#31

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 31.03.2026 03:28
von Danjano5 • 56 Beiträge

Die Tehiwei hören den Ideen aufmerksam zu. Sie widersprechen nicht, lassen jedoch durchblicken, dass sie hoffen, dass solche Gedanken eines Tages weniger gebraucht werden. Mehr Frieden, weniger Notwendigkeit für all das. Dennoch erkennen sie den Sinn dahinter – vieles davon sind Dinge, die nicht sofort gebraucht werden, sondern ihren Wert erst zeigen, wenn Entscheidungen fallen.

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Der Führer, der die Gruppe tiefer in die Tunnel geleitet, nickt knapp.
„Viele Tunnel verwirren jene, die sich nicht auskennen. Das hat uns gut geholfen, als sie kamen und den Kampf suchten.“

Je weiter die Gruppe in die Gänge vordringt, desto deutlicher wird, wie durchdacht alles angelegt ist. An vielen Stellen sind Dinge verborgen – Fallen, oder etwas, das wie Fallen wirkt. Manche Strukturen sehen aus wie Muster im Gestein. Ob sie die Tunnel stützen oder Eindringlinge aufhalten sollen, ist nicht immer klar. Doch an einigen Stellen sind die Zeichen frischer. Dort hat es Kämpfe gegeben. Spuren davon sind noch sichtbar – aber sie reichen nicht weit in die Tiefe.

Die Daka-Jah, die sich zu ihnen gesellen, sprechen offen und mit sichtbarem Stolz über ihre Tunnel. Sie freuen sich darüber, dass jemand von außerhalb – noch dazu aus den Reichen Landen – ihre Bauweise nicht nur sieht, sondern verstehen will. Der Wortführer unter ihnen stellt sich als K’ematlak vor ein Schüler von K’etzak er entschuldigt auch das der Aldermann selbst gerade keinen Zeit für die Gäste finden kann doch ist zu viel Geschehen als das dieser seine Zeit neben seinen Pflichten als Aldermann und Meister der Schule der Heilkunst die hier lehrt noch weiter aufteilen kann.

Was die Söldner betrifft, wird die Stimmung ernster.

Jene, die sich „Östliches & Südliches Banner“ nannten, hatten versucht, in die Tunnel vorzudringen. Doch nachdem viele von ihnen gefallen waren und sie kaum vorangekommen waren, entschieden sie sich zur Flucht. Die engen Gänge, die Verteidiger und die schnelle Verstärkung waren zu viel gewesen.

Die Daka-Jah sehen darin eine Bestätigung ihres Handelns. Ihrer Art, Dinge zu tun.

Und doch liegt Trauer in ihren Stimmen, wenn sie von den Verlusten sprechen.

Sie berichten weiter, dass diese Söldner auch für den Angriff auf die Seefrieder verantwortlich waren. Hier jedoch wurden sie zerschlagen und schließlich in die Flucht getrieben. Der Rest zog sich nach Norden zurück – in Richtung des Gebietes der Totenjäger.

„Wenn ihr sie sucht“, sagt einer der Älteren ruhig, „werdet ihr sie dort finden.“

Als das Gespräch auf den neuen Stamm kommt, hellt sich die Stimmung wieder etwas auf. Die Daka-Jah zeigen sich erfreut darüber, dass neue Stämme die Insel wieder als Heimat ansehen. Für sie bedeutet das Wachstum. Mehr Sein. Mehr Verbindungen.

Auch die Geschichten aus den Reichen Landen stoßen auf großes Interesse.

Viele Fragen folgen – neugierig, manchmal beinahe drängend.
Ob es dort auch -Jah-Stämme gibt. Ob es Königinnen gibt wie bei ihnen.
Ob die alten Geschichten über den Reichtum der Länder jenseits des Tores wahr sind.
Und ob es stimmt, dass alle Fremden der Magie mächtig seien. Und ob jene die sich der Heilkunst widmen wohl Zeit finden würde hier ihr Wissen zu Teilen.

Auch die Kleidung der Besucher wird genau betrachtet. Besonders die Muster erregen Aufmerksamkeit – Webereien, die sie so nicht kennen.

Etwas abseits von all dem halten sich jene, die sich in den engen, verzweigten Tunneln weniger wohlfühlen. Candrisha und Torukgar gehören dazu. Sie beobachten mehr, als dass sie sich einmischen, wachsam aber angespannt.

Doch nicht alle Gespräche sind schwer oder ernst.

