#1

Angriff - der Zorn Anukets

in nach dem RC 9 Krieg auf Daskgrimm - BEENDET 17.01.2023 09:01
von Britta • 12.134 Beiträge

Die Überfahrt war fast unheimlich gut verlaufen. Jedes Schiff der königlichen Flotte war mit mindestens einem, meist mehreren Anuketpriestern versehen, außerdem hat der Orden der Reinheit und 30 ! Mann mitgegeben. Eine unvorstellbare Streitmacht. Ich wusste, dass es mehr von ihnen geben muss, aber ich hab nie mehr als 2 auf einmal gesehen. Sie wirken - finster. Ich weiß, das klingt seltsam. Sie sind normalerweise doch ein Zeichen des Lichts. Aber ich habe selten Männer gesehen, bei denen der Zorn so tief saß. Sie halten sich getrennt von uns. Ode wir von ihnen. Schwer zu sagen. Wir haben 2 von ihnen an Bord. Einen "Sprecher" und einen "Schild" was auch immer das heißen soll. Aber als wir im Nebel mehrere der Schiffe aus den Augen verloren da wusste der Sprecher, wo die sind. Es war...gruselig.
Nicht so gruselig, wie die Candraleute, die den Nebel verursacht haben. Ich meine, DIE sind immer gefährlich. Da erwartet man, dass der Neumond kommt und sie sich in Monster verwandeln. Die FREUEN sich auf den Krieg, das Jagen, das Töten. Wenn ich zu denen guck, dann denk ich nicht an Priester, dann denke ich daran, dass ich zu Hause immer eine Armbrust gespannt liegen hatte in den Nächten, wo Pators Auge geschlossen war. Aber - nun gut. Der König hat alles zusammen gesammelt. Leute mit denen ich hoffentlich nicht Seite an Seite kämpfen muss. Die Priesterschaften, erstaunlich viele. Tarash und Heron sind logisch, auch Sinas und Hannumak, wenn man drüber nachdenkt. Natürlich die Anuketi. Irgendwie hat von denen keiner Ähnlichkeit mit meinem alten, dicken Dorfpriester. Die Leute der Candra. Der Alogrimonde. Wenige, aber ich nehme an für Aufklärung. Einige Priester der Eschgal, einige der Tammuz. Ich weiß, dass Tammuz jetzt die Gnädige ist. Auch. Also...auch. Aber wenn der Feind auch nur halb so viel Angst vor denen hat wie ich, dann gibt er einfach auf.
Wobei ich froh bin, dass wir sie haben. Einige der Schiffe - nicht dieses, gesegnet sei Anuket! - werden von Untoten gefahren. Es ist vollkommen verrückt. Wenigstens haben wir niemanden aus Ter Brin dabei. Sonst gäbe es Mord und Totschlag. Aber auch ich muss sagen...Heiliger der Tammuz hin, Heiliger der Tammuz her, bei manchen Verbündeten fürchtet man den Feind weniger als die Leute an der eigenen Seite. Das gilt für die Armee der Dolche. Und für die Untoten. Angeblich ein Unlichenfürst aus Orset oder so. dem man versprochen hat, er darf töten. Die Vorstellung, dass wir die Untoten auf den Feind loslassen lässt mich fast Mitleid mit ihnen haben. Fast.

