#61

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 15.01.2024 22:01
von dudi • 69 Beiträge

Mit einem "Pff..." guckt dudi etwas betrübt drein.
"Namen sind mein Manko. Aber darum frag ich ja nach, um es richtig zu haben." murmelt sie kleinlaut und lauscht dann. Doch bei der alten Karte hellt sich die Miene wieder auf und sie lächelt dankbar Branko an.
"Dann wird es jetzt korrekt vermerkt. Danke."
Am Tisch nimmt dudi sich auch die Muße eine kleine Kopie anzufertigen, nachdem Jonathan fertig ist. Was für andere zu winzig scheint ihr Element. Bei Jonathans Frage schaut sie einmal auf und zu Norraiya. Schenkt ihr ein Lächeln und arbeitet dann weiter.

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#62

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 16.01.2024 01:42
von Twi-Chan • 214 Beiträge

Die Vorbereitungen waren in den letzten Zügen, ein Barde stimmte noch seine Laute ein, die letzten Fässer wurden aufgestellt und die restlichen Windspiele fanden auch noch einen Platz auf den gespannten Leinen, als Branko sich mit dem Rest recht zentral hinsetzte. Die Leute machten seinen Gästen direkt Platz, so dass alle zusammen sitzen konnten und es war noch genug Zeit für Abschriften der 2. Karte war. Branko nickte Jonathan nach getaner Arbeit einmal zu und kam nicht drumrum auch einen Blick auf die Karte zu werfen, welche er da vervollständigte, "Nichts zu danken, ich sehe das Wissen ist bei euch in guten Händen. Eine wirklich beachtliche Karte besitzt ihr da, aber bei einem Priester Pathors ist das auch nicht allzu verwunderlich.", lachte er und schat dann zu Dudi, welche noch am Abzeichnen war.
Währenddessen verengte sich Norraiyas Blick bei der nachfolgenden Aussage des Paters, "Oh bitte tu das nicht! Werf nicht Solenya und Tarash in einen Topf! Sicher mag es in bestimmten Aspekten Paralellen geben, aber während unter ihrer Sonne sich jeder frei entfallten und entwickeln darf vollkommen unabhängig davon welche Rasse, Ethnie oder welches Geschlecht er besitzt, kennt Tarash keine Graustufen oder Toleranz, da gibt es nur stupides Schwarz-Weiß Denken! Während sie den Leuten zwar den Spiegel vorhält, aber auch gnädig sein kann, richtet er gleich sein Schwert auf einen und verurteilt mit voller Härte! Also für mich sind die beiden ein Unterschied wie Tag und Nacht!", entgegnete sie der Aussage des Paters zu den beiden. Branko schien darüber nur für einen kurzen Moment überrascht, redete ihr aber scheinbar nicht rein, sondern schaute die Leute, welche sich zu ihr umdrehten, nur mit einem Blick an, der dafür sorgte, dass sie ganz schnell wieder weg sahen.
Die Anschlussfrage kam Norraiya da gerade recht zu dem Thema, "Du möchtest also wiessen, wieso ich ausgestoßen wurde Pater?! Ich sag dir warum! Weil ich nicht in dieses ach so tolle Schwarz-Weiß Denken in Form von Geschlechterrollen reingepasst habe, die von Tarash und Tanesh auf den Nordfingern geprägt wurden, deswesen!", schnaubte sie einmal verächtlich. Branko legte ihr kurz eine Hand auf die Schulter und sagte ruhig, "Vielleicht solltest du dabei weniger aufbrausend sein und die ganze Geschichte erzählen, damit sie verstehen können?", er blickte sie dabei neutral aber trotzdem irgendwie warm an.
Sie blickte zu seiner Hand und bemerkte auch Dudis Lächeln und seufzte leicht, "Is ja gut, ich versteh schon. Also, einst soll die Kultur der Nordfinger ähnlich der hiesigen Strudelinseln gewesen sein, da sie wohl vor Axtfall mal zusammen gehörten, doch nach der Verheerung durch Moluk'k'than, ist die komplette Kultur dort gekippt. Und zwar ohne Anerkennung eines zentralen Herrschers und mit extremer Ausprägung von männlich-weiblichen Verhaltensweisen. Als Frau hast du dich um den Haushalt zu kümmern, die Kinder, die Ernte Zubereitung und dich leichteb Berufe wie Weben oder Töpfern zu widmen, schwere Arbeit wie Fischen, Holzbearbeitung oder Schmieden, die Verteidigung und der Krieg gegen Tilgars Monster oder die Rechtsprechung ist dagegen nur was für Männer. Jemand wie ich, die trotz ihres Geschlechts eine Schmiedin werden will, hat im Alter von 10 Jahren die Wahl ihre Geschlechterrolle abzulegen und fortan als Mann weiter zuleben mit allen seinen Rechten und Pflichten und ohne, dass es ein Zurück gibt oder aber ich vergesse meinen Traum vom Schmieden, gebe mich selbst auf und füge mich dem System, indem ich den Aufgaben nachgehe, die Frauen nunmal so haben auf Nordfinger und zwar ohne Beschwerden. Und ja, ich wollte das Schmiedehandwerk erlernen, also wurde aus Norraiya, wie euch eventuell noch von Steinbrukken bekannt sein dürfte, Norrai und ich ging ein paar Jahre später nach Kadramos für eine gute Schmiedelehre. Ich hab es wirklich versucht mich in die Rolle reinzufinden und all die Tarash gefälligen Aufgaben zu übernehmen, aber für die strengen Segmentierung der Geschlechter und Unterordnung des Einzelnen unter das System, war ich einfach nicht gemacht und nachdem ich den Ireos Glauben kennengelernt hatte, war mir das auch klar."
Sie machte kurz betrübte Pause und fuhr dann fort, "Als ich dann als gelernter Schmied und Priester einer ihnen unbekannten Gottheit aus Kadramos zurückkehrte, wäre Norwin unser Vorsteher fast aus allen Wolken gefallen und hätte mich am liebsten auf direkten Wege wieder zurück geschickt. Sie verspotteten mich als Sonderling, so dass meine Familie aus Nordheim sich für mich schämte, aber ich wollte nicht einfach gehen, wegen meiner kleinen Schwester Naika. Ihr ging es ähnlich, sie fühlte sich dort nicht wohl, war aber noch zu jung und ihre Weber-Ausbildung noch nicht abgeschlossen. Ich wusste, dass ich als sogenannte „Wilde“ und „Revolutionäre“ galt und diese in der Regel so schnell es geht von den Nordfingern auf die freiheitlich denkenden Strudelinseln abgeschoben werden. Um Zeit für meine Schwester zu gewinnen, nahm ich mich dem Problem mit der abnehmenden Magie an, die auf den Nordfingern herrschte, als ich hörte, dass die Schicksalsschmiede nach Steinbrukken kamen. Ich schaffte es Norwin und Norwenja von meinem Plan zu überreden, so dass ich noch vor ihnen nach Steinbrukken reiste und einen Ast des Thingbaums mitnahm, um einen Runenschmied zu finden, der ihn zu einem Artefakt machen könne, der den Boden mit Magie anreichert. Damals dachte ich noch nicht, dass mir das gelingen würde, aber mit Eric's Hilfe, ist dies tatsächlich gelungen und ich konnte Norwin etwas für die Inseln von Wert überreichen und meine Eltern in sofern milde stimmen, dass sie Naika nicht weiter mit Weben quälten und gehen ließen. Trotz Dankbarkeit, fragte man mich dennoch mit freundlichem Nachdruck, ob es mir auf Kadramos nicht besser gefallen würde und ich nicht lieber dort bleiben möchte, das sei das Beste für alle. Tja und den Rest der Geschichte kennt ihr ja, wie man sieht bin ich jetzt wieder hier und habe wieder meinen alten Namen Norraiya angenommen. Wobei ich Letzteres diesem Schicksalsschmied namens Resch zu verdanken habe, würde ich sagen."
Um Norraiya rum war es etwas still geworden und viele lauschten gebannt der Erzählung, was ihr jetzt erst auffiel. Doch gerade als es begann unangenehm zu werden, haute Branko mit einem vollen Humpen auf den Tisch und unterbrach die Stille, "Und wir alle freuen uns darüber, dass du wieder wohlbehalten zu uns zurückgekehrt bist, nicht wahr Leute!?", er hob seinen Humpen und die Leute um sie herum taten es ihm laut auf jubelnd gleich, was sie etwas verlegen machte.