Schon bald haben einige der jüngeren Tehiwei und Menschenkinder Dudi für sich entdeckt. Mit leuchtenden Augen zeigen sie ihr, wie man sich an den „alten Langweilern“ vorbeischleicht und wo sich die besten Leckereien und die buntesten Farben finden lassen.

Eine Kunst, wie sie mit sichtbarem Stolz erklären – gelernt vom Nomadenstamm.

Die Eltern sehen das mit gemischten Gefühlen.
Und nicht selten mit einem Stirnrunzeln.

Doch das Lachen der Kinder hallt durch die Tunnel –
lebendig, unbeschwert und ganz im Gegensatz zu den Kämpfen, die noch nicht lange zurückliegen.


zuletzt bearbeitet 31.03.2026 03:37 | nach oben springen

#32

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 15.04.2026 09:07
von Danjano5 • 56 Beiträge

Es ist ein seltsamer Moment, als die Gäste des Hügelstammes geweckt werden. Nicht, weil jemand kommt, um sie zu rufen – nein. Es ist das stetige Rumoren des Stammes, das leise, unaufhörliche Arbeiten, das Scharren, Klopfen und Weben, das ihnen zeigt, dass ein neuer Tag begonnen hat. Die Höhlen sind nicht heller als zuvor, nicht dunkler – und doch ist es spürbar.

Es wird zusammengeräumt, Abschiede werden ausgesprochen. Keine langen Worte, keine großen Gesten – doch es liegt darin die Gewissheit, dass dies nicht der letzte Besuch gewesen sein muss. Kualac ist kein Ort, den man nur einmal betritt.

Doch die Zeit drängt.

Die Gruppe verlässt die Stadt des Hügelstammes.
Am Ausgang zwingt das plötzliche Tageslicht die Augen zum Blinzeln, zum Zusammenkneifen. Nach der gleichmäßigen Dämmerung der Tunnel wirkt selbst das gedämpfte Licht draußen grell.

Von hier aus geht es weiter – über den Fluss hinweg und am äußeren Rand des Totlandstammes entlang.

Torukgar erklärt den Weg knapp.
Es würde länger dauern, so zu gehen. Doch er kennt das versehrte Land nicht gut genug, um die Gruppe sicher hindurchzuführen. Und einen Läufer zu schicken, um einen Führer zu holen, würde Zeit kosten, die sie nicht haben.

Also gehen sie außen entlang.

Das Land verändert sich schnell.

Die sanften Hügel und das satte Grün Kualacs bleiben zurück. Der Boden wird flacher, härter. Das Grün weicht erst langsam, dann vollständig. Zurück bleibt trockene Erde, durchzogen von Rissen. Der Wind ändert sich – er trägt den Geschmack von Asche mit sich.

Sie erreichen den Rand des Totlandgebietes.

Und selbst hier, noch außerhalb, ist deutlich zu spüren, dass dies ein Ort ist, an dem Wunden nicht heilen.

Jene, die das Jagen gewohnt sind, erkennen die Zeichen sofort: Spuren von Raubtieren, größer als erwartet. Pflanzen, die trotz der widrigen Bedingungen wachsen – und sich mit Dornen, Gift oder anderen Abwehrmechanismen schützen.

Es ist nicht nur unwirtlich.
Es ist feindlich.

Die Sonne steigt und beginnt, auf die Gruppe herabzudrücken. Es ist keine drückende Hitze wie in südlichen Ländern – und doch ist es unangenehm. Trocken. Zehrend. Während andere Gebiete der Insel zu dieser Zeit eher kühl oder mild sind, wirkt es hier, als würde die Wärme direkt aus dem Boden selbst kommen.

Am frühen Mittag wird sie spürbar belastend.

In der Ferne erhebt sich ein Berg.

Groß. Dominant. Unübersehbar.

Torukgars Blick bleibt daran hängen, und als die anderen ihm folgen, spricht er leise:

„Itzapatli… der niemals ruhende Berg.“

Seine Stimme ist gedämpft. Vorsichtig.
Als wäre allein das Aussprechen des Namens etwas, das gehört werden könnte.

Rund um den Vulkan ziehen sich Ruinen durch das Land. Zerbrochene Strukturen, Krater, aufgerissene Erde. Selbst aus der Entfernung ist zu sehen, wie Rauch aus dem Berg aufsteigt, träge und doch unaufhörlich.

Ein Ort, der nie still ist.