Der Kommandeur hat ne Ansprache gehalten. Was auf uns wartet. Ich meine, ich bin kein Kind mehr. Ja, ich bin jung. ja, ich komm ursprünglich aus einem kleinen Dorf, aber ich hab mitgeholfen bei der Eroberung der neueren Inseln von Waterfrey. Ich weiß, was Kampf ist. Vielleicht nicht "Krieg" aber wenn man meinen Kommandeur hört, dann weiß niemand von uns, was das ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die ganze Dörfer abbrennen, alles schänden und töten, sogar die schwangeren Mütter oder kleinen Kinder. Das macht doch keinen Sinn. Das tun Monster. Vielleicht die Flotte der roten Segel, wenn sie ein Dorf überfallen. Aber selbst die verfolgen nicht die Fliehenden. Die kommen, stehlen Menschen, töten was sich wehrt. Niemand löscht eine Gemeinschaft vollkommen aus. Sie haben uns auch erzählt von Zaubern. Und dem, was die Priester dort den Leuten antun. Und dass wir damit rechnen müssen, dass JEDER uns vielleicht die Kehle durchschneiden will. Jeder. Auch die Frauen. Oder Mädchen. Das wir niemals glauben sollen, dass wir wissen, wer der Feind ist. aber - das kann ich nicht glauben. Die Leute sollten froh sein, wenn wir kommen, oder? ja klar, man hat denen jetzt seit Generationen erklärt, wir wären der Feind und unsere Götter böse, aber...die müssen doch wissen, dass wir kommen, um sie zu befreien, oder?
Die alten Krieger sehen mich seltsam an, wenn ich das sage. Bernulf, mein Vorgesetzter, meinte, ich solle einfach gut kämpfen. Befehlen gehorchen. Tun, was man mir sagt. Nicht so viel nachdenken. Bis es soweit wäre, dass ich überhaupt Kontakt mit Einheimischen hätte, würde ich gelernt haben, was Krieg bedeutet.
Ich mag ihn. Ich mag auch die anderen. Ich bete zu den Göttern, dass wir diesen Inseln Freiheit bringen können. Frieden. Dass dieses Bündnis hier wirklich funktioniert. Das die Untoten nicht durchdrehen, oder die Dolche der Tammuz und schlimmer werden als der Feind. Dass wir keinen Neumond haben. Und dass ich wieder nach Hause komme. Ich schwöre bei Tanesh, wenn ich wieder nach Hause komme, dann frag ich Nele endlich, ob sie mich heiraten will! Viele der Männer haben noch vorher geheiratet. Oder ihr Testament gemacht. Aber so will ich nicht denken. Wir sind die Guten! Die Götter sind auf unserer Seite. Wir können nicht scheitern!


Patrick - 21 Jahre - einfacher Soldat ursprünglich aus Unterbachingen - zur Zeit an Bord der "Zorn Anukets"



Noch 6 Tage. Ich hoffe, der Plan des Heiligen gelingt. Im besten Falle schaffen wir es sie anzugreifen, wenn der Heilige Moluk k than vernichtet hat. Im Ideal in der Stunde. Aber ich glaube nicht an Ideale. Die Haie haben uns gewittert. Wir werden sehen, wie lange wir auf See bleiben können und wann wir zur Landung gezwungen sind, egal was es bedeutet.

Notiz Tagebuch Adalbert I


zuletzt bearbeitet 17.01.2023 09:01 | nach oben springen

#2

RE: Angriff - der Zorn Anukets

in nach dem RC 9 Krieg auf Daskgrimm - BEENDET 18.01.2023 08:29
von Britta • 12.134 Beiträge

die ersten großen Haie sind aufgetaucht. Götter - ich wusste nicht wie groß diese Dinger sein können. Noch umkreisen sie uns nur, aber die Flossen werden immer mehr. Ich habe keine Ahnung, warum alle anderen so ruhig bleiben können. Die Anuketi haben sich beraten und drei Männer aus Lorath haben heute an einige Leute Waffen verteilt. Harpunen, wirklich hässliche Haimesser und anderes. Die sind völlig ruhig, die interessiert nur, wie groß, welche Farbe und welche Form die Finne hat. Ich denke, sie werden uns angreifen. Mich macht das Warten nervös. wahrscheinlich kommen noch viel größere. Es heißt, Tilgar hätte Haie, die groß genug sind um Schiffe zu versenken. Und Anuket...ich meine, was kann ein Wal oder ein Delphin schon gegen einen Hai anrichten. Wenn keiner der ganz großen ist. Der Anuketi hat heute seltsame Öle, Blumen und Schmuckbänder ins Wasser geworfen während des Gebetes. Die waren seltsam, die kenn ich als Verlobungsbänder. Hab so eins von Nele bekommen. Es soll Glück bringen und mich beschützen. Ich bin ein Depp - ich hätte sie an dem Abend noch zum Dorfpriester schleppen sollen. Wieder eine Flosse mehr....die Zeit vergeht zu langsam. Ich wünschte mir, es würde endlich etwas passieren
Patrick - 21 Jahre - einfacher Soldat ursprünglich aus Unterbachingen - zur Zeit an Bord der "Zorn Anukets"


5 Tage. Die Sichtungen sprechen von 32 braunen, 17 grauen und drei weißen Haien, die die Schiffe in einigem Abstand umschwimmen. Der Hohe Priester des Anuket hat heute die Gebete gesprochen, die die Söhne und Töchter Anukets rufen werden. Ich bin gespannt. Bisher habe ich von diesen Wesen nur gehört, noch keines gesehen. Zu meiner Zeit gab es sie noch nicht - nehme ich an. Noch erfolgen keine Angriffe, den Göttern sei Dank, von mir aus können sie damit auch noch warten. Jede Minute die vergeht bringt den Heiligen seinem Ziel näher.

