#16

RE: In der Heilerstube

in nach dem RC 10 06.02.2024 10:49
von Britta • 12.104 Beiträge

2Gut... nun fügen wir die Monolithen ein, auch wenn mein Hochmeister es in seiner Erläuterung nicht tat. Aber sein Zuhörer war auch ein anderer, nicht du. Ich erbaue HIER einen Anker für Bregath (er ließ ein kleines Gebilde in einem Wald entstehen, das Öl darüber konzentrierte sich stärker) dort einen für Anuket (es war eine prächtige kleine Seestadt in der nun ein Monolith auftauchte und überder sich dunkelblaues Öl sammelte). An sich würde dies nichts verändern, aber schau" sie sah wie ein Hauch des grünen Öls zum blauen Monolithen und ein hauch des blauen Öls zum grünen floss.

"Indem wir einander erlaubten, die ..mh.. Anker unserer Macht in der Welt mit zu nutzen entstand ein Netz. Natürlich immer noch mit Leerstellen, die kaum zu erreichen waren. Aber es war eine Verbesserung zu vorher, erhöhte die Chancen, ein Gebet zu hören und darauf reagieren zu können."

Kleine Monolithen erschienen, bildeten Knotenpunkte in einem komplexen Muster, dass nun Eridmea überzog. Noch immer gab es stellen, die schlecht durch das Netz erfasst wurden, wie die weite steppe, die es anscheinend gegeben hatte. Aber selbst hier war - Alogrimonde sei Dank - ein Punkt für das Netz errichtet worden.

Sie sah, wie der kleine jetzt irgendwie dicke Pathorpriester auf dem schiff betete und die nun viel näher seiende hellblaue Flüssigkeit, die an der nächstgelegenen Linie gelegen hatte, auf ihn reagierte.

"In Wahrheit war es noch etws komplizierter, aber ganz ehrlich: das reicht um zu verstehen, was das Netz bedeutete."

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#17

RE: In der Heilerstube

in nach dem RC 10 11.02.2024 04:21
von Twi-Chan • 214 Beiträge

Azria machte große Augen, als sie verstand, "Ach, das meinten die also mit einem Kommunikationsnetz, dabei geht es um Gebet und dass diese leichter von den Göttern gehört werden können! Das klingt wirklich großartig und würde bedeuten, dass man nicht zwingend erst an einen Schrein oder Tempel gelangen muss, um erhöhrt zu werden, was vorallen in kritischen Situationen richtig und wichtig ist.", sie schien begeistert über die wahre Natur der Monolithen und überblickte das Gebilde, wobei ihr dann auch der dicklichere Priester auffiel.

Sah der gerade auch schon so aus? Azroth laß doch nicht etwa im Moment ihre Gedanken, oder? Kannte er dann etwa auch all die perversen Vorstellungen, die Moluk'k'than ihr in den Kopf gesetzt hatte, bei denen Azroth selbst vorkam? Der Gedanke machte sie nun etwas nervös, da ihr unwillkürlich die Bilder dieser Taten mit dem Antlitz ihres Gottes aus den Erinnerungen wieder hochkamen. Sie senkte kurz etwas ihren Blick und versteckte so ihr Scham erfülltes Gesicht hinter ihren ins gesichtfallenden Haaren, während sie sich gedanklich ermahnte, dass sie sich zusammen zu reißen hatte.

Die Augen kurz zusammen kneifend, richtete sie ihren Blick schnell wieder auf das Modell. Sie musste dringend fokussiert bleiben, die Sache mit den Monolithen war jetzt wichtiger! "Ich verstehe das Problem mit den zu großen Lücken im Netz, aber wie entstanden denn die Monolithen?", begann sie schließlich auf sein Gesagtes zu reagieren. "Ihr sagtet gerade, dass es Anker eurer Macht sind, heißt das, die Götter selbst haben sie errichtet oder wurden sie auf Anweisung hin von Menschenhand durch deren Anhänger erbaut und anschließend ihnen geweiht? Ich meine wäre es möglich, dass wir solche an Orten errichten können, die im Moment noch blinde Flecke sind und sie dann einem bestehenden Gott weihen und an das Netzwerk anschließen? Oder ist es vielleicht sogar so, dass jeder Gott nur einem einzigen Monolithen zugeordnet werden kann?", sie schien sich nun ernsthaft mit dem Problem zu befassen und nach einer Lösung für die Leerstellen zu finden.