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#63

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 16.01.2024 13:39
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Jonathan unterdrückte mühsam einen Fluch. Die Isolation hatte unbestreitbar ein Desaster verhindert, aber das war ganz, ganz deutlich die Schattenseite der Medaille. "Norraiya, ich bedaure Deinen Schmerz. Offenbar hat die Isolation auf den Nordfinger Inseln für ein furchtbar verzerrtes Weltbild gesorgt. Von Berufs wegen versuche ich mich, was die Gebote der Götter angeht auf dem laufenden zu halten. In Tarashs Namen werden ungerechte Urteile gesprochen von schlechten Menschen und manche Verbote aufgestellt, bei den ich sicher bin, dass Tarash weder dahinter steht, noch sie in irgendeiner Art und weise billigt." Und das mich die Götter - auch Tarash verraten haben, behalte ich mal besser für mich.
Er sah sie fest an. "Leider viel zu oft passieren Dinge im Namen der Götter, die menschliches Fehlverhalten sind. Menschen lügen zu ihrem persönlichem Vorteil, Visionen werden missinterpretiert, bewußt oder nicht, Gebote nach der eigenen Befindlichkeit ausgelegt. Tarash fordert von jedem von uns Gerechtigkeit walten zu lassen in allen Dingen. Sein Hauptgebot läßt sich diesbezüglich in drei Sätzen zusammenfassen, die ich Dir gerne sage, wenn Du möchtest. Er fordert von jedem Vater im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Familie zu sorgen, die Kinder gerecht zu erziehen und seine Ehefrau zu ehren und zu lieben. Von einer Ansage, welchen Beruf der Mann nachgehen möge, um für seine Familie zu sorgen, steht da nichts. Und ich glaube sein Sohn Hannumak wäre echt nicht entzückt, wenn eine Person nur deshalb nicht SEIN Handwerk erlernen dürfe, weil sie das vermeintlich falsche Geschlecht hat.
Wenn Du andere Inseln besuchst, wirst Du feststellen, daß obschon auch dort die Menschen gottesfürchtig leben wollen, Frauen auch Berufe haben, die ihnen augenscheinlich auf Nordfinger verwehrt sind."

