#301

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 20.11.2016 11:42
von Wieland • 1.047 Beiträge

"Ich? Nein, aber ich habe auch noch nicht ernsthaft darüber nachgedacht. Aber auf die Seele schauen, da würde ich als erstes auf etwas klerikales tippen. Aber welcher Gott ihnen diese Gunst zu Teil werden lässt? Keine Ahnung, und ist es nur einer, oder sind es alle gemeinsam? Da bin ich völlig überfragt, aber ich bin weder hier noch irgendwo sonst Priester oder ähnliches.

Und klerikale Macht könnte stark genug sein, auch den mächtigsten Naturgewalten Einhalt zu gebieten, oder sie zumindest abzulenken."

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#302

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 20.11.2016 11:56
von Britta • 10.627 Beiträge

"man sagte mir, sie seien ziemlich gottlos..." Althea zuckte die Achslen.

(ot: off bis heute nacht LG B)

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#303

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 21.11.2016 08:19
von Pater_Jonathan • 2.419 Beiträge

Jonathan schüttelte den Kopf. "Gottlos wäre nicht mein Wort der Wahl. Sie schwören auf Tarash und halten sich zumindest in einem Fall auch an Heron. Ich würde es auch nicht unter Zauber einsortieren. Es erscheint mir eher so, als sei es eine Fähigkeit von ihnen, in die Seele ihres Gegenübers schauen zu können. Vielleicht ist es genau diese Fähigkeit oder Eigenschaft, die man als Einstellungsvorraussetzung braucht."


Was mich nicht umbringt......soll sich schon mal warmlaufen!

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#304

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 21.11.2016 08:23
von Britta • 10.627 Beiträge

Sie überlegte, dann seufzte sie. "zu unspezifisch um damit etwas anfangen zu können. Ich meine...Ihr seid Pathorpriester. Wie war es für Euch? Was wisst Ihr über den Orden? Ich will keine Fehler auf Veritas begehen, dafür ist die Gelegenheit zu kostbar."

Wieder sah sie kurz zur Tür, hoffte anscheinend, dass das Essen bald kam. Vielleicht zum ersten Mal in ihrer Existenz wünschte sie sich, das Festbankett auslassen zu können, um an die Arbeit zu gehen. Neugierig musterte sie Jonathan. "und die Fähigkeit in die Seele des Gegenübers zu schauen, versetzt keine Lavaströme. Also...was wisst Emminenz Piräus?"

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#305

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 21.11.2016 08:44
von Pater_Jonathan • 2.419 Beiträge

Langsam und bedächtig antwortete er. "Der Orden ist nach meinem Wissen sakrosankt. Das heißt, es ist nicht an mir seine Geheimnisse zu lüften. Ich habe gelernt, daß der Orden sich im Krieg, welcher zum Kataklysmus geführt hat, zusammenfand. Personen auf allen Seiten der Kriegsparteien erkannten die Seelenfresser und stellten sich Ihnen entgegen. Daraus hat sich der Orden entwickelt. Es ist in meiner Kirche und in denen mit deren Priestern ich bisher sprach die Regel, dem Orden im Rahmen seiner Möglichkeiten zu helfen. Anuket erlaubte Ihnen zuerst zu reisen. Was meinst Du mit ´versetzt keine Lavaströme´?"


Was mich nicht umbringt......soll sich schon mal warmlaufen!

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#306

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 21.11.2016 09:05
von Britta • 10.627 Beiträge

Sie legte den Kopf schäg. "Es muss mehr sein als nur die Seele eines anderen sehen können. Wir reden hier über alle möglichen Effekte. Exzellente Kampfkraft lässt sich durch jahrelanges Training erklären. Aber...entweder haben sie Magier in ihen Reihen, oder sie haben eine besondere Magieform. Es gibt die Legende, dass sie einst in einem Dorf waren - 5 Ordenskrieger und fast doppelt so viele Angehörige - und ein Vulkan in ihrer Nähe ausbrach. Die Dörfler hätten nicht mehr rechtzeitig fliehen können. Also rannten die Ordensleute wohl dem Strom der Lava entgegen, völliger Irrsinn meiner meinung nach, und schichteten Steine auf. Dann standen sie dort und angeblich brach sich die Lave an dem flüchtig errichteten Damm und floss in einen unterirdischen Flusslauf...von dem niemand gewusst hatte, dass er dort war. Das Dorf wurde gerettet, aber die Ordensleute starben und die Hälfte ihrer Anghörigen mit ihnen. Niemand weiß, warum. Doch es heißt, im nächsten Jahr kam der Orden und nahm zwei Neugeborene Kinder mit aus dem Dorf als Ersatz für die gefallenen Krieger. Man gab sie ihnen gern und die kinder wurden wohl zu neuen Ordenskreigern herangezogen. Das meien ich mit: da muss noch mehr sein als...empathisches Seelengucken."