Während sie nachdachte, kam ihr plötzlich ein Gedanke ihrer Gabe bezüglich und was es eigentlich dann bedeutete, dass sie die Monolithen schwingen hörte, "Moment..ist es dann eine Gabe, dass ich die Monolithen schwingen hören kann, war das beabsichtigt, dass ich das immer noch kann? Nicht nur um zu merken, ob sie beschädigt sind, sondern auch um zu erkennen, wo ich keinen Monolithen wahrnehmen kann? Würde das dann bedeuten, dass der Ort, wo ich mich dann aufhalten, nicht im Netz-Bereich läge?", mit dieser Idee, war sie fast schon überzeugt, dass es möglich sein musste, auch nachträglich noch Monolithen zu errichten, zumindest wenn diese Fähigkeit nicht vollkommene Willkür war.


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#18

RE: In der Heilerstube

in nach dem RC 10 11.02.2024 19:03
von Britta • 12.104 Beiträge

"ICH schuf die Monolithen - es war mein dritter Schöpfungsakt" kurz spürte sie ein Aufflammen, gedämpft, aber doch mit stolz. "und es geht nicht nur um Gebete, sondern auch um Anwesenheit. Bedenke außerdem...in sehr, sehr schwachem Maße sind wir fast überall. Wenn die ...Intensität des Gebetes oder seine Form mit brennender Macht einhergeht, kann Bregath jemanden mit ein bißchen Glück auch mitten auf dem Ozean hören. Die Monolithen machten es nur einfacher - viel, viel einfacher. Dass du sie schwingen fühlen kannst ist eine logische Konsequenz dessen, dass du Teil meiner Macht warst. Ich kann sie IMMER fühlen...KONNTE sie immer fühlen..." ein Echo eines seltsamen Schmerzes zuckte hoch. So fühlte es sich an, wenn Menschen geblendet wurden. Wenn man ihnen die Gliedmaßen abtrennte. Der Axtfall hatte viel, viel mehr zerstört als "nur" den Astralraum

"ich wäre sehr verwirrt, wenn es euch gelänge, Monolithen zu errichten. Ich schuf einen für jeden Gott, den es damals gab. Es sind die alten Götter. Die ihr in den Tempeln verehrt, die zu errichten euch möglich ist. Das erste Pantheon. Die vor dem Axtfall, die die Welt gestalteten. Zwei von ihnen sind nun vernichtet, ihre Essenz zusammen mit der Essenz, die DER DEMIURG uns damals gab, in der Welt."

er sah sie an.

"wir waren niemals gierig. Wir nahmen niemals alles. Wir ließen Raum für Neue... auch wenn wir es vielleicht so nicht geplant hatten. Aber Eschgal entstand. Tammuz entstand. Inesh entstand. Moluk k than entstand. Es waren die letzten, die ich hinzufügte." er überlegte kurz. "die Welt hat mehr göttliche Essenz, als in uns Ersten gebunden ist. Doch bis zur Vernichtung des Schicksals war es den WEsen dieser oder anderer Welten nicht frei, sie zu nutzen."

er wartete ab. Es war ein schwieriges Thema. Oft kaum möglich in menschliche Konzepte zu kleiden. Er war sicher, es würde Missverständnisse geben. Aber das war nicht schlimm. Dann würden sich im schlimmsten falle für ein paar Jahrhunderte Irrlehren verbreiten, die Seinen würden über seine Worte streiten, irgendwann würde ihr gemeinsames Bestreben DIE WAHRHEIT zu finden sie wieder vereinen. Das Wachsen war so wichtig wie die Erkenntnis selbst.


zuletzt bearbeitet 11.02.2024 19:05 | nach oben springen

#19

RE: In der Heilerstube

in nach dem RC 10 12.02.2024 02:55
von Twi-Chan • 214 Beiträge

Sie zuckte kurz zusammen als sie das Aufflammen spürte und war sich bei seinen Worten sofort den Faupax bewusst, "Verzeiht bitte meine irrige Annahme! Hätte ich etwas länger darüber nachgedacht, ergibt es natürlich Sinn, wenn ich an die Komblexität dieser hochmagischen Konstrukte denke und ihre perfekt detailiert ausgearbeiteten magischen Zirkel und Gravuren denke.", stellte sie fest, als sie sich diese nochmal in Erinnerung rief. "Zu solch wunderschöner Arbeit seid wahrlich nur ihr imstande.", sie lächelte dabei ehrlich und verstand auch, warum er darauf so stolz war, es war wirklich ein grandioses Werk nicht nur in seiner Funktion.

