#46

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 30.06.2016 22:16
von Britta • 10.623 Beiträge

"Die Leute, die diese Theorie haben, sagen, Tarash sei gar nicht der Vater, sondern gleichzeitig mit Anuket und Azroth entstanden. Anuket als Herr des Meeres. Tarash als Herr des Landes. Azroth als Herr der Magie. Sie streiten sich nur endlos wer Nr. 4 und 5 sind. Ich würde ja sagen Eschtal und Tammuz als Göttinnen des Totenreiches, wenn man schon so einen Unsinn glauben will. Meistens werden die zusammen auf Platz 4 geschubst und Nr. 5 ist dann entweder Kaintor oder die erschlagene Göttin."

er zuckte die Schultern, für ihn war es obskures Gerede.

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#47

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 30.06.2016 22:20
von Pater_Jonathan • 2.417 Beiträge

Jonathan schüttelte den Kopf. "Halte ich für Unfug. Egal jetzt. Erzähl mal mehr über Uthmark. Du beschriebst es so, als würde hier gerade ein Kampf um die Macht abgehen. Welche Fraktionen gibt es und wer steht auf welcher Seite?"


Was mich nicht umbringt......soll sich schon mal warmlaufen!
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#48

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 30.06.2016 22:48
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian setzte sich fast unmerklich etwas aufrechter hin.

"Auch wenn ich die Verhältnisse innerhalb der Götter sehr interessant finde, stimme ich Jonathan zu. Utmark ist deutlich interessanter und vor allem unmittelbarer. Wenn wir wissen wer hier mit wem und wer hier gegen wen steht, wissen wir auch wie wir hier manövrieren können. Nur so können wir aus Utmark den Brückenkopf machen den wir wohl brauchen."

Marcian schien schon einige Möglichkeiten im Kopf hin und her zu spielen, aufzubauen und wieder zu verwerfen während sie sprachen. Man sah in seinen Augen wie Plänen entstanden und wieder verworfen wurden, immer wenn eine neue Information eine Spekulation ersetzte.


Es gibt drei Arten des Lernens:
durch Nachahmung - das ist die einfachste Art
durch Nachdenken - das ist die edelste Art
und durch Erfahrung - das ist die bitterste Art
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#49

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 30.06.2016 23:02
von Britta • 10.623 Beiträge

Veigh seufzte, rieb sich die Augen, dann sah er sich um und nahm ein paar Pinchen.

"Gut, also das hier" er schüttete eines der Gläser voll" ist das Haus ORTH. Das Haus Orth ist das beherrschende Handelshaus des Adels, eine Kreuzung aus Adeligen und Baronen." er grinste zu Marcian.
"Die Baronie, die sie haben, ist Seehain, außerdem besitzten sie mehrere Inseln, sonst wären sie ja keine Barone. Die sind ein ...aufstrebendes Haus. Sie expandieren, suchen neue Möglichkeiten. offiziell sind sie streng Anuketgläubig, aber sie nutzen unter der Hand auch Navigatoren. Sie haben einen guten Stand und sind reich. Seehain hat großartige Bäume, die gegen Salzwasser immun sind und noch ein paar andere Pflanzen z.B. den Salztrinker, die das Salz sogar aus dem Wasser entfernen. Sie sind stark, aufstrebend, jung."

Er sah zu allen, ob noch Fragen bestehen zu diesem Haus oder vielleicht der gesamten Adelsstruktur.

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#50

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 30.06.2016 23:24
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian wirkte wieder ungeduldig.

"Veigh gib uns bitte eine Gesamtübersicht der Verhältnisse in Utmark. Dann können wir ins Detail gehen. Oder sei Ausführlich - aber um der Götterwillen - höre - mit - den - verdammten - Pausen - auf! Bitte!


Marcian betonte die letzten Wörter einzeln so als wolle er sicherstellen das sie sich einprägen. Doch trotzt des etwas entnervten Tons konnte er ein Lächeln nicht ganz unterdrücken.


Es gibt drei Arten des Lernens:
durch Nachahmung - das ist die einfachste Art
durch Nachdenken - das ist die edelste Art
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#51

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 07:26
von Britta • 10.623 Beiträge

Veigh zuckte die Schultern.
"Bei Euch beiden bin ich mri nicht sicher, ob ihr einen Baron von einem Grafen unterscheiden könnt - und darum dreht sich im grunde genommen alles, wenn es um neue Inseln geht."