Notiz Tagebuch Adalbert I


zuletzt bearbeitet 18.01.2023 08:30 | nach oben springen

#3

RE: Angriff - der Zorn Anukets

in nach dem RC 9 Krieg auf Daskgrimm - BEENDET 19.01.2023 08:29
von Britta • 12.134 Beiträge

oh Götter, bei einem der anderen Schiffe ist ein Mann über Bord gegangen. Es war grauenhaft. Sie zerrissen ihn bei lebendigem Leib! es waren so viele...es wimmelte. Seitdem kommen sie näher, die ersten fangen an gegen die Boote zu schlagen. Fast als wollten sie spielen. Uns testen. Vielleicht Angst machen, damit wir wieder gehen? ich weiß es nicht. Vielleicht wollen sie auch, dass mehr von uns ins Wasser fallen um sie zu fressen? Da - schon wieder. Wie können sie so groß sein? Ich glaub nicht, dass die Schilde im Wasser helfen sie abzulenken. Sie wissen, dass wir da sind. Manchmal schäumt das Wasser und Markus sagt, er hätte einen abgerissenen Frauenkopf im Wasser gesehen. Und einen toten Hai. Aber ich hab nichts gesehen und ich weiß nicht...das hätte man doch durch die Signale mitbekommen, oder? wenn noch einer ins Wasser gefallen wäre. Er muss sich geirrt haben. Und doch...es ist so viel Blut im Wasser.

Patrick - 21 Jahre - einfacher Soldat ursprünglich aus Unterbachingen - zur Zeit an Bord der "Zorn Anukets"


Die Haie werden in den nächsten Stunde die Schiffe angreifen. Zumindest sagen das die Männer aus Lorath und ich vertraue ihnen. Der Anuketpriester teilte mir mit, dass die ersten Kämpfe schon begonnen haben, doch in Tiefen, die wir nicht sehen. Das erklärt einiges. Die Kinder Anukets versuchen anscheinend die wirklich großen zu erwischen, bevor sie uns erreichen. Ich muss abwägen, ob wir die Fahrt weiter beschleunigen. Dies verkürzt unsere Zeit vor der Küste - und verlängert die Zeit auf Land, ohne dass der Heilige die Wurzel des Übels zerstört hat. Angesichts dessen, dass ich jedoch nicht sicher sein kann, dass die Schicksalsschmiede es überhaupt schaffen, denke ich, werde ich eine weitere Woge erbitten. Wir werden die Zusatzsegel aufspannen.

Notiz Tagebuch Adalbert I

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#4

RE: Angriff - der Zorn Anukets

in nach dem RC 9 Krieg auf Daskgrimm - BEENDET 09.02.2023 10:05
von Britta • 12.134 Beiträge

