#256

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 07.11.2016 21:35
von Britta • 11.441 Beiträge

sie sah zu Elandril, dann nickte sie und verniegte sich leicht. "natürlich, ich warte unten ...beim Essen" einer der Stewards stand sofort bereit sie zu führen. Der Ordensmann sah sich interessiert um, als er das Arbeitszimmer betrat, eine der Wachen kam mit rein, eine nahm draußen Platz. Beide Männer wirkten in ihrer Rüstung kein stück schwerfällig, interessanterweise klapperte nichts an ihnen oder rasselte, sie waren fast lautlos.
Im Arbeitszimmer angekommen wartete Elandril höflich ab, als sei nicht er der Befehlshabende hier, sondern Marcian, dessen Haus er als Gast betreten hatte. Marcian sah, dass ein Arm des Elfen verbrannt war bis ungefähr zum Ellenbogen, trotzdem bewegte er ihn ohne sich den Schmerz anmerken zu lassen.

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#257

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 07.11.2016 21:44
von Gelöschtes Mitglied
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"Ich danke euch Althea."

Im Arbeitszimmer angekommen betrat auch eine von Marcian´s Wachen den Raum, die andere blieb bei der Wache draußen. Marcian nahm die Bewegung der Wachen zur Kenntnis, doch überraschte es ihn wenig zu sehen wie gut sie waren.

"Nehmt doch Platz. ..."

Marcian deutete auf eine Sitzgruppe, aus vier Sesseln und einen halbhohen Tisch vor einem Kamin gegenüber dem Schreibtisch.

"...Darf ich Euch etwas anbieten? Und ich nehme an ihr und eure Wachen brauchen Unterkunft bis die Angelegenheit geklärt ist. Oder werdet ihr die Quarantäne vorzeitig wieder verlassen? Ich danke euch auch das ihr die Fiktion aufrechterhaltet mein Kapitän oder ich hätten noch das Kommando."

Marcian wartete bis Elandril sich gesetzt hatte bevor er es ihm gleich tat.


Es gibt drei Arten des Lernens:
durch Nachahmung - das ist die einfachste Art
durch Nachdenken - das ist die edelste Art
und durch Erfahrung - das ist die bitterste Art

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#258

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 07.11.2016 21:52
von Britta • 11.441 Beiträge

Der Elf lächelte. "Wenn Ihr erlaubt?" er deutete auf einen Arbeitstisch mit Stühlen. "Eure Sessel sehen umwerfend bequem aus - und ich befürchte, ich werde in den nächsten Tagen nicht zu schlaf kommen, also sollte ich auch derartige Versuchungen meiden. Und...es gibt keinen Grund Euch gegenüber unhöflich zu sein. Außerdem...was sollte ich mit dem Kommando über dieses schiff? es ist doppelt so groß wie das königliche Prachtschiff, glaube ich, und ich bin kein Seemann."

Er wartete Marcians Nicken ab, dann setzte er sich. Obwohl er sichsetzte verließ ihn die Anspannung nicht, trotz aller Höflichkeit war Elandril sich nicht sicher, ob er sich auf feindlichem Gebiet befand.

"Wisst Ihr warum ich hier bin? nein, anders gefragt...warum habt ihr geflaggt, Marcian Mac Melone?"

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#259

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 07.11.2016 22:02
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian blickte dem Elfen offen in die Augen, nachdem er an seinem Schreibtisch platzgenommen hat.

"Aus zwei Gründen. Zum einen sucht der Orden nach mir und meiner Frau, sogar Steckbrieflich. Zum anderen haben wir Mitglieder der Besatzung der El Arpa an Bord genommen als der Unterhafen Feuer fing und das andere Schiff flaggte. Ich weiß zwar des weder meine Frau noch ich infiziert sind, doch bei der El Arpa kann ich das nicht sicher sagen. Daher die Flagge. Die Mannschaft der Abnoba war nie auf Ryleas Insel und weder ich noch meine Frau haben von den Kristallen etwas zu uns genommen die dort rumgereicht wurden. Zur Größe des königlichen Prachtschiffes kann ich nichts sagen, ich habe es noch nicht gesehen. Ihr seit aber nicht der erste der dies feststellt. Falls euch das wachbleiben schwer fällt und ihr sicher seit das ich nicht euer Feind bin, kann ich euch da eventuell helfen."


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#260

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 07.11.2016 22:21
von Britta • 11.441 Beiträge

Elandril lächelte.