Ich habe ja durchaus auch meine Schwierigkeiten mit einigen Entscheidungen des Göttervaters, aber das hier hat er nun auch nicht verdient.


Möge der Wind in Deinem Rücken nie Dein Eigener sein!
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#64

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 16.01.2024 17:01
von dudi • 69 Beiträge

Nicht nur weil ihre Zeichnung fertig war, hält sie inne. Ihre Augen ruhen auf Norraiya und hören aufmerksam zu. Schwer zu sagen was dahinter vorgeht. Zu Blankos und Jonathans Worten nickt sie und legt dann den Kopf schief. Wartet einen Moment ab bis es etwas ruhiger.
"Ich mag dich und den Weg den du gehst Norraiya, obwohl nicht der leichte oder aus anderer Sicht richtige.
Es ist dein Weg.
Im Namen von wem anders etwas tun, macht Dinge manchmal leichter. Doch nicht unbedingt richtig. Jeder hat seinen Blickwinkel und interpretiert. Und selbst ein Gott hat nicht Zeit alles richtig zu stellen oder zu machen. Ich weiß noch so wenig von dieser Welt. Aber der Pater hat wohl recht."
sagt sie erstaunlich ruhig und ernst. Nur in unmittelbarer Nähe am Tisch ist sie dann hörbar. Als ob nur für die, die sie ansieht.
"dudi traf einen Priester... seines Amtes und Gottes wegen mit einem besonderen Namen... vielleicht erinnerst sich Jonathan an Nordfels und den Priester von Tarash? Ich sprach mit ihm... Er hatte Narben und Wunden. Er meinte wie sein Gott. Und er war wütend. Und traurig. Es klingt vielleicht komisch. Aber wenn man wem im Besonderen verbunden ist, spürt man einander. Vielleicht zum Glück nicht jeder. Doch manch einer. Und Fehler können belasten und verletzen, wenn bewußt.
Vieles in dieser Welt braucht wohl Zeit und Hilfe zum heilen.
Es ist schön zu sehen, daß du eine Gemeinschaft hast und dein Leben leben kannst." Die Schelmin neigt dann ihr Haupt wie zum stummen Gruß und schenkt ihr ein Lächeln.

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#65

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 16.01.2024 17:10
von Twi-Chan • 214 Beiträge

Ruhig hörte Norraiya den Ausführungen des Paters zu und nickte leicht als er von Tarashs Hauptgebot in 3 Sätzen sprach, war sich dann aber etwas unsicher, ob er nur 3 Sätze zu einem gerafft hatte. Doch das Wichtigste, was bei ihr am Ende tatsächlich hängen blieb, war der Teil, den er über Hannumak sagte und sie guckte ihn etwas perplex mit großen Augen an. "Warte...sagtest du gerade, dass Hannumak der Sohn von Tarash ist?!", sie schien kurz etwas blass um die Nase zu werden und leicht geschockt von dieser Offenbarung.
"Ich...das wusste ich gar nicht...auf meiner Heimat Insel wurde hauptsächlich Tanesh verehrt, da es ihr Verdienst gewesen sein soll, dass Moluk'k'than damals von der Insel vertrieben wurde. Im Zuge dessen wurde Tarash natürlich mit verehrt, nicht zuletzt auch für den Kampf gegen Moluk'k'thans Nachfolger Tilgar. Und dann gab es noch die Anuketi, die Angst vor großen Schiffen hatten, da sie oft das Böse zu den Inseln brachten und den Meeresgott dafür anbeteten, dass diese den Weg nicht zu uns finden mögen. Aber von viel mehr Göttern habe ich nie gehört bis ich nach Kadramos kam, hier werden teilweise vollkommen andere Götter verehrt und Tarash ist den meisten hier nicht mal wirklich bekannt. In der Hauptstadt habe ich dann zum ersten Mal von Hannumak dem Gott des Handwerks erfahren, als man mir das schmieden lehrte, aber über dessen Eltern hatte nie jemand ein Wort verloren.", sie blickte etwas beschämt auf den Tisch vor sich.
Dann hörte sie die Worte von Dudi und blickte etwas nachdenklich zu ihr, "Er fühlte das, was sein Gott fühlte, meinst du? Das ist interessant. Und danke Dudi, ich mag dich auch.", erwiderte sie lächelnd zurück. "Ich meine ihr habt beide recht, andere Inseln andere Sitten und auch anderer Glaube, das ist mir inzwischen bekannt. Dank Ireos Segen verbreiten sich Informationen unter den Priestern auch sehr schnell, da kam also einiges neues Wissen auf mich zu, was mir unbekannt war. Neben den mir bereits bekannten Göttern, wurden auf Kadramos die Götter Ireos, Solenya, Inesh, Aldros, Pathor, Hannumak und Eschgal verehrt, sowie Anuket, allerdings auf eine ganz andere Art als bei uns. Die Sichtweise auf Anuket hier, war die eines Beschützer, der die Strudel um die Insel zu unserem Schutz vor Moluk'k'than erschaffen hatte und so auch Ireos in seinen jungen Jahren beschützt hatte. Natürlich wusste ich durch Ireos auch von Kaintor dem Schlachten Gott, wobei ich seine Vorgeschichte nicht wirklich kenne. Tanesh, Libos, Candra, Sinas und Bregath sind hier den meisten bekannt, werden aber, wie ich feststellen musste, nur in Teilaspekten verehrt, nicht so wie in den Kernlanden anscheinend. Auf Steinbrukken erfuhr dann zum ersten Mal von Alogrimonde, Azroth, Heron und Tammuz, die scheinbar Teil dieses sogenannten alten Pantheons sein sollen, aber mir bisher noch überhaupt nicht bekannt waren, so wie auch die meisten Beziehungen unter den Göttern fürchte ich. Ich kann nur zu sehr wenigen sagen, dass sie und wie sie verwandt sind.", gab sie bedauernd zu.