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#307

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 21.11.2016 09:17
von Pater_Jonathan • 2.419 Beiträge

Auch diese Information ließ Jonathan in seiner Erinnerung abspeichern. "Ah, nun verstehe ich. Also, ich glaube wir haben aneinander vorbeigeredet. Die Fähigkeit in die Seele zu schauen, scheint eine Grundvorraussetzung zu sein. Ich nehme an, daß die Mitglieder danach ihrer anderen Fähigkeiten gemäß ausgebildet werden, denn Eradil erwähnte in meiner Befragung durch ihn auch, daß es Magier im Orden gibt. Das würde zu Deiner Legende passen."


Was mich nicht umbringt......soll sich schon mal warmlaufen!

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#308

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 21.11.2016 09:21
von Wieland • 1.047 Beiträge

"So wie ihr das schildert, war das Ablenken der Lava gar nicht so unmöglich. Ein magisch verstärkter Damm, und dann ist Lava auch nur noch verdammt heißes, zähes Wasser, und fließt dann so wie auch Wasser fließen würde. Die Frage ist also eher woher wussten die Ordenskrieger in dem Moment von dem unterirdischen Flusslauf?"

Und bei sich dachte er Oder gab es den Flußlauf überhaupt 5 Minuten vorher?

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#309

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 21.11.2016 09:37
von Britta • 10.627 Beiträge

Sie überlegte...dann nickte sie. "ja, wenn man es so betrachtet..eigentlich gar kein so unmögliches Unterfangen, wenn ich es in Ruhe bedenke, ncihts, was ich könnte, aber eine magische Barriere, 5 Mann nebeneinander, das sind 50 Meter...die Steine vielleicht als Foki oder Ankerpunkte... ja, das müsste gehen. Vielleicht hatten sie einen dabei, der mit Wasserelementaren reden konnte, dann hätten sie auch den Flusslauf aufspüren können."


zuletzt bearbeitet 21.11.2016 09:38 | nach oben springen

#310

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 21.11.2016 13:06
von Pater_Jonathan • 2.419 Beiträge

Jonathan wandte sich mit einem gebrummelten "Na, dann wär das ja geklärt. Jetzt fehlt nur noch das Mahl und wir kommen vorran..." wieder seinen Pergamenten zu. Eine Seite nach der nächsten wurde beschrieben. Einige Dinge waren offenbar nicht zum direkt lesen bestimmt, den es wurden zum Teil einige seltsame Schriftzeichen verwendet.


Was mich nicht umbringt......soll sich schon mal warmlaufen!

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#311

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 22.11.2016 08:17
von Britta • 10.627 Beiträge

(OT schlage vor, wenn Marcian länger ausfällt, dass wir dann morgen an eine andere stelle springen. Siehe einige Stunden später)

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#312

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 22.11.2016 08:38
von Gelöschtes Mitglied
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(OT: Entschuldigt die Verzögerung - bei mir ist eine Grippe im Anmarsch. Aber es wird besser.)

Marcian enthielt sich aller Kommentare zum aktuellen Thema. Entweder wollte oder konnte er dazu nichts sagen.

Es klopfte leise und auf ein "Herein" Marcian´s öffnete sie sich. Der Steward Marcian´s trat ein und ihm folgten mehrere ähnlich gekleidete Steward doch wohl von geringerem Rang. Sie trugen Teller welche mit einer wie eine Schüssel geformten Kuppel abgedeckt waren. Sie stellten die Teller vor die Gäste erst Jonathan, dann Althea, Wieland, Marcian, Sarah und zum Schluss dem Ersten Offizier. Der Kapitän war noch nicht zurück gekehrt. Völlig synchron hoben sie die Kuppeln und der Duft des Essens erfüllte den Raum. Es war eine Suppenschale zu sehen die augenscheinlich aus Brot gebacken war, der Deckel des Brotes lag leicht schräg auf der Schüssel aus Teig.