"ihr seid gut informiert. Und ja, wir lassen Euch suchen, wobei wir unsere Suche auf diejenigen fokussieren, die länger dort waren. Allerdings" er seufzte "war nicht jeder so vorsichtig wie ihr, das Zeug ist schon im Umflauf..und ganz ehrlich - die Kontamination erfolgte WAHRSCHEINLICH über die Kristalle. Doch sie kann auch über alles andere erfolgt sein: Tee, Brot, süßer Nachtisch..alles, wo man das Zeug mit hineinmischen konnte." er seufzte. "Das ist das heimtückische. Ihr und Eure Frau und jeder Matrose, der von dem Wasser auf Releys Insel getrunken hat, könnte infiziert sein - ich nehme an, ihr habt Wasser an Bord geholt. Jedes Schiff muss das tun. Normalerweise würde ich übrigens sagen, selbst wenn, was soll´s, die Dosis ist viel zu gering, eure Seele reinigt sich wie euer Körper von selbst. Aber...er gibt dabei zwei Probleme."

Er sah Marcian konzentriert an. "erstens gibt es Personen, deren seele anscheinend besonders anfällig ist. Während manche Leute monatelang dem...Eindringen...ausgesetzt sind und es noch nichteinmal bemerken, fallen andere beim erstkontakt einfach um. Es ist, als wären ihre seelen offen für die Saat, die hineingegeben wird. Zweitens..." er lehnte sich leicht zurück, aber die Anspannung stieg minimal. "Seit ihr ein...Außenweltler. Kein Mann von den Inseln. Und wir haben keine Ahnung, ob ihr nicht von Natur aus mti Ihnen verbunden seid. Diese Welt wurde schon einmal durch Fremde beinahe vollkommen zerstört. Die meisten mögen dies vergessen haben...wir nicht. Und wir werden nicht tolerieren, dass ihr Brücken schlag in unsere Welt, die die Vernichtung bringen." Die Stimme war hart, der Augenausdruck auch. Es lag keine Aggressivität darin, kein Angriff. Aber eine absolute Feststelung. Dieses Mal würden sie ihre Welt verteidigen.

Es dauerte einen Augenblick, dann nickte Elandril leicht.
"Es wäre übrigens klug, wenn ihr dieses Detail für euch behaltet. Die meisten haben vergessen, aber nicht alle. Und es wird eine solche Panik ausbrechen, wenn man hört, dass Eridmea nicht ...isoliert ist...alleine, die einzige Welt...ich will keine Jagdten, versteht ihr? Diese Welt ist voll von "Fremden" meistens die, die eine Insel weiter wohnen. Ich will nicht, dass wir uns zurückentwickeln ins zweite Jahrhundert, wo jeder Fremde totgeschlagen wurde."

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#261

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 07.11.2016 22:38
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian nickte und war ebenfalls sehr ernst geworden.

"Ich bin mit meinem Wissen immer sehr vorsichtig und Informationen nur bei Bedarf ist mir nicht unvertraut. Jeder der Mannschaft weiß das wir nicht preisgeben von außerhalb zu kommen, wir kommen halt von weit weg. Das reicht den meisten. Meine Frau und ich waren keine ganze Woche dort und nein mein Schiff hat dort keine Vorräte geladen, da es erst hier in Utmark zu uns gestoßen ist. Meine Frau und ich waren Passagiere der El Arpa. Sowohl zur Insel, als auch zurück. Ich habe erst als ich erkannte wie schlimm das Problem hier wirklich ist mein Flaggschiff gerufen, da ich vermutete das ich die Mobilität und die Verstärkung gut brauchen könnte. Auch glaube ich das ich erst anfange zu verstehen wie schlimm, schlimm eigentlich ist. Ich habe auf der Insel einige Kontakte knüpfen können von denen einige auch hier in Utmark sind und auch seit ich hier bin habe ich mich bemüht kein Moos anzusetzen und ebenfalls versucht vorsichtig Bekanntschaften zu schließen. Was auch bisher gut gelang und mich wahrscheinlich vor den schlimmsten Fehlern bewahrt hat. Als ich hörte das ihr mich sucht wollte ich euch aufsuchen, doch überholten mich die Ereignisse und nun seit ihr hier. Ich spüre eure Sorge ob ihr dieses Schiff je wieder verlassen werdet und ob ich und die meinem zum Feind gehören. Wie kann ich eure Zweifel und eure Sorge zerstreuen?"


