#46

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 08.01.2024 22:39
von Siria • 3.656 Beiträge

Sie sah Elysiae kurz an und nickte kaum merklich, zusammen mit einem kleinen Lächeln. Man musste schließlich auch mal bockig sein dürfen.

"So traurig es ist, ich denke nicht, dass sie Menschen, Untote und wer auch immer sich auf Dauer grundlegend ändern. Einige mit Sicherheit, aber nicht alle. Irgendwer will immer mehr als er hat und findet welche, die ihm folgen. Es wird immer Streit und Kriege geben. So leidlich und unsinnig es sein mag." Sie sah auf den Weg und hatte ein angenehmes Tempo gefunden.
"Dennoch sollten wir hier, erst uns suchen und was wir wollen. Ich meine wirklich wollen. Immer vorwärts preschen bringt einen auch nicht voran, ebenso wenig nichts zu tun.
Also," sie sah Markus an, "wie sah der Mann aus, der die 'Beförderung' ausspach?"

zuletzt bearbeitet 08.01.2024 22:40 | nach oben springen

#47

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 00:58
von Sephrin • 253 Beiträge

Der Prüfer knischte mit dem Zähnen und Rang seinen Imperativ alles das dem 5. diente zu vernichten nieder. Mandrakis war nicht hier und der Mann war schlicht aufrichtig.
"Nun ich bin ein Gast und bis ich nach Hause komme oder ein Einsatztrupp aus Arcanis über Ischkarat hierher kommen könnte, können leicht auch 10 Jahre und mehr vergehen.. Also ist die Diskussion vermutlich eh müßig, denn soweit ich verstanden habe sind die Tore nach Ischkarat zu. Das ist auch ein Grund, weshalb ich meinen Demigurgen kaum noch spüre. Er erwacht langsam aus seinem Schlaf, so hoffe ich, doch für ihn gelten vermutlich wie für alle anderen 4 großen Schöpfergöttern eine ganz eigene Zeitdimensionen." Er schaut den Mann ernst an.
"Ich hoffe für euch, dass ihr Recht habt. Manche Dinge liegen einen in der Natur und nach mehreren Tausend Jahren des Krieges gegen den 5. ist es die meine, nichts und niemandem zu vertrauen, dass dem 5. gehörte." Er seufzt.
"Es ist eure Welt.. und alleine kann ich einem König kommender Königreiche nicht im Kampf gegenübertreten, vor allem wenn er Schutz und Gnade durch Gesetz, Macht und Männer wie euch erhält."
Dimitri steht direkt vor dem Mann und blickt ihm fest in die Augen.
"Arcanis ist weit weg und hat vermutlich eigene Probleme. Ich weiß nicht, wie es dort aussieht mit Truppen, Hierarchie, Gesetzen oder verdammt noch mal sogar unserer Kultur nach all der Zeit. Ich weiß nur was die Neuankömmlinge berichteten, doch das waren nur Momentaufnahmen, minimale Eindrücke.. Meine eigene Erinnerung und Erfahrung wird sicher nicht länger zutreffen.." Er schaut kurz wie ein geprügelter Hund zu den Magierinnen.
"Dann suche ich mir etwas anderes was ich bekämpfen kann, bis wir einen Weg gefunden haben, um nach Hause zurück zu kehren und nachzusehen, wie Fremd es mir wirklich geworden ist."
Er weicht allen Blicken aus und schaut kurz in den Morgenhimmel. "und sobald Mandrakis die Grenze eurer Toleranz überschreitet, werden wir uns darum kümmern. Denn er lief sicher aus Wissens- und Machtgier zum 5. über.. Und diese Charaktereigenschaften sprechen nicht dafür sich frisch Rehabilitatiert als Veteran der Kriege als Bauer oder Magus auf einem Stück Land in Frieden zu reinen Forschungszwecken zurückzuziehen."
Er schüttelt den Kopf. "So einfach kann man seine eigene Natur nicht abstreifen, nicht vor den eigenen Taten und Erfahrungen fliehen. DAS wird mehr als 10 Jahre brauchen... Und auch länger, als die Reste der Korrumpierten aufzuräumen. Solange es die gibt wird er versucht sein sie für sich zu rekrutieren oder zu benutzen, sie versuchen, ihn auf ihre Seite zu ziehen. Er fortwährenden Anschuldigungen und Misstrauen ausgesetzt sein. Er fortwährend Schwächen und Fehler bei den Mächtigen sehen und versucht sein sie dadurch zu seinem Vorteil zu manipulieren. Es hört nicht einfach auf nur weil man es beschließt."
Er winkt geschlagen und winkt erschöpft wirkend ab.
"Glaubt. Hofft. Es sei euch gegönnt. Gerade und besonders nach den jüngsten Schrecken. Vielleicht wäre es für unsere Welten wirklich besser gewesen wir wären nicht zurückgekehrt. Wir sind Wesen des Krieges gegen DEN Feind, unserer Bestimmung und unseres Seins beraubt, nun nachdem ES vernichtet wurde." Er schaut kurz zu Elyisae.
"Ihr fühlt diese Leere und den Zorn auch." Er verzieht das Gesicht etwas.
"Und fragt euch, ob ihr noch genug von euch selbst habt, um ganz Neu zu beginnen, eine neue Bestimmung zu finden, die diese Leere wird füllen können." Ein kurzes Schulterzucken folgt.
"Ich kann euch sagen, ein neuer Name, hilft bisher nur bedingt..." Er klingt tatsächlich etwas belustigt. Womöglich um die Schwere und Düsternis, die er selbst beschworen hatte mit einer etwas freundlicheren Fassade zu übertünchen "Schauen wir doch einfach mal, was wird, wenn unser Zorn etwas abgekühlt ist.."