(OT: die Servierreihenfolge bleibt das gesamte Essen über gleich. Die Portionen sind gut, aber nicht übermäßig opulent. Satt ist man passend zum Ende des dritten Gangs.)

Der Steward verneigte sich und sprach:

"Als ersten Gang gibt es heute, mit bester Empfehlung des Kochs, eine kräftige Brühe aus Knochen vom Wild mit feingestiefteltem Gemüse und gestocktem Ei als Einlage serviert im Brotmantel aus Sauerteig und Dinkel."

Die anderen Steward zogen sich zurück und Marcian´s Steward zog sich zur Tür zurück, als alle fast fertig waren mit der Suppe verließ auch der er den Raum nur um wenige Minuten später wieder mit den anderen zurück zukehren. Man nahm die leeren Teller fort und ersetzte sie durch andere und das Zeremoniell des Enthüllens wiederholte sich. Diesmal sah man dunkles Fleisch, zwei leicht blasse Kugel - wohl auch aus Teig- und grüne junge Bohnen, dazu wurden kleiner Schalen mit einer sehr dunklen Soße. Wieder verneigte sich Marcian´s Steward und sprach:

"Der zweite Gang offenbart die Qualität des jungen Rehs, begleitet von Knödel aus Kartoffeln und jungen grünen Bohnen im ganzen, dazu die aus dem Bratensaft gezogene Soße nach eigenem Geschmack. Hierzu wird ein fruchtiger, unvergorener, roter leicht säuerlicher Traubentropfen gereicht."

Auch wiederholte sich das warten des einen Stewards und das zurückziehen kurz vor Ende der Speise, gefolgt von der begleiteten Wiederkehr mit neuen Tellern und dem Ersatz der Alten durch Neue und der Offenbarung durch heben der Kuppeln und der Verneigung vor der Erklärung.

"Zur Nachspeise wird heute, gefrorene Waldbeerencreme -aus Brombeeren, Walderdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren und Johannisbeeren- in gebackener Waffel garniert mit süßer geschlagener Sahne und Splittern von dunkler Schokolade, mit einem fruchtigem, unvergorenem, süßlichem roten Traubentropfen -welche erst nach dem ersten Frost geerntet wurden, gereicht."

Wartend nahm der Steward wieder seinen Platz an der Tür ein, kurz vor ende des dritte Gangs ergriff Marcian das Wort:

"Traditionell würde ich meinen Gästen jetzt nach dieser Süße noch etwas kräftigeres und alkoholhaltiges anbieten, wohl einen Brand im Fass gelagert und von hohem Alter. ..."

Er blickte Jonathan an und sprach weiter.

"Bist du auch nach einem solchem Mahl einem Trunk abgeneigt? Es wäre nicht soviel das es die Sinne trübt da es nur zum Genuss bestimmt ist und uns die Süße aus dem Munde treiben soll."

Fragend blickte er den Pater an.


Es gibt drei Arten des Lernens:
durch Nachahmung - das ist die einfachste Art
durch Nachdenken - das ist die edelste Art
und durch Erfahrung - das ist die bitterste Art

zuletzt bearbeitet 22.11.2016 08:43 | nach oben springen

#313

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 22.11.2016 10:19
von Britta
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Am Anfang hatte Althea noch gelächelt, doch dieses Lächeln war nach und nach gefrohren. Diese Leute, dieses zeremoniell, die Prefektion, diese stewards - es war unheimlich. Diese Männer trugen kostbarere sachen als ihr Vater, das ganze schien einer religiösen Zeremonie ähnlicher als einer Mahlzeit. Essen war wichtig - aber man betete es nicht an. Langsam kroch ihr eine Gänsehaut hoch. Die hier waren fremd.
In gewisser Weise fühlte sie sich wie ein Orkprimitivling, der in die Hallen des Königs geladen war. Doch sie war eine hochgeborene..nach den Maßstäben dieser Welt. Hier wäre sie whscheinlich die Magd in der Küche. Selbst der Koch schien hier über Zauber zu verfügen. Doch das hier war kein König..oder? Sie dachte nach, kaute systematisch, schluckte alles runter. Dann wurde ihr klar, dass dieses Wesen eine Maske trug. Eien Maske von Freundlichkeit, von angeblicher Wahrheit, von ...ich bin nur ein Händler, Wandler, Findelkind, Magus, Priester...sie hätte sofort darauf kommen müssen.
Sie würgte am Ende alles mit Wasser runter, das Gesicht neutral.