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#262

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 07.11.2016 23:13
von Britta • 11.441 Beiträge

Elandrils Anspannung ließ nach. Er hatte die Information zwar gehabt, aber sie aus Marcians Mund bestätigt zu bekommen half. Nicht das ganze schiff -den Göttern sei Dank.

kurz lächelte er.

"Ich ...bin froh, dass es Außenweltler gibt, die ... ein wenig vorsichtiger sind als...andere." er seufzte tief. "Geht übrigens davon aus, dass zumindest unter den Magiern und Priestern bekannt geworden ist, dass es Wesen von Außerhalb nach Eridmea geschafft haben. Was das für Konsequenzen hat" er zuckte die Schultern "ich denke, edas kann alles mögliche sein...wobei wir auf utmark den Komponentenhandel von denkenden Wesen verboten haben." er schnaufte.

"ich befürchte... ich werde ein besorgter Mann bleiben, bis ich euch untersucht habe auf ...Infektion. keine Sorge - es ist nicht schmerzhaft. Es ist auch nicht...äh..aufwendig oder anstrengend. Für euch." Das ausgezehrte Gesicht dieses Mannes sagte nur zu deutlich, dass das nicht für ihn galt. "Die meisten Wesen merken noch nichteinmal irgendetwas davon. Sie spüren eine Berührung und in einigen Minuten nehme ich die Hand wieder fort." er seufzte.

"Magier sind etwas empathischer, Kleriker..." er atmete durch "da kommt es ganz auf die Gottheit an. Für manche ist es nicht wahrnehmbar, aber für manche ist es...unangenehm. Auf eine ...sehr private Art und Weise."!

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#263

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 07.11.2016 23:27
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian´s Blick schien sich zu verdüstern und er lächelte milde.

"Dann wird heute so gar nicht euer Tag. Ich bin sowohl das eine als auch das andere und kein Mensch. Was das magische angeht kann ich willentlich auf meinen Schutz verzichten, da sehe ich kein Problem. Beim klerikalen allerdings könnte das schwierig werden, da ein Teil meines Schutzes nicht von mir stammt. Wie tief müsst ihr vordringen um zu wissen ob ich infiziert wurde oder willentlich dem Feind angehöre? Und wie bewandert seit ihr mit dem Geist und dem Verstand, von der Seele will ich gar nicht anfangen, von nicht menschlichen, oder in diesem Fall sollte ich wohl nicht Humanoid sagen, Wesen? Ich habe keinerlei Ähnlichkeit mit einem Menschen, außer dem Äußeren. Auch etwas womit ich im übrigen nicht Hausieren gehe, die eine Hälfte meines Wesens halte ich für gewöhnlich geheim. Euch gegenüber wird das nicht funktionieren, also werde ich es nicht versuchen."

Marcian war ganz ruhig als wäre er sich sicher das er für seine Gäste keine Gefahr darstellt.


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#264

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 07.11.2016 23:37
von Britta • 11.441 Beiträge

Elandril sah ihn an...dann seufzte er, fuhr sich mit der gesunden Hand über das Gesicht. "Das ist nicht meine WOCHE, geschweige denn mein Tag. uff. nichtmensch...mh...das ist kein Problem. Magus auch nicht. Nicht - Humanoid, dass könnte von euch von Vorteil sein, aber ganz ehrlich, ich glaube, diese Dinger haken sich in alles, was Verstand hat, völlig egal, ob ihr eigentlich ein Tintenfisch oder eine Elf seid. Wobei...2 er überlegte "wenn der Geist zu fremdarig ist, könnte euch das schützen, aber ich glaube nicht, dass er das ist. Ihr könnt denken, sprechen, fsogar Höflichkeit verstehen, freundlickeit, Sorge. Wahrscheinlich könnt ihr Angst, schemrz und Leid fühlen, Gier und Hass. Nein.." er schüttelte den Kopf "auch wenn ich jetzt gerne sagen würde, sparen wir es uns, ihr seid immun..." man sah, sein Pflichtbewusstsein ließ das nicht zu.