Als er ihr sagte, dass sie diese spüren konnte, da sie einst von seiner Macht erfüllt war, glänzten ihre Augen kurz auf, doch als sie seinen Blick sah, der im Anschluss darauf folgte, spürte sie den Schmerz der darin lag und presste kurz die Lippen aufeinander. Sie wusste nicht, ob es ihn aufmuntern könnte, immerhin war er so viel weiser als sie, aber sie wollte es zumindest versuchen, "Und das WERDET ihr auch wieder können! Vielleicht nicht jetzt, aber wenn die Magier sie wieder alle an der Netz angeschlossen haben und ihr euch wieder etwas erholen konntet, dann glaube ich fest daran, dass ihr sie wieder wie früher spüren könnt!", er konnte spüren, dass da ein Feuer der Zuversicht in ihr loderte, als sie dies sagte.

Sie lauschte wieder seinen Worten und überlegte kurz, "Es gibt also 'freie' göttliche Essenz in dieser Welt und ihr habt ein paar der Monolithen nachträglich erschaffen, wenn ich das nun richtig verstanden habe.", fasste sie dabei noch einmal zusammen. Nachdenklich blickte sie über die Welt im Aquarium, "Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liegen sollte, aber ich hörte letztes Jahr davon, dass Inesh inzwischen Kinder haben solle, eins namens Boreal und eins hieß glaube ich Ireos. Ich hörte sie wären Halbgötter, aber wäre es ihnen möglich sich eventuell zu vollwertigen Göttern zu entwickeln, wenn sie zum Beispiel mehr von dieser 'freien' göttlichen Essenz bekämen? Heron und Sinas waren soweit ich weiß ja auch einst Menschen und wurden zu Göttern. Und sollte ihnen dies auch gelingen, dann könnten diese vielleicht die Lücken im Netz auffüllen, oder? Ich meine, wäre es euch heuzutage noch möglich Monolithen zu erschaffen oder müsstet ihr dafür erst wieder mehr zu Kräften kommen? Oder wäre es den meisten Göttern des alten Pantheons generell nicht recht, wenn neue junge Götter ebenfalls Teil dieses Netzwerks wären?", sie schaute ihn fragten an und er konnte erkennen, dass sie bei ihren Ideen und Fragen in erste Linie nur prakmatisch dachte. Wenn sie zu große Lücken in dem Netzwerk hatten, dann war es nur sinnig, dass diese von jemandem gefüllt werden mussten, die Frage war nur, ob es möglich war und wenn ja von wem.


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#20

RE: In der Heilerstube

in nach dem RC 10 12.02.2024 21:23
von Britta • 12.104 Beiträge

er überlegte.

"ich nehme an, dass sie mit einer Sammlung von Macht durchaus manchen von den Ersten gleich kämen. Und... " er überlegte lange, zögerte, sie merkte, dass er abwog.

"in gewisser Weise seid IHR als Betende in der Lage, das Netz aufzufüllen. Das tut ihr schon seit längerem." sie sah wie er auf das Modell deutete, viele Sachen verschwanden, er konzentrierte sich auf eine Farbe, damit es klarer zu sehen war. Kurz schien er zu überlegen, dann wählte er Bibliotheken. Tempel. von Menschen gebaute Anlagen, die alle eines taten: sie waren Orte der Anbetung der Götter. Und damit Fokuspunkte. Manche von ihnen waren klein, andere erstaunlich groß.