Sie erreichen schließlich den zweiten Arm des Flusses. Doch es ist spät geworden.
Die Sonne sinkt – und mit ihr verschwindet die Wärme des Tages erstaunlich schnell.

Die Kälte kommt abrupt.

Sie ist nicht nur kalt. Sie ist schneidend. Der Wind, der über das karge Land zieht, trägt sie mit sich und macht sie beißend. Innerhalb kurzer Zeit wird aus der trockenen Hitze des Tages eine Kälte, die bis in die Knochen zieht.

Das Lager wird errichtet.

In der Ferne sind Geräusche zu hören.
Tiere – oder etwas anderes.
Laute, die aus den Ruinen zu kommen scheinen und sich nur schwer zuordnen lassen.

Wachen sind notwendig.

Die Kälte zwingt die Gruppe, enger zusammenzurücken, während das Feuer nur einen kleinen Bereich wirklich wärmt.

Torukgars Stimme ist rau, als er spricht:

„Wir werden die ganze Nacht Wachen brauchen. Wer schläft, sollte dicht beieinander liegen. Die Nächte hier… sind schlimmer als die des Winters auf der ganzen We—… Insel.“

Er korrigiert sich knapp, ohne weiter darauf einzugehen.

Sein Blick wandert durch die Gruppe, bleibt schließlich bei Candrisha stehen.

„Candrisha… würdet ihr mit eurem Gefährten die zweite Wache nehmen? Ich übernehme die erste oder die letzte – mit jemandem zusammen. Aber wir sollten hier niemals nur eine Wache haben.“

Er sieht kurz hinaus in die Dunkelheit, dorthin, wo die Geräusche herkommen.

„Dieser Ort ist mir nicht geheuer. Und ich will nicht herausfinden, was jenseits der Schatten lauert… nur weil wir unvorsichtig waren.“

Die Kälte scheint ihm weniger auszumachen als die Hitze zuvor.
Doch seine Anspannung ist deutlich spürbar.

Hier draußen, nahe dem Totland –
ist Wachsamkeit mehr als nur Vorsicht.

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#33

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 17.04.2026 11:39
von dudi • 108 Beiträge

Soviel Neues. Die Schelmin schweigt staunend. Und hat viele Fragen, wenn Raum dafür.
... Was die Tunnel auslösen, in denen sie sich erstaunlich wohl fühlt. Zuviel Zeit hat sie in Mitraspera im Underdark verbracht. Und überlebt. Mit Begeisterung erzählt sie von den Fallen dort, durch bewegliche Wände veränderbare Labyrinthe, den Lebewesen und was es an interessanten Gerichten gibt. Mit funkelnden Augen wird dem Jungvolk erstaunlich leise gefolgt. Gern können Kleidung und Haare betrachtet werden. Den Daka- Jah und den Tehiwei ist sie gleichermaßen zugetan und zeigt offen bei Nachfrage, wie sie Magie in Bänder webt oder Zauber. So gar nicht nach Muster für das weltliche Auge. Doch mit Summen und Leichtigkeit, wie etwas lockend. Und stets fast wie ein Dank am Ende, der manchmal zirpend von unbestimmt beantwortet. Ein andermal wird die Heilerrolle ausgebreitet und Inhalt kleiner Tiegel wie Beutel erklärt. Je nachdem wer fragt, wird einfache Grundlage oder Wissen für komplexe Bereiche dargelegt. Dazu neugierig gefragt, was hier üblich oder was an Unterschiede in Anatomie oder Wirkweisen.

Und viel zu schnell ein neuer Abschied. Doch mit Vorfreude auf ein Wiedersehen.
Bei Verlassen der Gänge scheint dudi die erste Zeit fast ein Problem beim Sehen zu haben und die Augen zu schützen, die grün schimmern und erst später wieder haselbraun.

Doch unbekümmert folgt sie den anderen. Voller Neugier wird selbst das schroffe, abweisende Totland durchwandert. Als die Kälte kommt beim gemeinsamen Lager geholfen und aufmerksam den Ausführungen gelauscht.
"Soll dudi um das Lager mit etwas Abstand wie eine magische Warnung legen, die Alarm gibt wenn etwas sie überschreitet? Vielleicht nur ein kleiner Moment mehr, falls Wache etwas nicht bemerkt. Das hilft jedoch oft. Das wir nicht bei etwas von Mausgröße geweckt werden, kann ich... erkl... einbringen."