"Wäre es nicht Aufgabe deines Lehrmeisters, dir solches Wissen zu vermitteln?", warf eine weibliche Stimme plötzlich ein und eine hübsche Dame mittleren Alters trat an den Tisch und positionierte sich zwischen Branko und Norraiya und legte beiden eine Hand auf die Schulter. Sie hatte langes, dunkelbraunes, wellendes Haar, das bis zu den Schulterblättern ging, strahlend blaue Augen, die von ihren hängenden Ohrringen in Form von Aquamarin-Seesternen betont wurden und ihre Haut zeigte, dass sie definitiv etwas mehr Sonne abgekommen hatte, wurde aber von weißlichen, tattooartigen Bemalungen an den Oberarmen geschmückt, welche Wellenmuster besaßen. Die Kleidung, welche sie trug, war dagegen etwas gewagt und freizügiger, ihre Brust wurde im Grunde nur aus einem engen Geflecht von kleinen Schneckenmuscheln und daran befestigten Bändern an Ort und Stelle gehalten und bedeckt, während der Bauch und die Schultern frei lagen. Von der Hüfte abwärts, trug sie ebenfalls einen Muschel besetzten Gürtel, an dem Seilgarn mit hängenden perlmutartigen Plättchen nach unten hingen, während ihre Beine mit einem dunkelblaue Tuch bedeckt wurden, das aber an einer Seite einen Schlitz hatte. An den Handgelenken schienen ebenfalls selbige Tücher gebunden, welche hinter ihr in Höhe des Gürtels verschwanden und Schuhe trug sie keine.

Branko blickte zu ihr auf, wobei sein Blick definitiv einmal an ihrem Körper hinab und wieder hoch glitt, ehe er kurz einmal bewundern pfiff und das Wort an sie richtete. "Anuschka...ich hatte schon Angst, du würdest dich dem Fest entziehen wollen, aber wie ich sehe, hatte es seinen Grund, dass du so spät kommst.".
"Gut Ding, will Weile haben und ich wusste doch, dass du ohne mich niemals einfach anfangen würdest.", schmunzelte sie sehr selbstbewusst und strich Branko von der Schulter einmal neckisch über den Rücken.
Dieser räusperte sich einmal, "Nun gut, dann gesell dich doch gerne zu uns, dann können wir ja beginnen.", meinte er und stand seinerseits einmal auf, um das Wort an die Bewohner zu richten.
Er nahm kurz zwei Finger in den Mund und pfiff dieses Mal so laut, dass alle Gespräche verstummten.
"So ihr Landgeier, hört mal kurz alle her, ich versuch auch mich kurz zu fassen! Wir haben zwar erst vor kurzem das neue Jahr begrüßt, doch heute feiern wir einen denkwürdgen Moment, der sich genau zu jener Zeit auf Steinbrukken ereignet hat. Unser aller Feind und Schrecken Moluk'k'than Gott der Perversion ist entgültig geschlagen und vernichtet worden! Und es macht mich stolz, dass unsere Norraiya, Priesterin des Ireos, mit dem Segen unseres Gottes vorort sein konnte, um Unterstützung für die sogenannten Schicksalsschmiede bei diesem denkwürdigen Ereignisses zu leisten. Und es freut mich umso mehr, dass sie nicht nur siegreich, sondern auch gesund und sicher zu uns zurückgekehrt ist, um davon berichten zu können! Lasst uns gemeinsam die Becher erheben und auf den Sieg über Moluk'k'than trinken! Trinkt, speißt, singt und tanzt heute so viel ihr wollt und lasst uns Ireos und den anderen Göttern dankbar sein! Auf dass nun bessere Zeiten anbrechen werden und hoffendlich eine friedlichere Zukunft auf uns wartet!", er hebt seinen Humpen emport, "Auf die Vernichtung Moluk'k'thans und eine besser Zukunft!!". Alle hebten ihre Humpen und Becher und stimmten mit ein, ehe sie sich gröllend Wein und Bier hinunterkippten und der Barde zur Laute griff und die Feierlichkeiten begannen.