"Das mit der Gottheit kann ein Problem sein, muss aber nicht. Je nach Gottheit halt. Es gibt Götter, die interessiert überhaupt nicht, was ich tue. Andere...sind da sehr, sehr wachsam. Aber die wachsamen sorgen normalerweise auch dafür, dass ihre Priester nicht auf abwege kommen. Da hättet ihr wahrscheinlich gekotzt, vielleicht sogar Blut gespuckt, wenn ihr etwas infizierendes eingeflößt bekommen hättet. Ich habe mal eine Taneshpriesterin gesehen...das war beeindruckend. Aber ...mh..ich weiß nichts über eure Gottheit."

Er atmete durch, sah Marcian an.

"und ...macht euch keine Sorgen um meinen Teil .Ich komme an Magie und Göttern vorbei. Ihr seid hier in MEINER Welt. Aber...es wird für euch unangenehm werden, weil ihr vielleicht wahrnehmt, was ich tue. Und...dieses Wissen erspare ich den meisten lieber. Deshalb...wollt ihr WIRKLICH wissen, was ich mache?"

Der Elf sah ihn ernst an. "ich will euch nicht schaden"

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#265

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 08.11.2016 00:02
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian war immer noch sehr ernst.

"Das ihr Eurer Teil beherrscht zweifle ich nicht an, doch habe ich schon erlebt das Personen zu schaden gekommen sind die versucht haben sich am Schutz an meiner Göttin vorbei zu schleichen. SIE ist sehr wachsam, besonders was mich anzugehen scheint, und auch die hiesigen Götter scheinen mich nicht zu ignorieren. Sowohl Heron als auch Sinas und Tanesh haben mich schon erhört, gemeinsam. Und auch Alogrimonde war geneigt mir beizustehen. Von meiner Göttin her diene ich allen 15 Göttern dieser Welt, ob die Götter das auch so sehen weiß ich (noch) nicht. Aber das Verhalten bisher lässt mich vermuten das es so sein könnte. Aber wenn ihr mir sagt was ihr tuen wollt, kann ich euch sagen ob ich euch helfen kann und ja ich will es wissen. Auch schätzt ihr die emotionalen Fähigkeiten meines Volkes richtig ein, was das angeht sind wir den Menschen nicht unähnlich. Und das wir immun sind halte ich für mehr als unwahrscheinlich, jedenfalls nicht von Natur aus. Wenn, dann nur durch unseren Werdegang und der Verbindung zur Göttin. Meine zweite Hälfte mag einen gewissen Schutz bieten, doch auch nicht auf Dauer. Wir würden von der lichten zur dunklen Seite wechseln - Früher oder Später und das wäre nicht besonders angenehm - für andere. Also werden wir verfahren wie es euer Orden vorsieht und wie ich vermute vorschreibt."

Marcian war immer noch ganz die Ruhe selbst.


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zuletzt bearbeitet 08.11.2016 00:02 | nach oben springen

#266

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 08.11.2016 09:31
von Britta • 11.441 Beiträge

Elandril hörte aufmerksam zu schüttelte dann aber den Kopf.

"ihr könnt nicht allen 15 dienen - das ist unmöglich." die Stimme kam absoluter Gewissheit.

"Wenn ihr das versucht, habt ihr die Götter nicht verstanden. Man wird euch für einen Narren halten oder - schlimmer - für einen Lügner. Wie wollt ihr Tanesh der Gnädigen dienen, vielleicht den Müttern bei den Kindern helfen, aber in der Blutnacht zur reißenden Bestie werden, weil ihr Candra huldigt, und das Baby in Fetzen reißen, dass ihr vor zwei Tagen noch geheilt habt? Die Mütter werden euch hassen und totschlagen - meiner Meinung nach zu Recht - wenn ihr drei Tage später wiederkommt und erklärt, jetzt ist ja alles wieder nett und ihr wollt ihnen bei ihrer Trauer helfen. So verlogen kann niemand sein." er schüttelte den Kopf. "Wer Alogrimonde dient, kann nicht Aldros dienen, denn wie könnt ihr ein ehrlicher Händler sein und ein Dieb? Wer Bregath dient kann nicht Hannumak dienen, denn Bregath hasst Hannumak und sein Werk. Ihr wäret ein Mann, der gleichzeitig versucht Eis und Feuer zu sein. Es zeugt von Größenwahn - oder Unwissenheit - diesen Gedanken zu denken. Allein die Vorstellung, ihr wolltet männcliches und weibliches Recht vereinen - Vater UND Mutter sein, Gnade und Richter...was wollt ihr noch? Allmacht?"