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#34

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 17.04.2026 18:50
von Wieland • 1.220 Beiträge

"Ich bin gerne bei der ersten Wache dabei." meldet sich Wieland.
Vulkangelände und wehrhafte Natur, beides Grundlagen für interessante Alchemika. Aber das muss warten bis die dringenderen Probleme erledigt sind.

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#35

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 17.04.2026 23:43
von Saika • 175 Beiträge

Im Gegensatz zu Dudi konnte es Candrisha kaum erwarten, aus den Höhlen zu kommen. Nicht, dass sie etwas gegen die Daka-Jah direkt hätte. Aber so vollständig und lange unter der Erde tragen nicht gerade zu ihrer Laune bei.
So beantwortet sie Fragen, wenn sie ihr direkt gestellt werden, bleibt aber sonst etwas abseits. Balian bleibt dabei wann immer möglich an ihrer Seite. Er beantwortet die meisten der Fragen.
Auch die Nacht oder allgemeine Schlafenszeit scheint keine Ruhe zu bringen. Für jene mit leichtem Schlaf sind leise, aber eilige Schritte soweit geflüsterte Worte zu hören.

Und so ist die Laune am nächsten Tag ähnlich karg, wie es auch die Landschaft wird. Wenig wird mit mehr Interesse als der üblichen Vorsicht gemustert. Nur der Vulkan scheint gut eine kurze Zeit die Aufmerksamkeit von Candrisha auf sich zu ziehen.
Am Feuer nickt Candrisha zuerst auf die Frage von Torukgar und mustert dann noch einmal ihre Gruppe. "Vielleicht sollten wir uns eher in alle drei Wachen verteilen. Und ich finde Dudis Idee gut. Ein kleiner Moment mehr kann über Leben und Tod entscheiden."


Tul Gôrefest, tul Moskutar, gujan asga nadûr, ongrig graug!
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#36

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 18.04.2026 08:56
von Danjano5 • 56 Beiträge

Als Dudi das Angebot ausspricht sieht er auf der Blick wendet sich von dem Ödland ab und er nickt dankbar "Wenn es euch nicht zu viel kraft kostet gerne, ein kleiner Moment mehr kann hier viel helfen..."

Dann geht er wieder dazu über die Gegend im Blick zu behalten, es war eine andere Anspannung als in den Tunneln das war kein Unwohlsein kein sich eingeengt fühlen das war Aufmerksamkeit und Wachsamkeit die für die Gegend entsprechend waren hier draußen gab es schlimmere Dinge als in den Mooren und dort waren die Wesen zumindest bekannt hier? Hier konnte den Erzählungen nach vieles lauern.

"Wenn ihr etwas sehen solltet das nicht zu uns gehört sich aber bewegt seit vorsichtig, der Totlandstamm erzählt nichts gutes über das was hier lebt. Wenn wir Glück haben sind wir weg bevor die lokalen Inkanoi uns bemerken..."
Seine Stimme ist kratziger, und den Boden ist schnell von wanderden Staub Schwaden bedeckt als der Wind auffrischt

"Falls etwas aussieht als würde es zum alten Krieg gehören gebt bescheid dann meiden wir es, das meiste davon ist Kaputt aber es soll einige alte Ruinen geben die noch voller fallen sind oder anderer Böser Überraschungen"

Ein weiterer Windstoß peitscht über das Lager und er geht leicht in die Hocke um weniger Angriffsfläche zu bieten
"Wenn ihr sagt das ihr es für sicherer Haltet höre ich gerne auf euren Rat und wir teilen uns alle in Wachschichten"

Er bricht ab als in der Ferne kurz ein Licht zu sehen ist es wirkt fast verspielt als es kurz über die Ruinen in der Ferne tanzt dann verschwindet

"Die Erste gehört dann euch Wieland, ein Kämpfer und wenn möglich ein Magiekundiger oder Priester pro Schicht"
merkt er dann leiser an, seine Haltung leicht lockernd aber nicht wirklich entspannend.

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#37

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 28.04.2026 14:40
von Danjano5 • 56 Beiträge

Die Nacht zieht sich länger, als es einer Wache lieb sein kann. Das ferne, drohende rote Leuchten des Vulkans liegt wie ein offenes Auge über dem Land, und die Geräusche ringsum lassen kaum Ruhe zu. Manche stammen von Tieren – rau, fremd, räuberisch. Andere klingen so unmenschlich, dass sie einem einen Schauer über den Rücken treiben. Doch schlimmer als all das sind die Lichter.