Er seufzte.

"Also, um das System zu kapiern müsst ihr vorher Folgendes kapieren." er tunkte seinen Finger in das Glas und stupste ein paar Flecken Alkohol auf den Tisch, eng beieinander.

"Sas sind die Kernlande, ein Inselverbund, wo man bei guten Tagen die Nachbarinsel sehen kann. Da liegt Eridion die Hauptstadt. Das wird beherrscht von Rüdegast dem Dritten - aber der ist FÜNF. Sein Vater und seine komplette Familie wurden letztes Jahr abgeschlachtet - und ich mein das wörtlich. Jemand drang in den Palast ein und legte sie alle um, erstach die Kinder in den Betten. Rüdegast überlebte - aber seitdem herrscht totale Unruhe im Reich. Der Berater Rüdegasts will Ruhe, Ausgleich und lange genug regieren bis der Kleine 16 ist und die Macht übernehmen darf. Der Onkel des Jungen will ...auch Ruhe im Reich. Durch das Niederschlagen jeglichen noch so kleinen Aufstandes -oder allem, was er davon hält. Er will eine Kriegsflotte bauen und mit Anukets segen endlich die ganze Welt aufräumen, um dem Jungen ein ordentliches Großreich zu hinterlassen, wo auf jeder Insel klar ist, wer der Herr ist. Das Problem ist - in seinen Augen - dass es einen Seerat gibt, das sind die Barone Eridmeas. Die haben zwar nix zu sagen, glauben von sich aber immer noch das Gegenteil. Der Berater würde gerne ihnen mehr Eigenverwaltung geben, mehr Freiheiten, damit DIE expandieren und Grenzland erobern. Der Onkel will den Seerat weiterhin als Kulisse nutzen, als ...Farben an einer Wand. Hübsch, unwichtig, austauschbar. Die Barone wittern die Chance, sind aber von den Ereignissen überrascht worden ... zumindest hoffe ich das. Gerade fängt in den Kernlanden der Kampf um einen Platz in der Nähe des Thrones statt."

Er nahm den Schnaps, sprenkselte in einem Kreis viele kleien Tropfen um die Kernlande herum.

"Das ist der Innere Ring, gut erforscht, relativ sicher zu bereisen."

Mehr Sprengsel, weiter weg, kreisförmig, mit großen Lücken.
"Das ist der Äußere Ring - gefährlich zu bereisen, halbwegs bekannt."


Ein paar winzige Süprengsel, möglicherweise irgendwann einen Keris bildend, aber jetzt eher verloren.
"Das sind die Grenzlande, unglaublich gefährlich, wenig erforscht."

Er sah zu Marcian. "Das ist jetzt wichtig. JEDER, der Baron sein will UND damit einen Sitz im Seerat haben, braucht nicht nur ein StückLand hier 8er zeigte auf die Kernlande) sondern auch eine EIGENE Insel! Gut, er sollte außerdem behaupten können, von den alten Baronen abzustammen, aber de facto geht es um Macht und Land. Hier (er zeigte auf die Kernlande) gibt es dutzende von Grafen, die nurKernland besitzen. Jeder von ihnen könnte, wenn er es schafft eine Insel zu erobern, Baron werden theoretisch. Hier (er deutete auf den inneren Ring) haben die Barone ihre Inseln. jeder von ihnen könnte in die Bedeutungslosigkeit versinken, wenn er seine Insel verliert. Das ist einem Baron mal geschehen, die Ter Brücker kotzen heute noch deswegen.
Der Innere Ring fällt aus für Landnahme - zu gut gesichert. (er wischte mit der Hand die Tropen weg.)
Der äußere Ring ist in der Theorie möglich - aber auch hier hat jede Insel schon irgendeine zugehörigkeit, es würde zumindest Krieg bedeuten, dort sich an die Macht zu bringen. (er wischte mit der Hand die Tropfen weg.)
Bleibt was? genau! (er zeigte auf die paar Sprengsle auf dme Tisch, die weit weg von den Kernlanden einsam auf dem Holz herumlagen.) Jeder, der es schafft, sich hier was zu holen könnte theoretsich einen Baronenplatz mit allen Vergünstigungen bringen. Und einen Sitz im Seerat erhalten. Und entweder dem Onkel zulächeln und sagen "herr, ich mache keinen Ärger" oder dem Berater zulächeln und sagen "Herr, ich habe ein Stück neuland erobert - gebt mir die Rechte an diesem Bereich des mare incognita. Versteht ihr?"

er sah zu den dreien, zumindest bei Marcian nahm er an, dass dieser ihn verstand.