"In gewisser Weise können eure Tempel und euer Glaube ein Netz entstehen lassen. Deshalb ist es so wichtig, dass Tempel gebaut werden. Oft wirkt es seltsam, dass immer, wenn ihr neue Inseln entdeckt, ihr als allererstes einen Ort der Anrufung errichtet. Aber es ist das instinktive Wissen - oder die Anweisung der Wissenden eines Tempels - dass ihr damit das Auge udn Ohr der Gottheiten auf diesen Ort lenken könnt."

Sie sah wie unglaublich viele Menschen loszogen, alle mit kleinen Büchern ausgestattet und jede zog einen kleinen Öltropfen mit sich, der sich vergrößerte, sobald sie Bibliotheken gebaut hatten. Es sah viel willkührlicher aus als das Netz. Aber es hatte eine eigene Harmonie, denn dort, wo viele Menschen waren, webten diese winzigen Punkte ein neues Netz.

"IHR schafft die Netze eures Glaubens für die Götter, die ihr in eurem Herzen tragt. Und gebt diesen damit die Möglichkeit auf Eure Bitten zu reagieren. EINER ist selten stark genug - machmal schon, aber selten - doch viele können in einem gemeinsam geordneten Willen die Welt verändern."

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#21

RE: In der Heilerstube

in nach dem RC 10 14.02.2024 00:57
von Twi-Chan • 214 Beiträge

Ihr war nicht entgangen, dass er einer ihrer Fragen geschickt ausgewichen war, aber gut vielleicht war die Frage auch einfach zu direkt gestellt und sie wollte ihren Gott auf keinen Fall noch kränken. Stattdessen blickte sie auf das Modell und folgte den Veränderungen mit Neugier. "Wir können das?", fragte sie nun verblüfft und musterte die Landschaft. Das mit den Tempeln ergab natürlich Sinn, aber zuvor hatte er ja klar gemacht, dass diese Orte alleine nicht das selbe Netzwerk hatten, wie die Monolithen es anschließend ermöglichten.
"Ich verstehe was ihr meint, aber über den Bibliotheken hier, ist wieder nur eine Farbe. Ich nahm an, dass ihr mit den 'Lücken', jene meint, die durch zu wenig Monolithen entstehen, so dass gemäß dieses Beispiels nicht verschiedene Farben zu den Bibliothek hin können. Oder war mit den 'Lücken' generell das Problem gemeint, dass es Inseln gibt, die keine Orte der Anbetung besitzen, wo aktuell kaum ein Gott sehen kann, was dort vor sich geht?", der Gedanke ließ sie etwas erschaudern, wenn sie an die verwähnten Sperrgebiete dachte, die Insel der Magier sollte auch in der Nähe eines solchen liegen.

"Andererseits, wenn es solche Tempel wie auf Steinbrukken überall geben würde, dann wäre an diesen Orten auf natürliche Weise die Funktion, wie bei den Monolithen gegeben. Ich war davon wirklich sehr überrascht, als man mich letztes Jahr auf Steinbrukken befreit hatte und ich einen Tempel vorfand, in dem von allen Göttern des alten Patheons Schreine vertreten waren und ich glaube sogar noch ein paar von anderen Vertreter. So etwas ist mir damals nirgendwo unter gekommen, soweit ich mich erinnere.", sie schien etwas zu überlegen und beobachtete dabei die kleinen Menschen mit ihren Büchern, die sich im Land verteilten.
Azroth musste seinen Bruder Pathor wirklich gern haben, dass er ihn immer so gerne als Beispiel für seine Erklärungen nahm, dachte sie etwas lächelnd, ehe ihr Gesicht kurz etwas traurig wirkte, als sie daran dachte, dass sie auch mal eine richtige Schwester hatte. Ob es wohl möglich war, den einst gewirkten Zauber, nochmal rückgängig zu machen, damit sie sich wieder an ihr Gesicht und die ihrer Liebsten erinnern konnte? Kurz hing sie dieser Frage etwas sehnsüchtig nach, musterte dann aber nochmal die kleine Anhänger Pathors und erinnerte sich an etwas, das im Moment wichtiger war ihrer Meinung nach.