Auch wenn ich intellektuell weiß, dass jede Minute, die sie uns nicht angreifen, eine gute ist, langsam sehne ich mich nach dem Beginn. Die Leute sind nervös, es ist die typische Anspannung vor dem Kampf, aber leider mit vielen unerfahrenden Leuten. Ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass diese Welt eine friedliche und durchaus schöne war im Vergleich zu dem, was ich in meiner Jugend erlebt habe. Die Kampferfahrung der Soldaten begrenzt sich auf etwas, das ich Scharmützel nennen würde, meistens mit menschlichen Gegner. Das wird ein Problem werden. Aber ich denke, die Unlichen, die Männer des Ordens der Reinheit und die Priester können das ausgleichen...wenn die verdammten Priester sich irgendwann einig werden! Es ist nicht an mir, den Willen der Götter zu hinterfragen, aber eine EINIGE Richtschnur wäre langsam aber sicher notwendig. Ich gestehe...ich verstehe sie. Wir wissen zu wenig. In der Besprechung bevor wir losfuhren, gab es zwar ein paar sehr klare Meinungen, aber uns fehlt eine realistische Einschätzung der Situation vor Ort, wir haben nur Bruchstücke
Die Candrapriester war das eine extrem. Was uns bedroht muss weg. Töte sie alle. Auf den Hinweis, dass dreijährige sie ja wohl nicht bedrohen ebensowenig wie das Kind in der Wiege erklärte sie, wir können die Eltern nicht töten und die Brut verhungern lassen. Ich dachte, die Alogrimondepriesterin springt ihr an die Kehle. Oder die Tanesha. Sollte die Hohepriesterin der Mutter nicht IMMER sanft und freundlich sein? Liebevoll, gut, alles verstehend. Nun, ich würde sagen...selbst wenn es nicht unmenschlich und damit von sich aus verboten wäre, Kinder zu töten, hätte mir ein Blick in den Zorn dieser Augen sehr klar gemacht, was geschehen wird, wenn wir unsere Schwerter in das Blut von Kindern tauchen. Und - es ist "nur" Daskgrimm. Wäre es eine Infizierte Insel...nun, dann könnte ich die normalen Soldaten nicht mitnehmen. Sie würden nicht verstehen, dass das lächelnde DING was auf sie zukommt und "vertrauensvoll" seine Kleine Hand ihnen reicht in Wirklichkeit ein Monster ist, dass sich nur den Anschein eines Kindes gibt. Sie würden ihrem Herzen folgen. Und sterben. Aber es ist keine Infizierte Insel, allen Götter sei Dank. DIESEN Schrecken kann ich ihnen noch ersparen. Noch...die Krieger des Ordens der Reinheit sind zu wenige. Sie werden Unterstützungstruppen brauchen, wenn wir diese Welt reinigen wollen. Vollkommen. Vielleicht die besten Überlebenden aus diesem Krieg. Doch das ist weit gedacht. Erst eines, dann das andere. Wenigstens kam es nicht zu einer Schlägerei zwischen der Alogrimondepriesterin und der Candrapriesterin. Erstere erklärte sehr klar, dass sie für alle Waisen Häuser errichten werde. UND sie beschützen. ich glaube, durchaus mit dem Dolch in der Hand. Aber ich denke auch, das wird nicht nötig sein. Niemand WILL Kinder töten...aber wir müssen uns um sie kümmern. Nicht nur wenn sie Weisen sind. In jedem Kopf auf diesen Inseln von Klein auf sind die Predigten der Moluk k thanpriester. Wir müssen sie vollkommen neues Denken lehren, sonst wird die böse saat sich ausbreiten. Wobei ich mich auf die Tanesha, die Priester des Sinas, des Pathor und der Alogrimonde in dieser Hinsicht verlassen kann. Sie sind wild entschlossen, jeden zu retten, der irgendwie zu retten ist. Was zu dem Problem führt: wer ist zu retten? Die Aussage des Tarashpriesters war klar und ist für mich zur Zeit bindend. Alles, was sich uns entgegenstellt, werden wir bekämpfen, jeden Priester, jeden Novizen, jeden ihrer Gesegneten, Jeden, der ihnen diente, wird sterben. Es gibt keine Unschuld unter ihnen. Wir werden jeden aufspüren, der als Vogt ihnen diente, als Festen als Zureiter, Schläger, Folterer, völlig egal, wo er sich versteckt. Aber es wird keinen Mord an dem Volk geben. Strafe setzt Verbrechen voraus. Jemanden für das zu töten, was er tun könnte, ist ungerecht. Daskgrimm ist