"Wir glauben, dass hier" er schüttete großzügig dicke Tropfen auf den Tisch, "die überreste von Kaintorea liegen, ein Kontinent über den wenig bekannt ist, außer dass er die Heimat Kaintors ist und ebenfalls zerschmettert. Alle paar Jahrhunderte starten die eine Flotte um uns zu unterwerfen, eine von zehn kommt an, schätzen wir.. und gewinnt. So entstand das haus Ha´ko, dass jetzt die Baronie Elfenbrück besitzt. Eine riesige Menge von Inseln... vielleicht eroberbar, vielleicht gefährlich, vielleicht zum Handel bereit. wir wissen, es gibt irgendwo die Inseln des Chores" er überlegte, ob er weiter alkohol auf der Tischplatte verstreuen sollte, nahm dann willkührlich anscheinend eine stelle. "Die unterstehen dem Chor. und wenn ich raten müsste... ich würde behaupten, Utmark müsste hier liegen" er zeigte auf einen Tropfen in der Nähe der Chorinseln.

"Aber ich weiß es nicht. Der Chor ist offiziell in Eridmea verboten, aber... uff. Er bringt Macht." Er sah auf den leicht versauten Tisch und nahm ein Stück Stoff um ihn sauber zu machen.

"Zu dem Adel kommen die Orden. Die Anuketi hassen Utmark, ich weiß nicht warum, aber sie predigen hier die Isolation. Ich nehem an, wegen der Inseln des Chores. Wobei ... ihr ward auf Releys Insel. Keine Ahnung, was da los war, aber hier sind KRIEGSSCHIFFE des Ordens der Reinheit aufgetaucht. Das ist noch nie geschehen, soweit ich mich erinnern kann ... ich hab davon noch nie gehört. Was auch immer da los war, ihr müsst direkt in einem Nest des Chores gehockt haben.. oder? Denn das stimmt an dem Bild nicht - der Orden der Reinheit bekämpft nicht die Piraten oder den Chor, soviel ich weiß. Oder wenn nur nebenher. Ich hab keine Ahnung, was die Jungs eigentlich tun." auffordernd sah er zuJonathan, Sarah und Marcian, er hatte jetzt lange geredet und wollte auch erstmal was hören, bevor es um Utmark ging.

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#52

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 07:35
von Britta • 10.623 Beiträge

Es klopfte an der Tür, der Major trat nach dem Herein ein und salutierte zackig.

"Herr, es ist ein Bote draußen namens Gustav Sole mit einer Nachricht von Savron di Skalbur. Er besteht darauf sie Euch persönlich zu bringen und wir wussten nicht wie dringend das Ganze ist."

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#53

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 08:26
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian wirkte gereizt als der Major ohne zu warten eintrat, das war so gar nicht seine Art. Als er den Grund vernahm entspannte sich seine Miene.

"Bringt ihn, unter Bewachung, her. Eigentlich weiß niemand das ich hier bin, der mir Briefe schickt."

Mit einem Nicken entließ er den Major. Dieser kannte den Ton in der Stimme seines Admiral, es war Vorsicht geboten. Marcian hat gerade vieles im Kopf als sich um einen Boten zu kümmern nur hielt sich jemand für wichtig hielt und unbedingt zu ihm persönlich wollte. Es ging bei dieser Besprechung wohl um wichtige Dinge, sonst wäre Marcian nicht so gereizt.

Marcian wartete bis der Major gegangen war.

"Also auf Reley´s Insel ging es um mehr als nur Piraten. Man kann sagen um ein uraltes Böse, dessen genauer Name nicht laut ausgesprochen werden soll. Das empfahl zumindest der Krieger aus dem Orden der Reinheit, ehrlicherweise muss ich auch gestehen das mir der Name gerade entfallen ist. ..."

Mit einem Blick zu Jonathan.

"... Könntest du ihn für uns niederschreiben? Geschrieben dürfte er hier im Sanctum keine Gefahr bedeuten, ich glaube sogar gesprochen wäre in Ordnung. Aber wenn es wirklich so gefährlich ist dann ist schreiben möglicherweise besser, dies zu entscheiden überlasse ich dir. Und auch was die Details angeht würde ich das Berichten eher dir überlassen, da ich eher mit unterstützen und verstärken beschäftig war. Mit den Informationen im allgemeinen hatte ich wenig zu tun, bei mir kam das immer nur sehr fragmentarisch an. ..."