Und die Stimmen.

Mal Hilferufe, die zu echt wirken, um sie einfach zu ignorieren.
Mal nur zusammenhangslose Worte, halb geflüstert, halb geklagt, vom Wind getragen, als würden die Ruinen selbst sprechen.

Jene, die ruhen dürfen, tun es nur flach und unstet. Schlaf wirkt hier wie ein Luxus, den man sich kaum erlauben will. Zu nah liegen die Schatten eines Krieges, dessen letzte Züge manche von ihnen noch gesehen haben, während andere ihn nur aus Erzählungen kennen – aus Geschichten einer Zeit, in der die Welt noch eine andere war.

Als der Morgen sich über das verwundete Land legt, erheben sich die Lagernden. Wirklich erholt ist keiner. Doch das Ziel liegt nun greifbarer vor ihnen, und vielleicht ist es bereits umkämpft.

Also werden Waffen gesichert, Riemen nachgezogen, letzte Worte gewechselt, und sie brechen in der aufgehenden Sonne auf.

Die Kälte der Nacht sitzt noch in den Knochen, doch lange bleibt sie nicht.

Schon bald beginnt die Sonne erbarmungslos auf sie herabzubrennen, und was eben noch wie Winter in den Gliedern hing, wird zu einer Erinnerung, die manche fast vermissen.

Stunden werden zu einem langen Marsch durch Asche, Stein und vernarbte Erde. Erst gegen die Ausläufer des Abends lassen sie das trostlose, nie wieder heilende Land hinter sich und erreichen die Grenzen der Geisterjäger.

Makabre Windspiele begrüßen sie auch hier.

Doch wo der Wald der Geistersprecher für manche noch einladend wirkte, steht hier ein dunkler Wald, der seine Geheimnisse nicht preisgeben würde, ohne dass man sie ihm entreißt.

Totems und Zeichen säumen den Rand des Waldes, unmissverständlich in ihrer Botschaft:

Hier ist ihr Land.

Und Besucher sind nicht erwünscht.

Zum ersten Mal seit dem Aufbruch zögert Torukgar.

Das Land, das sie hinter sich gelassen haben, war feindlich gewesen – offen, hart, lebensverneinend. Doch dies hier ist eine andere Art von Feindseligkeit. Nicht wild, sondern bewusst. Streng. Wachsam.

Die Shuru dulden selten Fremde in ihrem Herzen.

Und doch müssen sie sie stören.

Er will sich gerade zum Rest der Gruppe drehen, wohl um etwas zu sagen, vielleicht eine Warnung auszusprechen—

da stockt er.

Mitten in der Bewegung.

Etwas vor ihnen hat seine Aufmerksamkeit gefasst.

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#38

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 29.04.2026 22:42
von dudi • 108 Beiträge

Mehr als einmal wacht die Schelmin schnell auf und blickt sich aufmerksam um. Nur um sich mal seufzend, mal grummelnd wieder einzurollen. Und das Grummeln kann sie nicht ganz abstellen am folgenden Tag. Doch es wird gedämpft vom Tuch über Kopf und dem Schutz vor Nase und Mund. Wenn sie etwas von Wüsten gelernt hat, dann dass man tags und nachts Grund zum sich einhüllen hat. Bei aller Liebe für Sonne und Unempfindlichkeit für Kälte. Irgendwie freut sich alles von ihr mehr als sehr auf was als nächstes kommt... Egal was. Also: Zügig voran. Fast möchte sie die Gruppe beschleunigen. Doch hält sich zurück, da nicht sie das entscheidet.
Wald... Doch irgendwie stimmt was nicht. Zu wenig bemerkt sie zuerst durch ihre Verhüllung. Das Verhalten der anderen...
Neugierig mustert sie ringsum, je näher sie kommen, die Markierungen und will schon Torukgar fragen. Da stockt sie wie er und folgt seinem Blick.

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#39

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 17.05.2026 19:20
von Wieland • 1.220 Beiträge

Wieland lässt den Gedanken fallen den er hatte, und versucht zu erkennen was Torukgar und Dudi erspäht haben.

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#40

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 18.05.2026 09:30
von Danjano5 • 56 Beiträge

Er hebt langsam die Hände und dreht die rechte so, dass jemand zwischen den Bäumen das Zeichen auf seinem Handrücken erkennen konnte – die Tätowierung des Sumpfstammes.
Doch gleichzeitig streckt er den Arm auch ein Stück zur Seite aus, als wolle er jene hinter sich schützen.