zur Zeit keine so große Bedrohung, dass es Mord rechtfertigt. Nun...ich bin mir nicht sicher, ob ich da mit ihm übereinstimme, aber ich werde mein Haupt beugen. Und ich gestehe...nicht nur das es mir widerstrebt MENSCHEN zu töten, es ist auch aus vielen anderen Gründen dumm. Wenn ich den Meinungen der härteren folge und alles auslösche, die Felder salze, dann verliere ich drei blühende Inseln. die kann ich nie wieder neu besiedeln. Ich verliere einen Großteil meiner Soldaten, die mir ins Gesicht spucken werden, wenn ich ihnen sage, sie sollen Bauern abschlachten, die bettelnd auf den Knien vor ihnen liegen, um Gnade flehend. Oder die Mütter, die mit ihrem Leib die Kinder schützen wollen, mit Schwertern durchbohren. An dem Tag, wo ich das Befehle, wird sich diese Armee gegeneinander wenden und ein Teil meiner Offiziere mir die Kehle durchschneiden wollen...während die Sardukar sie töten, um mich zu beschützen. Egal was ich befehle. Nein, ich muss verhindern, dass es zu einem Krieg im innern kommt, einen Bruch der Moral. WIR SIND DIE GUTEN! es darf niemals und unter keinen Umständen daran ein Zweifel geben. Eher muss ich riskieren noch für 7 Generationen diese Inseln unter Quarantäne zu stellen und nichts anderes zu tun als die Steuern des Königreiches in Schulen des Pathor, Heilerstuben des Sinas, Kinderheime der Alogrimonde, Tempel der Tanesh und Festungen des Heron zu stecken. Das wäre noch ein ganz anderes Problem besonderer Größe. Der Hohepriester des Heron hat mir ganz klar erklärt, dass sein Gott kein Schlächter ist. ER ist NICHT Kaintor. Man wird gegen alles kämpfen, was sich nicht ergibt. Man wird das Gesetz durchsetzen. Man wird Festungen errichten und die Leute bewachen, die Richter unterstützen. Aber man wird nicht helfen, die Menschen, die zu schützen Heron geschworen hat, abzuschlachten. Wobei ich glaube...sie stellen es sich zu einfach vor. Ja, er kotzte nicht wie andere als der Mann des OdR seinen Bericht abgab. Aber blass wurde er. Man merkt, dass diese Leute nichts mit den Infizierten Inseln zu tun haben sondern vor ihnen geschützt sind. In gewisser Weise sind sie...naiv. So bitter das klingt, ich verstehe langsam, warum ICH von den Göttern auserwählt wurde, um zurückzukehren. Ich habe Dinge gesehen die in dieser Welt sich wenige vorstellen können. Ich habe Dinge getan, die sie mit Ekel und Entsetzen erfüllen würden. Ich habe die Dunkelheit dieser Welt gesehen. Daskgrimm wird vielleicht hässlich werden und sie an ihre Grenzen führen, aber gegen Alt-Eridion ist es nur Dreck. Ich muss sagen...ich bin froh, dass der Heilige der Tammuz beschlossen hat nur mit Schicksalsschmieden und wenigen in DEN KRIEG GEGEN DEN FEIND zu ziehen. Die meisten Leute hier wären völlig ungeeignet, egal wie tapfer und großartig sie sind. Und sie sind großartig. Es ist mir eine Ehre ihr König zu sein. ...naja. Wobei ich auf den Eschgalkult gut verzichten könnte. Oder wenigstens auf die Hohepriesterin. Götter - hätte man da nicht eine gestandene Frau nehmen können als ein so umwerfend schönes Mädchen? Die Vorstellung, dass wir ALLE Menschen dort töten, wirklcih ALLE damit Eschgal die Armen in ihrem Reich willkommen heißen kann, sie trösten, ihre Wunden heilen - und Tammuz alles was Dreck ist zerreißt - ist so unmenschlich, so anders. Ja, natürlich, wahrscheinlich wäre es für die Leute sogar besser. Sogar für die Kinder. Endlich in einer Welt sein ohne Leid, schmerz, voller liebe...aber ich bin Krieger. Ich kämpfe um jeden Atemzug. Egal wie sehr der Körper vor Schmerzen schreit, egal wie sehr der Tod mich zu holen versucht, ich WILL Leben. Wie kann ein Mensch bereit sein, freiwillig zu sterben? Tod als etwas Gutes sehen? ich glaube, die Eschgali werde ich nie verstehen. Naja...bei den ersten Berichten des Ordensmannes ist sie auch kotzend raus. Ich muss sagen...ich wünschte, ich hätte dem Mann diesen Befehl nicht geben müssen. Nicht wegen der