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"Pflichten entstehen dadurch, dass man nicht beizeiten NEIN sagt" - Adam
zuletzt bearbeitet 09.01.2024 01:37 | nach oben springen

#48

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 06:35
von Britta • 12.103 Beiträge

Markus atmete durch. man konnte sehen wie er das, was er gehört hatte, aufnahm. Der Mann war klug, auch wenn ihm eine Menge Wissen fehlte.

"ich verstehe, dass ihr ihm misstraut. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, suchte er seit 1000 Jahren einen Weg zu entkommen. Ich glaube... JEDER, der es schafft, stehen zu bleiben. Umzukehren. Wird diese Welt verändern. Durch sein Beispiel. Wenn Mandrakis es schafft... dann werden andere hochschauen und sagen "DER DA war vom FÜNFTEN selbst in Dienst genommen. Wenn DER es schafft - dann schaffe ich es auch. ."

er atmete durch.

"ich bin kein Narr... auch wenn ich auf euch so wirken mag. Ich war auf einer der verseuchten Inseln." er schauderte. "Manche sind nicht zu retten. Das weiß ich." er schwieg kurz, sah dann zu Elysiae, Siria und Dimitri. "jeder kann neu anfangen. Er muss nur ein Ziel finden. Etwas, was ihm Hoffnung gibt. Was ihn nicht vergessen lässt - aber überwinden."

er nickte Dimitri ernst zu. "Ich weiß nicht, was genau Arcanis ist. Aber aus euren Worten schließe ich, es muss hinter Iskarioth liegen. Und den Namen habe ich schon gehört. Ich weiß nicht, Dimitri aus Arcanis, wie lange ihr fort ward. Was seitdem geschehen ist. Aber ich weiß, dass jetzt, wo die Gefahr fort ist, wir versuchen können und werden die Tore wieder zu öffnen. es wird Austausch geben. Reisen. Und ihr werdet nach Hause zurückkehren können."

die Andeutung eines lächelns huschte über sein Gesicht. "Und ihr seid mehr, viel, viel mehr als Wesen, die nur dafür da sind, gegen DEN FEIND zu kämpfen." er sah sie alle an. "ihr seid Helden - Legenden in gewisser Weise - und doch PERSONEN. Keine Golems. Ihr seid MENSCHLICH. Ihr lacht. ihr weint. Ihr zögert. Ihr habt Angst. Wenn man eure Geschichten hört, dann bewundert man euch. Man fühlt mit. Und manchmal denkt man...wenn DIE das schaffen, dann schaffe ich vielleicht das."