zuletzt bearbeitet 16.01.2024 17:33 | nach oben springen

#66

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 16.01.2024 21:11
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Jonathan prostete Ihnen mit seiner Saftflasche zu. "Auf die Vernichtung Moluk'k'thans und eine besser Zukunft!" Er nickte einen Moment versonnen, dann wandte er an den Neuankömmling. Ächtzend erhob der Priester sich und zog die Kappe vom Kopf. "Pater Jonathan Piraeus, kleiner Wanderpriester im Dienste Pathors. Lady Anuschka , wie ich glaube gehört zu haben?"


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#67

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 17.01.2024 04:39
von Twi-Chan • 214 Beiträge

Anuschka lächelte siegreich, als sie zu Branko an den Tisch gebeten wurde und nahm so gleich einen der vorbereiteten Weinbecher aus der Tischmitte, um ebenfalls miteinstimmen zu können. "Auf die Vernichtung Moluk'k'thans und eine bessere Zukunft!", Norraiya tat es Branko ebenfalls gleich, außer dass sie lieber den Apfelsaft bevorzugte, den sonst fast nur die Kinder tranken und nach seiner Rede deutlich mehr Schamesröte im Gesicht hatte.
"Ach, du warst tatsächlich dabei Liebes?", sagte Anuschka freudig überrascht und stieß mit ihr an, "Dazu will ich unbedingt mehr hören!", sagte sie und hob ihre Beine gelant über die Bank, um sich dazu setzen zu können, als sie merkte wie ihr Gegenüber aufstand und erstmal noch stehen blieb. "Oh ein Priester des Pathor und ein Mann mit Manieren noch dazu! Beides sieht man hier eher selten.", kam es entzückt von ihr und sie musterte ihn einmal kurz, ehe sie ihre Haare etwas zurück warf und die Fingerspitzen zur Vorstellung auf ihrem Dekolleté platzierte, "Ganz recht, Anuschka ist mein Name, Geweihte des Anukets und Schankmaid des Dorfes. Wenn ihr also mal auf ein Getränk vorbeischauen möchtet, seid ihr herzlich eingeladen.", meinte sie mit einem Augenzwinkern, ehe ihr Blick auf Dudi fiel. "Das Gleiche gilt natürlich auch für die Dame an eurer Seite.", dabei lächelte sie Dudi wohlwollend an.
"Oh, aber wenn ihr ein Mann des Wissens seid, der schon viel herum gekommen ist, dann könntet ihr unserer lieben Norraiya doch sicher etwas über die Verbindungen unter den Göttern des alten Pantheons beibringen, oder? Und ich bin sicher Branko und ich könnten dabei auch noch etwas lernen, nicht wahr?", sie blickte zu dem Ireos-Priester, der wieder Platz nahm, nachdem ein gutes Dutzend an Leuten an ihn heran traten, um unbedingt persönlich mit ihm anzustoßen, ehe sie bei Norraiya weiter machten, die erst jetzt bemerkte, dass man auch über sie sprach.
Branko blickte einmal in die Runde und fragte sich was er verpasst hatte, "Nun, es kann zumindest nicht schaden denke ich, vergesst bei dem ganzen Wissensaustausch aber nicht, dass wir hier feiern! Ich werde beim Zuhören zumindest ordentlich was Trinken und die Köstlichkeiten aus der Hauptstadt geniesen. Bergziegenkäse und Schneehasen-Fleisch gibt's bei uns wirklich selten, das muss man auskosten und alles mal probieren! Aber da ihr ja vor habt, sowieso zur Hauptstadt zu gehen, möchte ich euch etwas aus unserem Dorf empfehlen!", dabei deutete er auf einen großen Kessel von dem eine ältere Dame ausschenkte, "Die Muschelsuppe von Frenja oder aber Noriks Krabben-Kroketten, die solltet ihr auf jedenfall probieren!", meinte er und deutete bei Letztem auf eine Schüssel in Dudis Nähe, aus der Krabbenscheren aus einem orangschlichen Bällen heraus ragten.