Eschgali, sondern um seinet Willen. Oder vielleicht um meinet? ich habe schon die Augen von Männern gesehen, deren Ehre gebrochen worden war. Sie haben diese Leere...diese Dumpfheit. Ich habe immer vermieden Befehle zu geben, die die Seele meiner Leute schänden. Es ist nicht nur böse, es ist auch dumm. Es zerstört den Mann, mich und die Moral der Truppe. Einen Mann einen Befehl zu geben, der ihn schändet, wird auf lange Sicht für die eigenen Leute zerstörerisch sein. Der kurze ERfolg mag es zu rechtfertigen scheinen, doch auf lange Sicht ist es dumm. Da hilft es auch nicht, wenn der Mann es freiwillig tat. seien wir ehrlich, ein guter Befehlshaber wird von seinen Männern angebetet. Natürlich tun sie freiwillig für ihn alles, was er auch nur andeutet. Gib noch das Wort "Gefährlich" oder "unmöglich, aber es wäre so wichtig" hinzu und du schickst die Besten in Tod und Verzweiflung. Nein. Ein billiger Trick. Leider beim Orden eine Sache des Glaubens. ich mag sie. Diese WElt braucht sie. Und ich würde es ihnen niemals sagen. Aber sie sind nicht nur Schwerter des Lichtes. Fanatiker des Glaubens an die Notwendigkeit und das Gute. Sie sind auch die ärmsten Schweine, denen ich je begegnet bin. Von Geburt an dazu verdammt, dieser Welt zu dienen und die Menschheit vor DEM BÖSEN zu beschützen. Ich möchte mit keinem von ihnen tauschen. Wobei ich ihre "Vertrauten" für noch verrückter halte. Die könnten ja wenigstens NEIN sagen udn rennen. Tun sie aber nciiht. Naja...ein bißchen wie meine Männer früher. Wir sind ja auch nicht gerannt sondern haben die Festung gehalten. Egal was kam. Wo bleiben diese verdammten Haie nur?...egal. Nach den ersten Kämpfen wird es drauf ankommen. Hat der Heilige Moluk k than getötet? sterben seine Priester? brennen seine Tempel? dann wird es leichter werden, aber nicht kampflos. Wenn nicht, wird es hart. Und wenn wir die Insel erobert haben werden wir sehen. Den Bericht des Ordensmannes ist sie nicht homogen. War auch nicht zu erwarten. ich denke in den Städten werden wir fast jeden töten müssen. Wenn nicht während der Kämpfe dann später vor Gericht. Er hat mir von den FEiern erzählt, wo man Sklaven in der Mitte der Marktplätze anbindet. Jeder, der sie schändet, erhält ein kleines Geschenk und den Segen moluk k thans. Wer sie am ersten Tag tötet, erhält 30 Peitschenhiebe, weil er den anderen den Spaß verdorben hat. Wer sie am zweiten Tag tötet eine kleine Feier im Tempel als Gast. Mit allem, was er sich wünscht. Es werden wohl lose gezogen, wer am zweiten Tag als erster darf. Oder als Erste. wobei die Hölzer wohl niemals größer sein dürfen als das Gemächt eines Mannes, weil es sonst nicht gerecht wäre. Gerecht! sie versammeln sich, lachen, feiern, halten die Kinder hoch, damit sie es sehen können und der Sieger wird bejubelt, während das Opfer unter ihm ausblutet. ...ich verstehe, warum die Eschgali zusammenbrach. Es ist schwer vorzustellen, dass sie die Kinder auf die Schultern setzen, damti sie DAS sehen können. Aber sie wissen es nichtanders.. doch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Ehrlich gesagt hoffe ich, dass so viele wie möglich sich wehren. Sonst wird es Jahrzehnte dauern. Selbst der Heilige der Tammuz wird nicht helfen können. Wie soll er ihnen Gnade geben? wie wissen ja nicht, dass sie sich für immer verdammt haben. Gnade kann es nur geben, wo Reue existiert. Auf dem Land wird es hoffentlich besser sein. Aber da haben wir es mit den Xathur Ha Leuten udn Bauern zutun, die glauben, wir wollen ihnen das Land stehlen. Das wird hässlich. Aber der Einfluss moluk k thans ist dort nicht in der gleichen Form vorhanden. Verständlich. Man kann der Menge nicht die gleichen Rechte geben wie den Priviligierten. Sonst hätte diese Kultur sich in kürzester Zeit gegenseitig ausgerottet. Wenn der eine Bauer die Frau des anderen nimmt wird dieser sich Rächen und ein Kreis entsteht, an dessen Ende familien