er sah zu Elysiae. "über Euch wird berichtet, dass ihr euch oft fürchtet. Ihr macht euch kleiner als ihr seid. sprecht von euch selbst gering. haltet euch für verwirrt und oft nicht in der Lage den Überblick zu behalten. Doch wenn es darauf ankommt, seid ihr unsagbar klug. Bestimmend. den anderen sehr klar erklärend, was sie zu tun und zu lassen habend. Euch über Dummheit aufregend. In Eurem Breich, der Magie, seid ihr eine der Besten dieser Welt. Und das ist gut so! Ihr seid opferbereit, freundlich, klug und entschieden. Aber nicht perfekt. Und damit gebt ihr denen Hoffnung, die ebenso sind."

sein Blick wandte sich zu Siria. "nach allem, was ich gehört habe, seid ihr absolut zynisch. In den Geschichten heißt es, ihr verachtet die meisten Leute so sehr, dass ihr noch nicht einmal mehr über sie Spottet. Sie sind es nicht wert. ABER ihr habt das Monster des Ordens geheiratet. Elandril den Mörder. Ihr habt in einem unglaublichen Akt von Liebe gezeigt, dass es geht, Wesen aus der Dunkelheit zu holen. Wieder in das Weiß." er grinste kurz "ja, ich weiß, ihr habt noch eine Menge mehr gemacht und der König wäre nicht dieser König, wenn es euch nicht gäbe. Aber Eure Arbeit im Verborgenen erwhne ich jetzt mal nicht. Mag es euch gefallen oder nicht, mögt ihr es kitschig nennen oder spotten oder wüten, weil man euch als EHEFRAU sieht... ihr habt eine Grenze überschritten. sogar mehrere. Und das im Guten." er schauderte kurz "ob ihr wirklich ein Patenkind von Tod seid, will ich gar nicht wissen." man merkte, wie er eine Gänsehaut bekam.

er blickte zu Dimitri. "ich weiß nichts über euch. Aber Wesen werden nicht geboren um einen ZWECK zu haben. Sie werden geboren und haben das RECHT sich an der Schöpfung zu erfreuen. zu leben. Zu lachen. zu lieben. Es ist völlig egal, was man euch beigebracht hat, Dimitri aus Arcanis. Ihr steht vor einem NEUanfang. IHR bestimmt jetzt, wo der Weg langgehen soll. Oder ob ihr einfach nur weitergeht um zu sehen, was hinter dem nächsten Hügel ist. Wenn ihr ARBEIT braucht um euch nützlich zu fühlen: ich habe mehr Arbeit in diesem Königreich gesehen als ihr schaffen könnt, selbst wenn ihr ein kleiner Gott wärt. keine Sorge. Arbeit und gute Aufgaben gibt es immer. Aber es ist auch euer Recht einfach zu sagen "es ist genug!" Keiner von euch wird je wieder etwas tun müssen. Ihr könntet wahrscheinlich im königlichen Palast wohnen und dort einfach ...jeden Morgen die Vögel füttern, den Barden zuhören, den Tag genießen. Dieses Recht habt ihr. Ihr könnt auch losziehen und die unzähligen Dinge tun, die noch zu tun sind. Es ist EURE Entscheidung."


er atmete durch. "Vergebt. ich hab viel zu viel geredet. Manchmal passiert mir das." er wirkte verlegen. "aber es ist wichtig. Eure Verzweiflung - eure Müdigkeit - das sind Spuren eines viel zu langen Kampfes. Es macht Krieger fertig. Doch nach einer Weile werdet ihr spüren, dass da wieder Freude ist. Und Neugier. Und etwas, das euch interessiert. Dann werdet ihr sehen, dass ihr nicht am Ende eures WEges seid. Sondern an einer Kreuzung von der viele Wege fort führen. In die Zukunft."


zuletzt bearbeitet 09.01.2024 06:40 | nach oben springen

#49

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 08:07
von Sephrin • 253 Beiträge