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#68

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 17.01.2024 12:49
von dudi • 69 Beiträge

Der Götter Aufzählung versucht dudi fasziniert zu folgen. Es tat gut, daß Norraiya sich dafür begeistert und nach vorne blickt. Bei der Frauenstimme und dem Anblick legt sich ihr Kopf schief und fast zu eingehend mustert sie was zu sehen. Neigt dann aber zum Gruß und Dank das Haupt und schenkt Anuschka ein fröhliches Lächeln. Seufzend wird ein Becher genommen und beim Zuprosten mit Apfelsaft läßt sie den Blick schweifen. Soviel hat sie ja von den Menschen noch nicht gesehen. Und irgendwie ist der neue Tischgast anders. Nachdenklich blickt sie bei Anuschkas Vorschlag noch einmal zu ihr. So gar nicht was sie erwartet hätte. Aber besser als manch anderes. Die Schelmin angelt sich eine der Scheren und erkundet ob Knacken notwendig für die Leckerei. Der Tag verspricht sehr interessant zu werden.

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#69

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 17.01.2024 14:31
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Jonathan ließ den Blick von oben bis unten über Anuschka fallen. Was er sah gefiel ihm ausnehmend gut. Eine lebenslustige Frau, die offensichtlich mit sich und der Welt im Reinen war. Wenn er allerdings ihr Erscheinungsbild mit dem des Anuketsohn gegenüberstellte ergaben sich .... Unterschiede. "Wenn ich ins dozieren verfalle und für Euch überflüssiges erzähle, stoppt mich doch bitte.
Zu Beginn gab es zwei Göttliche Paare, Tarash und Tanesh, sowie die Weberin und den abgefallenen Gott. Wir kennen heute die Namen der Schicksalsweberin und Ihres Mannes, aber lassen wir diese besser ruhen. Tanesh gebar Ihrem Gatten viele Kinder. Anuket - SEIN IST DAS MEER, Azroth, den Herrn des Feuers und der Magie und Pathor waren die ersten drei. Weiter zeugten die beiden die wilden Schwestern Candra, als Jagd- und Sturmgöttin und Alogrimonde als Herrin der Wege, Göttin der Diebe und Schirmherrin der Waisenkinder. Libos als Gott des Rausches, Sex und Feiern. Aldros, Herr des ehrlichen Handels, Hanumak, Gott des Handwerks und insbesondere der Schmiede. Libos vergewaltigte seine Mutter. Aus diesem Akt wurde Moluk K´Than geboren. Inesh ist das Kind Anukets und Pathors. Ich mag diese Göttin also schon aus beruflichen Gründen." Er lachte und wurde dann schlagartig ernst. "Einst war Inesh in erster Linie die Göttin der Seefahrer und der Navigation. Sie webte den Sternenhimmel und alle Sternbilder unterstanden ihr. Heute wird sie von den allermeisten nur noch als launische Glücksgöttin verehrt. Die Andere zeugte mit Ihrem Gatten die liebliche Eschgal und mit Tarash zusammen die Tammuz. Von Kaintor und Bregath kennen wir die Herkunft nicht, man nimmt an, daß Bregath der Geist der Natur selbst ist und Kaintor aus den ersten blutigen Konflikten entstand. Heron und Sinas waren einst Menschen die zu den Göttern erhoben wurden. Sinas, der Arzt ersetzte den Platz von Yersinias, welcher der Gott der Heilkräuter und der Schamanen gewesen war. Yersinias opferte sich, um den Fluch von Rhyat zu brechen. Noch heute können seine Blumen Untote zurück ins Leben bringen. Heron wurde erhoben zum Kriegsgott, nachdem Kaintor zu einem Mensch geworden war, als er den grünen Quader auf Rhyat zerschlug im ersten Axtfall. Wo Kaintor mit seiner Axt eher der offensive und unbeherrschte zum Blutrausch neigende Krieger ist, versteht sich Heron als Schild der Schwachen und versiert in Taktik und Strategie." Er blickte sich zu den anderen um, hoffend das sie ihm noch folgen konnten. "Dies ist das alte Pantheon. Heutzutage haben Kaintor, Inesh und der glücklicherweise verstorbene Moluk K`Than das Pantheon verlassen. Inesh und Kaintor werden eher auf den Inseln Kaintoreas verehrt. Die Andere wurde von Tarash und Kaintor erschlagen, ihr Gatte starb durch Tammuz. Fragen?"