Elandril schüttelte den Kopf. "ihr solltet ganz schnell von dieser Idee abkommen, bevor die Menschen euch verachten und die Götter, die ihr mit Eurem Opfer betrügt, euch bestrafen. Ihr könnt vielleicht einigen zugetan sein, das ist häufig so. Man betet zu Tarash, wenn man Vater wird, zu Sinas, wenn man Heilung braucht, zu Heron um schutz - aber ihr könnt nicht allen dienen. Dann gleicht ihr dieser in meinen Augen besonders ekeligen Sorte von Kriechlingen, die im Rat immer allen nach den Mund reden um das Beste für sich rauszuschlagen. In jedes Ohr flüstern sie das, was derjenige hören will, sind aller Welt Freund und niemandes Feind - aber eigentlich sind sie nur eins: sich selbst der Nächste und verlogen bis ins Mark."

Er schüttelte den Kopf. "Schaut euch unsere Götter an, verehrt die, die in Euren Augen es wert sind, dient lieber wenigen - oder nur einem Prinzip - mit ganzem Herzen anstatt auf jeder Hochzeit ein wenig zu tanzen."

Er atmete tief durch. "ABER ich bin nicht Ihr und es ist nicht an mir irgendetwas zu beurteilen. Das Wohl Eurer Seele..darf nicht meine Angelegenheit sein, mit einer Ausnahme. Und die betrifft die Infektion." er beugte sich leicht vor.

"das müsst ihr verstehen...egal, was ihr getan habt, es interessiert mich nicht. Ich habe Sklavenhändler und Mädchenschänder schon untersucht und ihnen danach nicht den Kopf abgeschlagen, denn das ist nicht meine Aufgabe. Ich habe genau EINE Aufgabe. Und...um die Ironie perfekt zu machen ...wahrscheinlich ist sie die einzige Aufgabe auf dieser Welt, wo wirklich alle Götter, Candra und Tanesh, Hannumak und Bregath, Aldros und Alogrimonde, sogar Tarash und Moluk ´k ´than mir ihren Segen geben würden, wenn ich ihn wollte." er lächelte. "Aber das ist sehr kompliziert. Geht einfach davon aus, dass es völlig egal ist, wer oder was ihr seid, von mir aus könnt ihr ein halbgott oder Bettgespiele von Inesh sein, ich werde rauskriegen, was ich rauskriegen muss. Es mag arrogant klingen, aber ich bin ein alter Krieger meines Ordens. Es gäbe zwei Dinge, die verhindern könnten, dass ich Infektion sehe - und zumindest einen kann ich ausschließen, ihr seid kein vollendeter Gott. Möglicherweise ist der Preis allerdings hoch und ich würde es bevorzugen, mich nicht mit Eurer Gottheit in eurem Körper anlegen zu müssen." er zuckte mit den Schultern. "Auf der anderen Seite...wenn sie wieder mich streitet und DEN FEIND unterstützt liegen wir eh im Krieg."

Nur Marcians unmenschlich scharfen Sinnen war es zu verdanken, dass er die subtile Körpersprache verstand, die von Elandril ausging und vorallem an den Wächter gerichtet war. WENN Marcians Göttin mit dem Feind paktierte würden sie jeden und alles vernichten, dass jemals mit diesem Monster in Kontakt gekommen war.

"natürlich werdet ihr wahrscheinlich mich und die meinen töten" er zuckte mit den Schultern "aber für den Orden wird diese Erkenntnis es wert gewesen sein. Wir müssen die, die von außen kommen beurteilen um zu dem Schluss zu kommen, ob und wie stark DER FEIND versucht uns jetzt schon zu unterwandern. und wir werden niemanden zulassen, der unter dem Mantel des "ich diene allen Göttern" einen Kult errichtet, um den Feind zu nähren. Davon...hatten wir für meinen Geschmack schon zu viele." Man spürte tiefen Hass, Hass, der sich nicht auf Marcian richtete - noch nicht - aber auf diejenigen, die mit lächelndem Gesicht nach Eridmea gekommen waren, aufgenommen als Freunde und die dann alles verrratend diese Welt in Blut getränkt hatten bis zur beinah vollkommenen Vernichtung.


er atmete durch. "Also...sollen wir beginnen? Wie gesagt, nichts, was ich sehe, wird für mich von Interesse sein."

Es klang war. Vielleicht würde es ihn privat interessieren - doch es würde keine Konsequenzen geben, egal, was Marcian war oder getan hatte, solange er "rein" war von der Infektion.