ausgerottet sind und Felder unbestellt. Außerdem welcher Priester will schon in ein Dorf kommen, wo die hübschesten Mädchen nur noch wippend herumsitzen, übersäht von Narben, wunden und Prellungen, weil sie sich vielleicht wehrten? nein, die Priester des Moluk kthan wollen das Beste für SICH. SIE Sind die Herren. und was dem Herrn erlaubt wird, wird dem einfachen Bauern sicherlich nicht erlaubt. Natürlich wird es viel mehr Grausamkeit dort geben als in allen Dörfern Eridmeas. Aber Moluk kthan ist nicht dumm. Herrschaft kann sich nicht durchsetzen, wenn das Recht des Stärkeren für alle gilt. Das zerstört. Doch auch, wenn die anderen vielleicht froh sind darüber, dass wir viele "Opfer" finden werden, die dankbar sein werden für befreiung...so einfach wird es nicht werden. Zum einen: warum sollten sie uns glauben? Wir sind für sie größerer sChrecken als der Alptraum ihrer bisherigen Herrscher. Zum anderen warum sollten sie verstehen, dass ihre Lebensweise, die seit Generationen ihnen gepredigt wurde, falsch ist? Wobei ich da eine Hoffnung habe. Die Molukken gehen die Urinstinkte von Menschen an. Und die sind in jeder Generation, in jedem Herzen neu. Es ist egal, ob sie hundert oder tausend Jahre über diese Insel herrschen. Ein Kind, dass sieht, dass seine Mutter weint, wird immer verstört und wütend sein. Auch wenn man ihm sagt, dies sei gut so. Ein Junger mann, der vergewaltigt und blutend vor dem ganzen Dorf zur SChau gestellt wird, dem kann man tausendmal sagen, dass dies richtig ist. Die meisten werden den Schmerz und die Demütigung immer noch hassen. Ein Mann, dessen Verlobte vor seinen Augen geschändet wird, wird die Schänder IMMER hassen, egal, ob er sich vor ihnen neigt und man ihm sagte, es sei ihm eine Ehre. Und ein Vater, der seine Tochter verstümmelt und katatonsich vor sich liegen wird, wird IMMER hassen. Es ist egal, ob er ssonst glaubt. Oder Angst hat. oder sich beugt. Oder vielleicht vorher sogar großen Stolz empfand, als der Priester ausgerechnet seine Tochter wählte. In dem Augenblick wird er hassen. Dies mag niemals zu irgendeiner Konsequenz geführt haben. Wie auch? natürlich beugt er sich weite. Aber der Hass wird in ihm schwelen. Darauf hoffe ich. Dass die Instinkte der Menschen, die überall gleich sind, den Hass auf die Molukken immer dann befeuerten, wenn man selbst oder die, die man liebte, Opfer waren. Mich interessiert nicht die Beurteilung der Seele dieser Leute. Mögen sich die Richter damit befassen. Mich interessiert das Ausmaß des Widerstandes. Und ob ich diese Inseln regieren kann, damit in 7 Generationen etwas daraus geworden ist. Ob der einzelne am Ende seines Lebens zu Tammuz kommt - das ist nicht in meiner Hand. Und ich nehme an, es werden viele sein. vielleicht alle. Die Frage ist, kann ich in den nächsten Jahren hier etwas aufbauen. Oder...müssen wir alles töten älter ist als 5 oder sechs und die Kinder von hier wegbringen. Möge Tarash mich davor bewahren, diesen Befehl geben zu müssen. Ich -

Notizen - Tagebuch König Adalberts I

SCHEISSE! da ist ein Hai gekommen, fast so groß wie ein kleines Schiff, er hatte eine Frau mit Fischwanz im Maul und hat sie in zwei Hälften gebissen! andere Fischmenschen hingen an ihm dran, mit Dreizack oder klingen oder eine mit Krallen. So was hab ich noch nie gesehen, Das sind keine süßen Meerjungfrauen, also nicht alle. Das sind auch Monster. Und sie bekämpfen die Haie! aber der da ...prallt gegen uns. Verdammt. Was? warum hebt uns die Welle hoch? so hoch kann kein Schiff auf den Wellenkamm schweben!

Patrick - 21 Jahre - einfacher Soldat ursprünglich aus Unterbachingen - zur Zeit an Bord der "Zorn Anukets"


Erster angriffe erfolgt, Loch in der Seite. Priester erhebt uns, Reparaturen eingeleitet, Loraths Männer beginnen den kampf zusammen mit den Anuketskindern. Es beginnt.
Notizen - Tagebuch König Adalberts I

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