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#70

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 17.01.2024 16:07
von Twi-Chan • 214 Beiträge

Wenn Dudi sich umblickte, dann konnte sie sehen, dass die anderen an der Schere festhielten und in das zunächst knusprige Orangene bissen, was das zarte Krebsfleisch offenbarte. Die Panade war dabei gut gewürzt, doch manche dippten das ganze noch in eine Art Senf-Mayonnaise. Die Schere musste dabei nicht gebrochen werden, wurde lediglich abgenagt und in eine seperate Schale entsorgt. Auch Branko genehmigte sich 2 davon und hatte sich inzwischen einen Teller reichen lassen, den er vorhin schon geordert haben musste, auf dem ein Wildschweinsteak mit vermutlich Bergziegenkäse überbacken wurde, ergänzt wurde das mit Salzkartoffeln und dazu gab es anscheinend geröstete Birnen mit einer rotbeerigen Sauce. Dass es ihm schmeckte tat er dabei wie üblich ziemlich lauthals kund.
Norraiya begnügte sich derweil mit ihrem Apfelsaft, später auch mal Traube, war aber ansonsten damit beschäftigt nun ihr eigenes kleines Notizbuch zu ergänzen und schrieb so gut es ging mit. "Moment, ich bin irritiert, wenn du 'Andere' sagst, ist damit dann die Weberin gemeint oder wer genau? Und was ich immer noch nicht ganz verstehe ist, Anuket und Pathor sind doch beides männliche Götter oder? Wie genau konnte da Inesh entstehen?", fragte sie nun neugierig und mit einem ernsten Blick, als ob ihr diese Frage schon seit Ewigkeiten auf der Seele brennt.
Anuschka lauschte ebenfalls interessiert und nickte ab und an zustimmend, achtete aber immer auch ein wenig auf die Musik, als ob sie auf etwas zu warten schien. "Wirklich sehr ausführlich Pater Jonathan und das Inesh tatsächlich auch Göttin der Seefahrer war, ich dachte ja unser Seebär, will mich veräppeln, aber gut, vermutlich wegen der Navigation. Jetzt ergibt das mit den Sternen und dem Vergleich zur Himmelsgöttin auch mehr Sinn, wirklich aufschlussreich. Und im Übrigen stört es mich überhaupt nicht, wenn ihr mich duzt, ich bin ein Küstenmädchen, da ist das vollkommen normal.", sagte sie freudig lächelnd.
Branko lachte kurz auf als er das hörte, "Ganz deiner Meinung, das passt auch überhaupt nicht zu dir, vorallem nicht, wenn du hinter der Theke stehst und ausschenkst Anuschka!". Diese schüttelte darüber nur leicht den Kopf, "Dass für dich Etikette ein Fremdwort ist, dass wissen wir doch alle mein lieber Branko...", plötzlich wurde sie unterbrochen, als jemand ihren Namen rief und sie blickte in Richtung des Barden. "Ah, ich bin wohl dran! Nun, dann kannst du mir ja gleich im Anschluss sagen, ob das, was ich jetzt tun werde, zu mir passt. Schön aufpassen ja?", schmunzelte sie und entschuldigte sich am Tisch einmal, um sich auf den freien Platz auf der Wiese zu begeben. "Na, da bin ich jetzt mal gespannt.", Branko schien sichtlich interessiert und nahm den Teller zum weiteressen in die Hand, damit er sich gänzlich zu dem Schauspiel wenden konnte.
Zu der Laute hatte sich inzwischen eine Violine und eine Trommel gesellt und als sie anstimmten, begann Anuschka rhythmisch im Takt ihre Hüften zu schwingen, die Tücher an ihren Handgelenken, schwangen nun frei und sie ließ sie dabei auffallend umher wirbeln, während die Muscheln an ihrem Gürtel in den Takt miteinstimmten. Beim Refrain schien der Großteil der Bewohner miteinzustimmen und sie klatschten ebenfalls im Rhythmus mit, "♫ Komm, tanz mit mir durch den Wind, wenn der Regen auch Fäden spinnt, ♩ das stört doch kein Küstenkind, yo, wir feiern den Norden! ♪ Hey Ho dreh die Buddel um, Rum im Tee oder Tee im Rum, ♭ heut' schert sich da keiner drum, komm, wir feiern den Norden! ♬", war lauthals zu hören und vor allem den Herren der Schöpfung schienen den Anblick von Anuschkas Hüpfschwung deutlich zu gefallen. "Ah, jetzt versteh ich, wieso sie heute so angezogen hier aufgetaucht ist...das hatte sie also geplant.", murmelte Norraiya und schaute jetzt nicht ganz so angetan, aber durchaus beeindruckt zu ihr.


zuletzt bearbeitet 17.01.2024 16:09 | nach oben springen

#71

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 17.01.2024 17:52
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Wie schon häufiger wünschte Jonathan sich 25 Jahre jünger zu sein.... Anuket, du darfst wirklich begeistert sein von deiner Geweihten! grinste er bei sich. Zu Norraya meinte er. "Die Schicksalgöttin trug mehrere Namen, die Weberin oder Schicksalsweberin oder auch die Andere." Hmmm, wenn ich das laut ausgesprochen selber von mir höre, frage ich mich nach der Herkunft des Namens. Ich dachte sie war eben die andere ursprüngliche Göttin neben Tanesh. Es könnte aber auch einfach eine Lautverschiebung von Andarra sein. Interessanter Gedanke...
"Der Legende nach erschufen die beiden Götter Inesh 'in einem Wettstreit'. In einer anderen waren sie einander zugetan. Mich würde letzteres nicht wundern, denn ohne Mond keine Gezeiten. Fakt ist jedenfalls, daß es keine Angst oder Vorurteile in Eridmea gegen gleichgeschlechtliche Paare gibt, wie in anderen Welten, die ich schon besuchte."
Jonathan applaudierte höflich als das Tanzspektakel zu Ende ging. Das Lied versuchte er aber mitzunotieren.