Die Aufregung um Veritas hatte sie zusehr abgelenkt. Aber diese Macht hier konnte die Welt verändern. Wem auch immer dieser Mann seine...Gnade...anbot, er würde aufsteigen. Wenn er wirklich eine Flotte hatte, würde er die Flotten dieser Welt hinwegfegen. Gefährlich. Genau das war es. nichts anders. Vielleicht...vielleicht meinte er es sogar gut. Aber dieser Mann würde Kriege auslösen, allein durch seine Anwesenheit, allein durch die Angst, er könnte einen anderen Verbündeten wählen.
Pragmatisch ging sie die Gifte durch, die sie am Körper hatte. Aber ein schneller Tod konnte verheerend sein. Sie musste das Problem an jemand anderen übergeben. Und hoffen. Hoffen, dass die Maske der Freundlichkei8t echt war.

Als alles sich dem Ende neigte war sie froh. sie hoffte dass der Pater seine verdammte Entscheidung schnell traf. Sie musste hier raus. Arbeiten. Briefe schreiben. Sich vorbereiten. Warnungen verchicken.

Wartend starrte sie auf den Pater. Hoffte, dass die anderen das zittern ihrer Hände nicht sahen. Kurz lächelte sie Wieland zu. Und war dankbar. Nicht alle von außerhalb waren....übermächtig.


zuletzt bearbeitet 22.11.2016 10:21 | nach oben springen

#314

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 22.11.2016 11:22
von Wieland • 1.047 Beiträge

Wieland ließ es sich sichtlich gut schmecken. So hervorragend hatte er schon lange nicht mehr gespeist. Und Wild mochte er besonders. Und für Süßes war er sowieso immer zu haben.

Und bei der Vielfalt und Qualität war er erstaunt, das dieses in einer Schiffsküche zubereitet werden konnte, und nicht eine Küche im Ausmaß eines kleinen Eigenheims erforderte. Und bei der Nachspeise hatte sicherlich ein Kältezauber nachgeholfen, aber das Ergebnis rechtfertigte den Einsatz auf jeden Fall.

Auch wenn Wieland nicht der größte Anhänger von gebrannten Spirituosen war, war er doch einem Brand nicht abgeneigt, und hoffte, das es einer der seltenen Fälle sein würde bei dem die Alkoholnote nicht der dominante Geschmack sein würde, sondern tatsächlich die sonstigen Aromen im Vordergrund standen. Er hatte schon verdammt teure Whiskys getrunken, und sie hatten für ihn trotzdem nur nach Alkohol geschmeckt .

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#315

RE: an Bord der Abnoba

in Archiv 2016 Allgemein 22.11.2016 12:12
von Britta • 10.627 Beiträge

Ganz OT Leute...ich würde hier gerne kürzen und bald springen. Sorry. ich weiß, euch macht das Spaß und es ist eure entscheidung, ob ihr jetzt noch ne Weile über die Wahl des Desserts nachdenkt, aber dazu braucht ihr mich nicht. Vielleicht überlegt ihr euch:
Was will ich / mein Charakter noch tun, bevor es Silvester ist?
Wir können das auch Anmeldungstechnisch über PM regeln.
Wenn es eine Szene gibt, wo ihr gemeinsam unterwegs wäret, können wir die auch noch ausspielen z.B. der Aufenthalt auf Veritas, aber ich glaube, die Uhrzeiten zu der ihr aktiv seid sind so krass unterschiedlich, die Gesprächspartner die ihr sucht ebenfalls ebenso wie das Schreibtempo ...wir müssen da einfach hüpfen / die Gruppe spalten.

Wenn ihr es anders seht, kein Problem, der NSC wird darauf warten, dass er losgehen kann und solange die Klappe halten. Hoffe euch jetzt nicht den Spaß verdorben zu haben!

LG
B

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