"Dass Viele die Welt verändern können, wurde mit dem Sieg über den Fünften der Fünf gestern wohl eindrucksvoll demonstriert. In meinem ganz persönlichen Fall allerdings reichte ein einziger Priester, um meine Welt zu erhellen.", meinte sie etwas lächelnd und blickte dann direkt zu Azroth.
Kurz überlegte sie, wie sie es am besten ansprechen sollte, damit es nicht anmaßend klang, "Ich bin mir nicht sicher, ob vielleicht Pater Jonathan ein solcher 'EINER' ist oder ob es die Macht eures Bruders Pathor war, welche dieses kleine Wunder möglich gemacht hat...aber vor etwa 700 Jahren, in meinen dunkelsten Tagen, wo ich isoliert von euch, erneut unter Schmerzen gefoltert wurde und der Verzweiflung nahe war, da übernahm, an diesem nahezu unerreichbaren Ort, Pater Jonathan's Geist irgendwie den Körper eines Anhängers Moluk'k'thans. Er linderte meinen Schmerz für einen kurzen Moment und schenkte mir mit seinen Worten und seinem Auftreten gegenüber Moluk'k'than neuen Mut und Hoffnung, bevor mein Peiniger einen Weg fand ihn unter Qualen wieder aus dem Geist seines Dieners und so aus meinem Gefängnis zu verbannen. Dieser eine kleine Moment reichte aus, damit ich die kommenden Jahre weiter durchhalten konnte ohne gänzlich daran zu zerbrechen.", sie lächelte dabei nun leicht.
Leicht ihren Kopf senkend und die Hände faltend, fügte sie dann hinzu, "Ich habe vorhin euer Bedauern gespürt, daher wollte ich, dass ihr davon wisst, was euer werter Bruder und sein Priester, als ihr aufgrund eures Zustandes es nicht konntet, stellvertretend für mich in dieser schweren Zeit getan haben. Und wenn es nicht zu viel verlangt ist, dann möchte ich euch bitten, dass ihr eurem Bruder Pathor dafür meinen aufrichtigen Dank übermittelt und um Pater Jonathan für seinen Wagemut und diese Tat in angemessener Form etwas zurückgeben zu können, versprach ich ihm, dass sollte ich die Möglichkeit dazu haben, noch einmal mit euch sprechen zu können, ich euch demütig für ihn frage, ob es nicht möglich wäre, dass ihr ihn bei seinem Vorhaben unterstützen könntet, euer Nichte Inesh die Spähre der Sterne wiederzugeben."


zuletzt bearbeitet 14.02.2024 00:58 | nach oben springen

#22

RE: In der Heilerstube

in nach dem RC 10 19.02.2024 06:26
von Britta • 12.104 Beiträge

Azroth überlegte lange.

Dann spürte sie Bedauern.

"Es liegt nicht in meiner Hand dort helfend oder verhindernd, leitend, formend oder sonstwie tätig zu sein. Die Entscheidung, ob seien Tochter zurückkehrt ins Pantheon oder nicht, ob sie die Sterne als Sphären hat oder das Glück oder beides... all dies ist nichts, was von mir beeinflusst werden kann."

er sah sie an.

"Die Grenzen meiner Macht sind viel größer als du glaubst. Und anders als ich sie dir beschreiben kann. Ich bedaure dies. Denn auch, wenn ich normalerweise Geheimnisse MAG und versuche, die Welt als Rätsel zu gestalten, dass ihr lösen sollt, verstehe ich, wenn du ERklärungen möchtest. Gerade dieses Streben ist es, das euch auszeichnet. In gewisser Weise ist es dieses Streben, dass bei vielen der Meinen mir ein Gebet ersetzt."

Er sah auf das Modell. an sich mochte er es nicht, Dinge einfach so zu erklären. Wissen, dass man vorgesetzt bekam, sättigte und damit erstarb der Hunger, die Neugier, die den Menschen zum Forschen trieb. Doch in diesem Fall hatte sie das Recht erworben zu verstehen. Und es war egal, ob er es hier und jetzt tat oder ob Demetrius es tun würde.

Das Modell verformte sich wieder. Eine "perfekte" kleine Welt entstand, ein großer Kontinent, ein Netzwerk aus Monolithen und Tempeln. Nein, niht jeder Gott war überall. Aber sie hatte auch das Gefühl, das war nicht notwendig. warum sollte man auch zu Pathor beten, wenn man gerade mit seinem Pony über die Steppe ritt? oder zu Anuket, wenn man in den gewaltigen Wäldern unterwegs war?