„Wir sind gekommen, um dem Stamm der Totenjäger zu helfen!“, ruft er in den Wald hinein.

Erst dann bewegt sich etwas zwischen den Schatten.

Ein einzelner Shuru tritt hervor.
Langsam.
Schritt für Schritt.

Der Bogen in seinen Händen bleibt gespannt und weiterhin direkt auf Torukgar gerichtet.

Knochen, Schnitzereien, Talismane und Amulette schmücken seinen Körper. Doch es sind vor allem die Augen, die auffallen – kalt, unbewegt und hart wie alter Stein.

„Wir sind die Kukritakli, Sümpfler“, sagt der Shuru mit scharfer Stimme. „Und du solltest wie jeder wissen, dass wir keine Fremden an unseren Grenzen dulden. Besonders keine Fremden, die nicht von der Insel stammen.“

Torukgar hält seinem Blick stand und senkt langsam die Arme.

„Die Schicksalsschmiede sind geblieben und mit mir gekommen, weil sie helfen wollen. Sie sind nicht wie die Söldner, die uns angegriffen haben – auch wenn beide aus der Ferne stammen…“

Eine harte Handbewegung unterbricht ihn.

Doch bevor der Krieger erneut sprechen kann, tritt eine zweite Gestalt aus dem Wald und drückt ruhig den gespannten Bogen nach unten.

„Torukgar, Moorwächter… es ist lange her.“

Die Stimme gehört einer kleineren Shuru. Alt.
Ihre einst dunklen Federn sind vom Alter ergraut, und obwohl sie keine sichtbare Waffe trägt, wirken die langen, krallenartigen Hände und die Erfahrung in ihrem Gesicht gefährlicher als der Krieger neben ihr.

Torukgar senkt respektvoll den Kopf und breitet leicht die Arme aus – eine Geste des Respekts. Dennoch erhebt er die Stimme nicht.

Die alte Shuru mustert die Fremden lange.

Ihr Kopf legt sich leicht schief, als ihr Blick auf die bunt gekleidete Dudi fällt. Bei Candrisha ziehen sich ihre Augen für einen Moment schmal zusammen, ehe sie schließlich langsam nickt.

„Wir mögen keine Fremden“, sagt sie ruhig. „Doch in diesen Zeiten werden wir Hilfe, die uns angeboten wird, annehmen müssen.“

Ihr Blick wandert zurück zu Torukgar.

„Wenn euch der kleine Torukgar hergeführt hat, seid ihr vertrauenswürdig genug, dass wir eure Hilfe annehmen.
Mein Name ist Nachtauge Immerwacht, und nun kommt“

Damit dreht sie sich um und verschwindet wieder zwischen den Bäumen.

Für einen Moment bleibt nur das leise Klingen der Windspiele.

Dann dreht sich Torukgar schweigend zur Gruppe und gibt ihnen eine knappe Geste, ihm zu folgen.

Noch bevor sie losgehen, spricht der jüngere Krieger erneut.

„Sie gewährt euch Einlass. Doch ihr werdet zusammenbleiben. Unsere Wälder sind kein Ort für Fremde.“ Seine Stimme bleibt kühl.

Er klingt nicht glücklich darüber, sie hereinzulassen. Doch ebenso deutlich wird, dass er der älteren Shuru nicht widersprechen wird.

Der Weg durch den dunklen Wald hat etwas Drückendes.

Es ist, als würde das Licht außerhalb der Baumgrenzen verschluckt werden. Neben dem stetigen Klingen der Windspiele sind kaum Tiere zu hören. Und jene, die Erfahrung mit Wäldern besitzen, merken schnell, dass dies kein Ort ist, den man einfach erkundet.

Vor allem nicht mit dem ständigen Gefühl, von allen Seiten beobachtet zu werden.

Die Gruppe folgt schmalen Pfaden zwischen gewaltigen Bäumen, vorbei an Totems, Knochenzeichen und geschnitzten Symbolen, deren Bedeutung den meisten verborgen bleibt.

Erst nach einer langen Weile öffnet sich der Wald zu einer Lichtung.

Doch auch hier stehen keine gewöhnlichen Hütten.

Die Behausungen liegen hoch zwischen den Bäumen – Baumhäuser, verbunden durch schmale Brücken und hängende Wege. Einige verschwinden beinahe vollkommen zwischen Ästen und dunklem Blattwerk.