Dimitri nickt ernst. Der Mann war kein gewöhnlicher Späher, das wollte er ihnen weis machen. Aber er war es nicht. Doch Dimitri konnte es respektieren, dass sich der Mann bedeckt hielt, auch wenn er definitiv viele Details über seine Begleiterinnen wusste.
"Nun, dann wisst ihr auch dass es schwer ist. Wir stehen nicht nur an einer Kreuzung. Wir kommen aus tiefster Finsternis ins Licht und wollen wir nicht geblendet werden, so werden wir uns wohl eine Weile daran gewöhnen müssen und erstmal nur zur Nacht unter Mond und Sternenlicht oder in den Schatten der Wälder wandeln, bis wir uns wieder voller Freude einen sonnigen Tag genießen können. Das ist der Preis in den tiefsten Abgrund nicht nur geschaut zu haben, sondern gar hinabgestiegen zu sein und dessen Brut und das Grauen in seinem Zentrum zu erschlagen.. und unsere Wunden sind noch zu frisch, unsere Augen noch zu geweitet, vor Schrecken und Dunkelheit, denn es ist kaum einen Tag und eine Nacht her, seit wir uns von dort wieder herausgekrochen sind. Siegreich, aber Verwundet. Euphorisch aber Kaputt. Hoffnungsvoll, aber voller grauenhafter Erinnerungen, wie Neu geboren, aber voller Narben.
Der Prüfer lächelt traurig.
"Aber wir lassen den Drecksack auch nicht auf den letzten Metern gegen uns gewinnen. Wir.. " er schaut auf die Frauen und dann kurz über die Schulter dorthin wo die Taverne während ihres kleinen Marsches verschwunden ist, müssen nur einen Weg finden es nicht gleich zu übertreiben und trotzdem nicht abzudriften. Ich befürchte, da können wir uns nur Gegenseitig bei helfen. Das Band derer die bei dieser Mission dabei waren nutzend. Was ein weiterer Grund ist es mit meiner Rückkehr nicht zu übereilen." In einer fast hilflosen Geste hebt er beide Arme, was etwas albern aussieht mit einem Picknickkorb voller Getränke und Obst am linken Arm und einem Becher mit Tee in der rechten Hand.
"Für Vorschläge bin ich offen. Doch Siria hat nun schon ein paar mal gefragt und ich möchte nicht weiter davon ablenken. Wer genau hat euch geschickt oder zumindest wie sah er aus? Spekuliert von mir aus wenn ihr euch nicht sicher seid." Er legt denn Kopf schief.


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zuletzt bearbeitet 09.01.2024 08:21 | nach oben springen

#50

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 08:34
von Britta • 12.103 Beiträge

"Feldoffizier. Kommandeursrang. Grauer Bart, Augen wie der Winterhimmel." ganz kurz zögerte der Mann. "ihm fehlte die rechte Hand." irgendetwas beunruhigte Markus von Junau zutiefst bei dieser Aussage.

"er sagte, er braucht mich. Ich dachte noch.. er muss ziemlich verzweifelt oder verrückt sein, wenn er DAS sagt." kurz sah der Krieger an seine Seite als würde er erwarten, dort noch seine Gedärme zu sehen wie sie aus der Bauchwunde quollen.

"aber... ich sagte "ja, Herr." so wie man es mich gelehrt hat. Und kam wieder hoch. Danach... wurde es wirr." er wirkte verunsichert. "Aber ... ich bin ein recht guter Diplomat. Fährtenleser. war schon überall in Eridmea. Hab mit fast allem geredet, was reden kann. Und mit ein paar Leuten, für die ich Handsprache lernen musste." er zuckte die Schultern. "keine Ahnung, ob es DAS war, was ...wen auch immer... dazu brachte, mich hierhin zu schicken. Eigentlich dachte ich immer, ich sei einfach ein Mann, der versucht, sein Bestes zu geben. Und sich nicht vom Leid der Welt zerbrechen zu lassen. Egal, wie groß es ist. Oder... wie viele Fehler man selbst begeht." er atmete tief durch. "Irgendwie schwierig mir vorzustellen, die Götter hätten ausgerechnet MICH hierhin zu EUCH geschickt. Dafür bin ich viel zu ...mh... ich dachte, dafür nimmt man Helden. Oder zumindest irgendwelche makellosen Priester. Nicht den zweiten Sohn eines eridmeischen Kleinadeligen."