Dann sah sie wie auf einem Feld zwei Gestalten eine dritte in stücke schlugen. Einer der Monolithen zerplatzte, ebenso wie die kleine, weibliche Gestalt. Die Rückkopplung des Zerberstens war gewaltig, das ganze System wurde erschüttert. und das "Öl" - also die Macht dieser Gottheit - kristallisierte zu wunderschönen kleinen Funken, die wie ein sternenregen auf die Welt niedergingen. Manche sammelten sich im Ozean, andere fielen auf Menschen herab oder das Land. Eine Stelle hob er besonders hervor: an dem zerberstenden Monolithen wurden zwei Personen von den Bruchstücken des Monolithen getroffen und ebenso von zwei Herabfallenden Sternen.

"das war die Vernichtung der Schicksalsgöttin durch Tarash und Kaintor. Ein Akt des Wahnsinns - und kalt berechnet von ihr. Tarash wurde durch diesen Verrat an seiner eigenen Sphäre unsagbar verletzt. Wie sie es schaffte ihn dazu zu bringen... ist nicht von relevanz. Wichtig ist, sie tat es. und sorgte dafür, dass ihr Monolith zerbrach, das Werk meiner Hände, doch das aus einem ganz anderen Grund."

er überlegte. "du kennst die vielleicht, die ein stück des Monolithen und die Funken in sich trugen. sie fanden ihren Weg dorthin, wo ihr zur Jahreswende ward. Einer von ihnen wurde gefressen - der andere nicht. Doch in gewisser WEise baute die Andere durch die Bruchstücke des Monolithen eine Brücke zwischen dem Ort, wo ihr jetzt ward und Eridmea."

Azroth wirkte unzufrieden.

"ich persönlich hätte andere Wege gewählt. Wege, die weniger Schaden anrichten. Die ...Vernichtung, die die Andere billigend in Kauf nahm um am Ende zu siegen waren enorm. Aber ich bin niemals so wie sie gewesen."

man sah wie sich auf dem Modell Leute bewegten, Funken manifestierten, aber das Ganze noch wie eine große Wolke wirkte, alles etwas chaotisch. "Bedenke, manche Dinge brauchen Jahrhunderte an einem Ort, am anderen gehen sie über Nacht. Aber ich kann dir nicht alle Variablen erklären, die dazu führen, dass an einem Ort etwas so und an anderem Ort es etwas anders geschieht. Das würde zu weit führen. Wichtig ist, was dann geschah."

die zwei kleinen Gestalten mit Funken und Monolithenstück verließen Eridmea - sie wanderten durch die Glaswand des !Aquariums" nach draußen.

DAnn aus der Richtung in die die beiden verschwunden waren, sickerte ein grünes Leuchten ein und befiel das Netzwerk. Grünes Öl lief die "Linien" entlang und ummantelte die anderen Ölfäden regelrecht. Es musste lange gedauert haben und sehr, sehr subtil gewebt worden sein, vielleicht mit Jahrhundertelanger Dauer. Doch am Ende sah man, dass das Netzwerk befallen war, die Götter in gewisser Weise durch einen kaum sichtbaren grünen Schleier von der Welt leicht abgeschirmt.

Dann kam etwas anderes aus dieser Richtung.

Es sah aus wie eine wunderschöne kleine Wolke aus Licht. Dummerweise leuchtete sie leicht grün. und sie begann Seelen aufzusammeln. Schlug Haken in Personen, saugte sie aus wie ein ekeliger Parasit. Doch die "Götter" nahmen sie nicht wirklich wahr. Ihr eigenes Netzwerk wurde gegen sie verwendet.

"DAS ist ein Daevar. Eigentlich ein Ammenschiffchen, ein Wesen, dass Seelen transportieren kann. Leider wurde es korrumpiert und diente dem Fünften. Die Personen, in die es Haken geschlagen hat, nennen die Menschen Infizierte." man sah die an ihren Daevar hängenden Infizierten, die wie Marionetten über das Land bewegt wurden. Immer mehr Daevar kamen, ein regelrechter Befall.

Und die Götter sahen sie nicht.

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