Wieder an Veigh gerichtet.

"... Die Anuketi hassen Utmark wegen seiner geographischen Lage? Das kann nicht dein ernst sein. Was könnt ihr dafür? Das ist doch grotesk. Das der Orden der Reinheit hier ist könnte uns tatsächlich helfen. Wird der Orden allgemein als Autorität anerkannt, beziehungsweise kann er diese Autorität durch setzen? Das mit dem Adel in Eridmea hab ich soweit auf dem Schirm. Hilft mir aber erstmal nur als Hintergrund bei den Fraktionen hier vor Ort oder falls ich selber Ambitionen hätte eine größere Macht Basis aufzubauen. Doch vorrangig gilt erstmal für uns; Wie ist das hier in Utmark? Du sagtest Haus ORTH ist hier ganz dicke im Geschäft und im Adel. Wen gibt es noch. Ich will alle Fraktionen kennen und ihre Beziehungen zueinander und ihre Aktivitäten - legal, illegal und scheißegal - alles wo sie ihre Finger drin haben, ihre Stärken, Schwächen, Tugenden und Laster, einfach gesagt alles über jeden und jede Fraktion. Wenn wir das hier wirklich hinkriegen wollen muss ich soviel wie möglich wissen bevor ich mich entscheide, wie und in welchen Schlangenkorb ich zuerst greife. Möglicherweise sogar in welche Schlangengrube ich klettern muss. Nichts wird unwichtig sein, jede noch so kleine Information kann uns den entscheidenden Vorteil bringen, also keine falsche Scheu, hau raus was du weißt. Du wirst mich zumindest damit nicht langweilen, denn wenn wir hier stark genug sind können wir den Chor fern halten."

Marcian nahm einen neuen Krug zur Hand und goss sich ein sehr dunkles, fast schwarzes, Bier ein.


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#54

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 08:58
von Pater_Jonathan • 2.417 Beiträge

Jonathan brummelte kurz irritiert ob der Störung. "Also worauf wir auf Releys Insel trafen, war im Prinzip nur ein Soldat des Feindes. Ein irrsinnig mächtiger Soldat aber nicht mehr. Und der war schon in seiner Gestalt eingeschränkt, denn er war schon vor langer Zeit durch die Azrothi in diese Kristallgestalt gebannt worden. Die ungefährlichen und gängigsten Namen dafür sind Schreckenslord oder Schreckensfürst. In anderen Quellen werden auch die Begriffe "Davarr" und "Daivar" verwendet. Welche Quelle des Bösen hinter diesen Viechern steckt, ist bisher nur Spekulation. In der Vergangenheit sind mehrere Angriffe dieser Wesen bekannt, unter anderem hat Pherengesi welche heraufbeschworen. Wichtig zu Wissen: Dieses Unheil stammt nicht von dieser Welt, sondern kommt aus anderen Ebenen. Nichts für Ungut, Veigh"


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#55

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 09:17
von Britta • 10.623 Beiträge

Veigh starrte ihn an.
"andere Ebenen... Schreckensfürst... sag mal... Pater Jonathan... wie formulier ich das jetzt nett. Warum erzählst du ständig von Dingen, von denen ich als PRIESTER der ALOGRIMONDE, als Bewohner Utmarks, als Herr der Diebe und Wanderer, als derjenige, der wirklich überall ohren hat noch NIE GEHÖRT HABE? Reicht der Chor nicht? brauchst du unbedingt ein... Ultraböses, außerweltliches Supermonster-Gottheit-Dämonending? Kristall? Diener? Gebannt? Unter uns - du klingst wie ein Irrer und nichts, was du sagst, macht es besser. Phrerengesi... " Veigh schüttelte den Kopf.