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#51

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 09:21
von Siria • 3.656 Beiträge

"Wieso nicht?" Die Frage klang fast schneidend. "Was macht den zweiten Sohn eines eridmeischen Kleinadligen weniger geeignet? Es wurden doch gerade alle 'bekannten' Attribute von uns aufgezählt, soweit bekannt und ganz ehrlich, Elysiae kommt tendenziell ganz gut weg, aber der Rest klingt nicht nach dem Material aus dem 'Helden' sind. Wenn man den Erzählungen glauben mag. Im Übrigen fehlen Dinge wie 'Elysiae ist öfter bockig, aber eine erstaunlich gute Capitanin'. Wobei, macht sie das heldenhafter? Götter sind eben eigen in ihrer Wahl, von daher wird sich T...der Mann schon was dabei gedacht haben. Gut, manchmal greifen sie auch auf die zurück, die gerade da sind, doch ich denke nicht, dass das hier der Fall war. Auf der anderen Seite, wer bin ich schon um mir darüber Gedanken zu machen." Sie machte eine fragenden Geste und hob eine Augenbraue.
"Ich könnten meinen Mann fragen." Jetzt war es ihr doch herausgerutscht. Sie wechselte das Thema.
"Ich finde 'Dimitri' eine gute Namenswahl. Es klingt nach einem starken Namen. Das ist doch ein guter Anfang. Vermutlich wäre es sinnvoll, wie bereits selbst gesagt, mit kleinen Schritten anzufangen. Herauszufinden, was man mag, was einem Freude bereitet, wie man seine Talente gut nutzen kann."

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#52

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 09:26
von Sephrin • 253 Beiträge

"Nein. Für eine Aufgabe nimmt man den, der sie am besten Erfüllen kann, Herkunft, Status, Rang sind dabei erst sekundäre Überlegungen. Zumindest sofern man dem Missionsziel Priorität einräumt." Er zuckt mit dem Schultern. "Selbst wenn Zeit und Verfügbarkeit eine wesentliche, bestimmende Einschränkung gewesen sein sollten, nimmt man diese nur als begrenzende Faktoren auf, nicht als primäre Kriterien."
Er schaut zu seiner Begleitung. "Klingelt bei der Beschreibung des Mannes etwas?"
Bei Sirias Wortschwall und beinahe Versprecher zieht Dimitri eine Augenbraue hoch. Also kannten die den 'Mann' oder glaubten zumindest ihn erkannt zu haben.

"Siria. Ihr plappert... Und ihr plappert sonst nie." Er seufzt. "Doch wir können gern erstmal das Thema wechseln."


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zuletzt bearbeitet 09.01.2024 09:33 | nach oben springen

#53

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 09:32
von Britta • 12.103 Beiträge

Markus war bei der Schimpftirade Sirias zusammen gefahren. "ihr seid stocksauer. Aber was erwartet ihr? Ihr haltet euch im Hintergrund, seid unglaublich gruselig, wahrscheinlich das Patenkind von Tod! Natürlich macht man aus euch die exotische Schönheit, die mit Mut und Grazie den Ordensmann zum Licht zurückführt. Man kann ja schlecht erzählen, dass ihr irgendwo Kehlen durchgeschnitten habt. Falls ihr habt. Und die Dame Elysiae...keine Ahnung, ob die nun eine Affaire mit einem der Hohepriester des Anuket hatte oder nicht! das geht mich auch GAR NICHTS an. Das ist klatsch und Tratsch" er schnaufte. "meine Güte, wenn ihr euch über alles aufregen wollt, was Leute irgendwann irgendwo von euch reden, dann werdet ihr eine Menge zu tun haben!"

er nickte vehement. "Wenn ihr wollt, dass jemand DIE WAHRHEIT kennt, dann müsst ihr einen Barden beauftragen. Oder einen Pathori. Aber bisher schien es euch nicht zu kümmern, was Leutedenken. Naja, und die machen sich dann halt ihre eigenen Sagen."

