicht zugeben. Ich weiß nicht, worauf man sich am Ende geeinigt hat. Aber die letzten Schätzungen, von denen ich weiß, lagen bei 10.000 Jahren. Das erklärt auch die Unterschiede zwischen der Lehre des Paters und mir. Sucht euch aus, wie alt ich bin: Ende 50 und verwirrt oder um die 10.000 und verwirrt. Jedenfalls ist mir nichts geblieben als mein Glaube an meine Göttin Inesh in ihrer angestammten Sphäre. Sie hat mich selbst erwählt, Als ich gestandener Navigator und Familienvater war."


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