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#56

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 09:53
von Pater_Jonathan • 2.417 Beiträge

Jonathan lächelte dünn..."Veigh, mein Freund, wie Du richtig bemerkt hast, ist Uthmark und Eridmea ziemlich lange in Isolation behaftet gewesen. Es könnte durchaus sein, daß es Dinge in der Welt gibt, die Dir durch die Lappen gegangen sind...
1) Denke mal spontan über Deine Aussage von vorhin nach. Du weißt eigentlich nicht, wogegen der Orden der Reinheit wirklich kämpft, obschon sie extrem kampfstark sind, jedoch ist der Chor für sie nur ein Nebenkriegsschauplatz. Nun sind sie gehäuft auf Releys Insel eingetroffen, wohlgemerkt mit Kriegsschiffen...Könnte es vielleicht sein, das es dort etwas geben könnte, was neben dem Chor noch übel ist.?
2) Ich habe dunkel die Erinnerung von einem Piratenschiff das "Pherengesi" im Titel trägt. Könnte es vielleicht sein, daß dieser Titel auf einer Legende beruht und das diese Legende vielleicht zu einer Zeit spielte, welche für mich nicht Legende sondern Gegenwart war?
3) Alogrimonde ist nach meiner Erfahrung die Königin des Pragmatismus. Warum sollte Sie Dich mit Wissen belasten, was für Deine Arbeit hier auf Uthmark nicht relevant war? Frag Deine Herrin nach Ishariots Fluch. Wenn Sie Dir Antwortet wirst Du wissen.
Halte mich für irre oder arrogant, aber ich werde es langsam müde für bekloppt gehalten zu werden. Mann, ich bin Chronist und Pathorpriester. Ich verfüge über einen Kanon von Wissen und Legenden, der schon zur Zeit des Axtfalls als es Deine Vorfahren als lustigen Sport verstanden haben, Bibliotheken anzuzünden, tausend und mehr Jahre alt war."


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zuletzt bearbeitet 01.07.2016 10:05 | nach oben springen

#57

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 10:20
von Britta • 10.623 Beiträge

Ein Klopfen an der Tür enthob Veigh einer Antwort, was gut war. Marcians Fragen zu beantworten war eine Sache, mit Pater Jonathan klar zu kommen eine ganz andere.

Der Major wartete einen Augenblick draußen ab, dann klopfte er nochmal und öffnete langsam und bedächtig die Tür, blieb aber draußen stehen. So erlaubte er Marcian einen ersten Blick auf den Boten, war aber gleichzeitig zwischen diesem und dem Raum. Auf ein Zeichen hin konnte er zurückschnellen undden Boten zurückdrängen, während er die Tür zuwarf und den Ärger aus der Kajüte raushielt - er würde mit dem Jungen zusammen mit den beiden wachen sicher fertig werden.

"Herr...der Bote, den man Euch geschickt hat und der darauf bestand, persönlich Euch zu sehen."

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#58

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 12:58
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian erhob sich und gebot seinen Gästen mit einer Geste sich nicht bemerkbar zu machen, man weiß ja nie. Er trat zur Tür so das der Bote nicht in den Raum sehen konnte.

"Ich bin Marcian Mac Melone. Was kann ich für euch tun?"

Freundlich, aber sichtlich kurz angebunden musterte Marcian den Boten.


Es gibt drei Arten des Lernens:
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#59

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 18:09
von Savron di Skalbur • 16 Beiträge

Gustav war zwar gross gewachsen aber schmal. Vor ihm Stand nun ein Bär von einem Mann und er schluckte leer.

"Pekar zum Grusse! Mein Name ist Gustav äh Sole und i-ich bringe eine äh Nachricht von meinem Auftraggeber, Savron d-di Skalbur."

Wieder schluckte er leer und schaute nervös auf Marcian.

"B-bevor ich sie euch geben kann muss ich aber erst noch eine äh Frage stellen. Herr di Skalbur haben äh gemeinsame Freunde aus Amonlonde. Könnt ihr mir diese nennen? Dann würd i-ich euch die Nachricht g-gerne geben."

Er versuchte zu lächeln was aber nur schwer funktionierte.

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#60

RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben

in Archiv 2016 Allgemein 01.07.2016 18:19
von Gelöschtes Mitglied
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Marcian blickte extrem finster drein.

"Dreist bist du ja auf meinem Schiff zu verlangen das ich beweise wer ich bin, Kleiner. Aber gut, du meinst wohl Kornelius diesen tu nicht gut von einem Hohepriester ich meine natürliche seine hochwürdigste Eminenz. Und nun raus mit der Sprache oder her mit dem Brief, je nachdem was es ist. Ansonsten........"

Marcian ließ die Stimme verklingen weder unheilvoll noch schalkhaft. Das war das schlimmste, der Ton war völlig und vollkommen neutral. Der Blick aber immer noch finster.


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