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#267

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 08.11.2016 13:07
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian nickte zustimmend.

"Ich verstehe was ihr meint. Und ich hatte auch nicht vor meine These auf dem Marktplatz laut in die Welt zu schreien. Bisher weiß ich Zuwenig über die Götter dieser Welt um mir sicher zu sein, es ist nur eine Arbeitshypothese. Die wie ich mir sicher bin sich als unvollständig erweisen wird. Denn ihr habt recht, die Widersprüche würden mich zerstören und alles vernichten was ich an gutem erreichen wollte. Auch nach Allmacht habe ich kein Verlangen. So wie ich es sehe stehen mir die Götter aus dem selben Grund bei wie euch, weil ich mich entschieden habe gegen den Feind zu kämpfen. Ich bin keinem der 15 geweiht und doch erhören mich einige, das lässt hoffen das sie erkannt haben das ich für diese Welt und ihren Erhalt bin, mir deshalb beistehen. Auch nach einem eigenen Kult gelüstet es mich nicht, ich bin zufrieden mit dem Weg den ich gewählt habe. Ich diene meiner Göttin aufrichtig und von Herzen, das werdet ihr wohl erkennen wenn ich mich untersucht. Wobei ihr meiner Frage wie genau ihr das zu tun gedenkt bisher ausgewichen seit."

Marcian ließ sich nicht anmerken das er erkannt hatte worauf das Ganze hinaus läuft sollte er infiziert sein, da er sicher war das dem nicht so ist.


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#268

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 08.11.2016 13:26
von Britta • 11.441 Beiträge

Der Elf wirkte angenehm überrascht. Dann atmete er tief durch.

"gut. ich denke... damit seid Ihr weiser als andere." was oder wen er damit meinte ließ er offen.

"für Euch...wird es banal wirken. Ich bevorzuge es mit Hautkontakt zu arbeiten, kann es aber auch ohne. Ihr trinkt ein Glas oder lest etwas, es ist nicht nötig, dass ihr in irgendeiner Form...kooperiert. Ich zeichne keine Kreise auf den Boden, ich bete nicht, ich .." er lächelte kurz "tue quasi nichts, außer mir Eure Seele anzuschaun." Das Lächeln wich Ernst, er sah Marcian in die Augen. "ich weiß, dass das für viele Menschen schrecklich ist. Sich vorzustellen, dass jemand in ihr innerstes Eindringt, ihre Geheimnisse ließt. Aber...ich lese nicht eure Gedanken, durchforsche nicht Eure Erinnerung. Ich werde nicht wissen, was ihr liebt oder hasst. Manches hinterlässt Narben an der Seele...Mord zum Beispiel...doch ich werde nicht wissen, wen ihr ermordet habt. Und...es hat mich auch nichts anzugehen. Das ist nicht meine Aufgabe. Ich bin kein Tarashpriester. Ich bin nur ein Mann des Ordens. Ich schaue mir einfach an, ob es Fesseln gibt, Haken, die in euch eingeschlagen wurden, die ersten Fraßlöcher. Ob eure Seele beeinflusst wird oder wurde. Ob sie es schaffen wird - wenn sie beeinflusst wurde - sich selbst zu heilen. SELBST WENN ihr beeinflusst seid, selbst WENN ihr euch niht heilen könnt, werde ich euch nicht töten. Sondern auf eine Insel bringen wo man versuchen wird eure infektion zu heilen. Versteht Ihr?"

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#269

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 09.11.2016 09:21
von Britta • 11.441 Beiträge

In der Zwischenzeit war Althea wieder runtergegangen, zu Jonathan und Wieland. Ihr gefiel das Aussehen des Ordensmannes nicht, auch nicht, dass er in Begleitung von Haus Ha´Ko auftauchte. Irgendetwas musste in den letzten Tagen auf dieser Insel wirklich übel gewesen sein, sonst hätte Elandriel weder so fertig ausgesehen noch Unterstützung geordert.

In Gedanken versunken grüßte sie die am Tisch sitzenden und trank ein Glas wasser. Diese Angewohnheit würde sie nie ablegen. Wann immer es sauberes Wasser gab sollte man trinken.

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#270

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 09.11.2016 09:33
von Pater_Jonathan • 2.475 Beiträge

Jonathan sah von seinen Notizen hoch. "Na, wer ist da gewesen und hat gestört? Und wo ist Marcian?"


Was mich nicht umbringt......soll sich schon mal warmlaufen!

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