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#54

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 09:33
von Britta • 12.103 Beiträge

er sah Siria an. "wie wäre es, wenn IHR MIR mal erzählt, was DIE WAHRHEIT eigentlich ist? denn ich weiß es auch nicht! wäre doch mal ein Anfang."

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#55

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 09:39
von Sephrin • 253 Beiträge

Also ging der 'Späher' nicht nur Fremde direkt an.. Sondern auch seine eben noch frisch deklarierten Helden.
Und da er Siria und Elysiae offenbar gut kannte, entweder durch eigene Beobachtung oder ein umfassendes Dossier, war er zudem sehr mutig oder überzeugt davon nicht als rauchendes paar Schuhe zu enden. >>Definitiv kein Späher. Was ist das nun für eine Mission, die er hat? Hilfe und Therapie, Dank oder Informationsbeschaffung?<<
Interessiert verfolgt der Prüfer den sich entwickelnden verbalen Schlagabtausch und schmunzelte. Siria hatte ein ganz eigenes, besonderes Talent Leuten Palmen vor die Nase zu setzen, um zu schauen ob sie hinaufklettern würden. Dabei war er sich sicher, dass Siria gerade garkeine Palme aufgestellt hatte, aber ihm fehlte ganz offensichtlich mindestens ein Puzzleteil für den ganzen Context.


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zuletzt bearbeitet 09.01.2024 09:47 | nach oben springen

#56

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 09:58
von Sephrin • 253 Beiträge

Sekunden später überholt seine Besorgnis seine Neugier. Vielleicht sollte er doch eingreifen und in Kommandantenmanier den Mann zurechtweisen. So würde er zumindest die rauchenden Schuhe verhindern können, andererseits ging hier gerade zuviel vor und er hoffte dass Siria eine angemessene verhältnismäßige Antwort oder Reaktion finden würde. Sich Respekt zu verschaffen konnte sie ganz sicher selbst und eine Einmischung Dimitris wäre klar unnötig.. außer vielleicht, um den Mann vor einer Überreaktion zu schützen und als Unwissender quasi Niemand einen gesichtswahrenden Weg für alle anzubieten, denn schlechte Laune und unterdrückten Zorn empfanden sie alle 3, da war eine Herausforderung durch einen nicht ganz so einfachen Gesannten ein Spiel mit dem Feuer für selbigen.


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zuletzt bearbeitet 09.01.2024 10:01 | nach oben springen

#57

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 10:19
von Siria • 3.656 Beiträge

"Nein, ich plappere nicht, Dimitri." Der Blick war eindeutig.
Mit dem Hohepriester des Anuket? Als ob der so viel Glück gehabt hätte.

"Du hast mich gänzlich missverstanden Markus," sie machte eine Pause und sah ihn eindringlich an. "Erstens habe ich mich nicht wirklich aufgeregt, es gab noch deutlich Luft nach oben und zweitens, galt mein Unmut dir." Ihr Stimme war ruhig, ob das gut oder schlecht war, war schwer einzuschätzen. "Das ganze Gerede über Helden und den Unsinn, aber dann selber daran zweifeln, der Richtige für eine Aufgabe zu sein, wo man doch offenkundig aufgrund der eigenen Person hierhin geschickt worden ist. Wir sollen unser Ziel finden, was ist mit deinem? Es gibt einen guten Grund, dass du hier bist und der ist mit Sicherheit nicht deine Sprachvielfalt."

Die Frage nach der Wahrheit ignorierte sie vorerst. Zum einen gab es nicht DIE Wahrheit, denn alles war eine Frage des Blickwinkels und zum anderen fragte sie sich, was genau er wissen wollte.

zuletzt bearbeitet 09.01.2024 10:23 | nach oben springen

#58

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 13:14
von Britta • 12.103 Beiträge

Er schnaufte. "ICH trinke zumindest nicht mit Tod Tee!" er sah sie an.

"Und dass ich nicht weiß und nicht verstehe, warum ICH hier bin und nicht... keine Ahnung... hat NICHTS mit meinem Selbstvertrauen zu tun. Ich weiß, was ich kann. und was nicht. Und wo die Unterschiede zwischen uns liegen. Unter anderem darin, dass ihr, wenn ich es schaffe euch WIRKLICH wütend zu machen, mich wahrscheinlich mit der Leichtigkeit töten könnt, mit der ich ein Ei köpfe." er zuckte die Schultern.