Von überall ruhen misstrauische Blicke auf den Fremden.

Shuru.
Keines der anderen Völker der Insel scheint sich hier aufzuhalten.

Sie beobachten schweigend.

Hier bleibt die Gruppe schließlich stehen.

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#41

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 01.06.2026 15:11
von dudi • 108 Beiträge

Stumm verfolgt sie das Geschehen. Hat langsam und fließend ihre Armen mit offenen Händen seitlich vorgezeichnet. Was ja oft Zeichen zum Beschwichtigen und friedliche Absicht. Das die andere Seite schneller wäre, ist ihr klar.
Da Torukgars Körper im Weg, wird daran vorbei gelugt. Zu sehr faszinieren sie diese Wesen. Der Blick der ergrauten Schuru wird offen und aufmerksam beantwortet. Sie versucht durchaus nicht zu starren und respektvoll zu sein. Eine Mischung, die für die Gegenseite interessant sein dürfte. Und ihre Freude über die Einladung bringt funkelnde Augen und ein Lächeln. Aber ja, was mag solch wehrhafte Wesen bewegen Hilfe anzunehmen? Die Nachdenklichkeit muß warten.
Endlich wieder Wald.
Langsam nimmt sie das schützende Tuch runter und atmet durch.
Dieser Wald scheint anders. Doch nach der genauen Anweisung achtet sie erst einmal auf ihre Füße und den Weg. Und darauf sich selbst etwas unter Kontrolle zu haben. Der Kopf schafft es trotzdem sich neugierig hier und dorthin zu drehen.
Dann bleiben die Sinne an der Welt über sich auf der Lichtung hängen. Mit so ganz anderen Emotionen wie die der Bewohner. Denn sie ist einfach nur glücklich und staunt so etwas zu sehen.

zuletzt bearbeitet 01.06.2026 15:13 | nach oben springen

#42

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 05.06.2026 18:32
von Esmeralda • 1.286 Beiträge

So gesprächig Esme in den Tunneln des Hügelstamms war, so still war sie danach. Das Gebiet des Totlandstamms war ihr nicht geheuer und sie ist dankbar Leute dabei zu haben, sie sich in Wäldern besser zurecht finden als sie.

Sonderlich tief geschlafen hat sie nicht. Die Begrüßung der Shuru war nicht unerwartet und doch spürt sie die Angst. Sie verneigt sich und zeigt sich so respektvoll wie es ihr möglich ist.
Auf dem Weg geht sie sehr bedacht mit ihrem Wanderstab und murmelt leise ein Gebet an Alogrimmonde vor sich hin.

Auf der Lichtung angekommen schaut sie zu den Shuru, die sie still beobachten. Warten sie auf etwas oder jemanden oder sollte sie erklären warum sie hier sind?
Sie schaut fragend zu Torukgar ob es Zeit ist zu reden.

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#43

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 10.06.2026 16:59
von Danjano5 • 56 Beiträge

Torukgar bleibt stehen, als die Gruppe auf der Lichtung zum Halt kommt.

Die Blicke der Dorfbewohner ruhen weiterhin auf den Fremden. Von den Brücken zwischen den Baumhäusern, aus Fenstern und von erhöhten Plattformen beobachten sie jede Bewegung. Das Misstrauen hängt schwer in der Luft

Er lässt ihnen Zeit. Als die Stille sich zieht steht er gerader Zeigt offen seinen Schild und das Zeichen seines Stammes.

Die Kukritakli waren nie ein Volk gewesen, das Fremde mochte. Ebenso wenig eines, das leicht vertraute.

Schließlich tritt er einen Schritt vor.

„Diese Fremden sind nicht jene, die euer Land angegriffen haben“, beginnt er mit ruhiger Stimme, die weit genug trägt, um von den Umstehenden gehört zu werden.

„Sie kamen von anderen Inseln sie sind jene die mit uns die Pforte verteidigten, als andere kamen."

Sein Blick wandert über die Anwesenden.

„Sie hätten gehen können. Sie taten es nicht.“

Einige der Shuru tauschen Blicke aus.

Torukgar fährt fort.

„Sie sind hier, weil sie helfen wollen. Nicht weil sie etwas nehmen wollen.“

Dann macht er eine Geste zu Dudi.