Möge der Wind in Deinem Rücken nie Dein Eigener sein!

zuletzt bearbeitet 17.01.2024 17:53 | nach oben springen

#72

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 17.01.2024 21:27
von Twi-Chan • 214 Beiträge

"Verstehe, aber wieso hat man die Schicksalsgöttin erschlagen und was hat ihr Mann angestellt, dass er als abgefallen betitelt wird und auch getötet wurde?", fragte sie anschließend. Bei der Folgeantwort, nickte sie verstehend, "Ah also erschaffen, das macht dann wieder Sinn...und ich habe absolut nichts dagegen, wenn zwei Männer oder Frauen sich lieben, mir ging es da eher, um den Akt der Entstehung, du weißt schon...", sie wollte das jetzt nicht laut aussprechen. "Außerdem ich meine dafür steht doch auch Libos soweit ich gehört habe oder? Aber ja, die Sache mit anderen Welten...ich muss erstmal die Meinige verstehen, danach kann ich mich damit befassen.", auch sie klatschte anschließend nachdem Anuschka ihren Tanz beendet hatte und blickte kurz prüfend zu Branko. Dieser hatte beim Anblick scheinbar vergessen weiter zu essen und merkte jetzt erst, dass der Teller im Weg war, um ordentlich zu klatschen und stellte ihn beiseite, um dann aufzuspringen und so richtig zujubeln zu können.
Kurz schüttelte Norraiya den Kopf, "Und das fängt schon bei den beiden da an...", sie beugte sich etwas vor und flüsterte dann zu Dudi und dem Pater hinüber, "..sie können es einfach nicht lassen sich gegenseitig zu piesaken, dabei weiß jeder hier im Dorf, dass sie eigentlich nicht die Finger von einander lassen können, aber das würden die beiden nie offen zugeben! Ich verstehe dieses Verhalten einfach nicht.", seufzte sie leise.


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#73

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 17.01.2024 21:48
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Jonathan verstand das schon. Das war Liebe. "Norraiya, Libos ist nicht Liebe. Libos ist Extase, Rausch und Vergnügen. Liebe ist etwas dauerhaftes, daran hat Libos kein Interesse. Ihm ist egal wer mit wem Sex hat. Hauptsache es bereitet beiden oder allen Vergnügen." Der Priester schüttelte den Kopf."Wenn Du es wirklich wissen willst beantworte ich Dir beide Fragen, allerdings bin ich nicht sicher ob Du die Antwort wirklich wissen willst. Wir gehen dann tief in die Geschichte des Landes und es wird ein längerer Vortrag."


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#74

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 17.01.2024 22:18
von Twi-Chan • 214 Beiträge

Sie schaute überrascht, "Oh, dann habe ich das wohl falsch verstanden, jemand meinte mal, dass Libos seine Hand über gleichgeschlechtliche Liebe halten würde, aber dann war damit wohl eigentlich nur der Sex gemacht, verstehe.", dabei schweifte ihr Blick über die Festlichkeiten. "Tja, ich schätze die ganze Insel wird in diesen Tagen sehr Libos gefällig sein.", meinte sie etwas belustigt und sah dann wieder zum Pater, "Die Antworten würden mich schon interessieren, aber vielleicht ist jetzt gerade nicht der richtige Moment dafür. Wir werden noch etwas reisen müssen bis zur Hauptstadt, da wird es sicher ruhige Zeiten geben, wo wir das Thema besser nochmal aufgreifen können. Außerdem hat Pater Branko schon recht, wir sind auf einer Feier, also sollten wir uns auch daran beteiligen. Und Essen ist nicht verkehrt, wenn ich bedenke dass es nach Vogelsang schon noch etwas dauern wird, wenn wir losgehen. Also Pater wenn ihr etwas Bestimmtes probieren möchtet, besorge ich euch etwas davon. Was Fisch und Meeresfrüchte betrifft ist Kap Salbris wirklich breit aufgestellt, aber scheinbar gabs ja auch eine großzügige Lieferung aus der Hauptstadt.", lächelte sie und erhob sich einmal, um ihre Bereitschaft zu demonstrieren.


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#75

RE: Kadramos - Heimat von Ireos

in nach dem RC 9 - 2023 17.01.2024 22:29
von Pater_Jonathan • 2.913 Beiträge

Von Anukets exotischeren Früchten war Jonathan noch nie angetan gewesen. Fisch, gebraten und paniert war eßbar, der Rest konne von seiner Warte gerne im Meer bleiben. "Ich habe noch nie Schneehase probiert. Gerne davon etwas.§


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