"Aber ich kann euch nicht sagen, warum ausgerechnet ICH. Da müsst ihr schon den G..jenigen fragen, der mich geschickt hat." er runzelte die Stirn. "ich habe auch keine Aufgabe bekommen oder so. Außer: rede mit ihnen. Sei hilfreich!" er zuckte die Schultern. "hörte sich an wie mein Vater früher. Aufgaben finden sich für die, die offene Augen und ohren haben und einen fliken Geist. Ich werde schon rausfinden, warum ICH. Aber ihr fragt mich Dinge, die ich nicht beantworten kann."

er sah sie offen an. Es war klar, er log nicht. "und woher wollt ihr wissen, dass es nicht mein exzellentes Troll ist, was ihr demnächst braucht? wer weiß, vielleicht wollt ihr ja nach Ushnuk reisen von hieraus!"

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#59

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 13:22
von Siria • 3.656 Beiträge

"Ach, interessant. Woher kommt die Information, dass ich mit dem Tod Tee trinke?" Sie wirkte amüsiert. "Gut zu wissen, dass das eigene Selbstvertrauen nicht erschüttert ist." Es war wie ein verbales Schulterklopfen.
"Welchen genau soll ich denn fragen? Irgendwo muss der Stein im Brett doch herkommen." Womöglich war das ein kurzes Zwinkern.
"Troll klingt furchtbar anstrengend und meine Erfahrungen mit ihnen sind...sagen wir eher unerfreulich. Wie kommt man eigentlich dazu Troll zu lernen und wie lernt man es?" Sie klang wirklich interessiert. "Das ist immerhin eine Frage, die beantwortbar ist."

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#60

RE: Gestrandet

in nach dem RC 10 09.01.2024 13:37
von Britta • 12.103 Beiträge

Er schnaufte

"Er war Offizier und es fehlte ihm DIE RECHTE HAND. Frau, er hätte mein Vater sein können und er klang genau so. Ihc meine...warum ausgerechnet Tarash? MICH?" er sah schon ein bißchen erschüttert aus. "Der Göttervater kommt nicht einfach auf dem Schlachtfeld zu einem und sagt "gut gemacht, Junge, ich hab mehr Arbeit für dich. Und das sagte er ja auch nicht. Es war einfach ein "ich brauche dich" und ich bin natürlich aufgestanden."

er seufzte. "also: fragt Tarash!" es klang fast trotzig. Ein bißchen wie Elysiae in schlechter laune.

"die Information, dass ihr mit Tod Tee trinkt, ist eine von hunderten. Übrigens noch nicht mal die unwahrscheinlichste. Ihr habt schließlich zusammen mit anderen den Geist unseres REICHSGRÜNDERS zurückgebracht habt. VIEL wahrscheinlicher als Eure ..äh... Beziehung zum Gottkönig von Ekura" er deutete auf Elysiae "oder zum König von Rojam Pur oder zum Hohepriester des Anuket oder - die Götter bewahren - zu Alexander von Rhyat. Wobei ihr da wenigstens besessen seid in den meisten Geschichten." er fuhr sich über das Gesicht

"ihr habt doch gar keine Ahnung, was normale Menschen sich so alles erzählen. Und ihr seid auch noch zwei gutaussehende Frauen. Wenn ihr wenigstens hässlich wäret, wäre alles viel einfacher."

für einen ausgebildeten Diplomaten war er gerade wohl etwas neben der Spur.

"Troll habe ich gelernt, da war ich drei. Mein Vater war auf Ushnuk stationiert. Das war kurz bevor wir nach Gra-Azagk umzogen, ein paar Jahre bevor wir erst ein halbes Jahr in Rojam Pur waren um dann nach TOTENTANZ umzuziehen. Verdammt, ich habe über 12 Sprachen gelernt bevor ich 16 war." er schnaufte. "und wenn ihr glaubt, Troll sie schwierig... habt ihr recht. Es hilft, wenn man eine Kehlkopfentzündung hat. Und ein gutes Ohr für Basstöne."

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