„Dies ist Dudi. Ihre Haare sind bunter als die Federn vieler Vögel und sie bringt oft mehr Lärm mit sich, als man erwarten würde.“

Ein leichtes Schmunzeln huscht über sein Gesicht. Sie erinnerte ihn sehr an die anderen Seines Stammes immer voller Energie immer bereit etwas zu tun.

„Auch wenn sie Farbenfroher ist als vieles ist sie genauso vielseitig begabt und ist den langen Weg bis hierher gekommen um zu Helfen.“

Seine Hand wandert weiter.

„Dies ist Esme. Sie ist Priesterin Alogrimondes und eine derjenigen, die gekommen sind, um den Stämmen zu helfen. Ihre Kenntnisse der Alten Schrift und der Klauenschrift lieferten wichtige Hinweise darauf was unsere Ahnen zusammen versiegelten und halfen Unheilabzuwenden.“
Respekt und eine gewisse wärme hatten seine Stimme erreicht und ließen sie samter klingen.

Dann deutet er auf Candrisha und Balian.

„Dies sind Candrisha und Balian.“

Seine Stimme wird etwas fester und jene die ihn kannten hörten nicht nur den Respekt sondern auch Anerkennung.

„Jäger. Reisende. Priester der Candra. Sie kennen den Umgang mit den Wildnissen ihrer Heimat und haben sich auf dem Weg hierher als verlässliche Gefährten erwiesen. Sie sind keine Heiler aber ihre Fähigkeiten als Jäger wurden auch vom Zentralwaldstamm anerkannt“

Sein Arm wandert weiter und Landet bei Wieland

"Wieland, ist Alchimist und äußerst bewandert in seinem Handwerk auch wenn er nicht alle unsere Kräuter kennt so ist er dennoch ein erfahrenerer Kundiger dieser Kunst."
Es war deutlicher Respekt in der Stimme Respekt vor Wissen und dem Geist der es gesucht hatte

Er schweigt kurz.

Die Windspiele über ihnen erklingen leise im Wind.

„Wir erbitten die Möglichkeit zu helfen, den Vertrauen wird verdient.“

Mehrere Shuru nicken zustimmend. Aber auch andere schütteln den Kopf oder bleiben angespannt

Sein Blick geht kurz zu der alten Shuru, ehe er weiterspricht.

„Aber sie sind den weiten Weg gekommen, um denen zu helfen, die verletzt wurden. Deshalb sollten sie die Möglichkeit erhalten, ihre Absichten und Fähigkeiten selbst zu erklären.“

Nun tritt er einen Schritt zur Seite und gibt den Fremden Raum.

„Sprecht.“

Die Aufforderung richtet sich an alle die mit ihm gekommen waren.

„Zeigt ihnen, dass ihr nicht hier seid, um Schaden zu bringen.“

Danach verstummt er und verschränkt die Arme vor der Brust. Doch ging er nicht zur Seite auch wenn er ihnen Platz lies zeigte er das er sie nicht alleine lassen würde.

Nun liegt es an ihnen. Die Blicke der Totenjäger ruhen auf den Fremden, aufmerksam und prüfend, während der dunkle Wald ringsum schweigt.

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#44

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 24.06.2026 17:04
von Esmeralda • 1.286 Beiträge

Esme räuspert sich hörbar und sagt, fast entschuldigend "Novizin, nicht Priesterin."

Dann wendet sie sich den umstehenden zu, soweit das möglich ist wenn man umrundet ist. "Danke Torukgar. Wir sind her gekommen um zu helfen, doch für euch sind wir natürlich erst einmal auch nur Fremde."
Sie versucht auszumachen, wen sie besonders gut ansprechen kann. "Die Insel war ein Bollwerk gehen den FEIND, der vernichtet ist, doch dessen Wirken noch nachhallt. Und kaum ist die Isolation gefallen, müsst ihr euch gegen neue Angreifer verteidigen. Da ist es nicht leicht zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Doch, sofern der Rat der Stämme zustimmt, möchte ich hier bleiben. Ich bin hier, um sicher zu stellen dass alle die Hilfe bekommen die sie nach den Angriffen der Söldner brauchen, ich möchte die Krallenschrift verstehen und helfen dass Dochas Nua weiter in Taldos Gleichgewicht existieren kann."

Sie schaut zur alten Shuru "Ich weiß, ich habe noch viel zu lernen. Andere sind bessere Heiler als ich, aber Wunden versorgen kann ich auch. Besser bin ich im bauen mechanischer Dinge, Hilfe beim Wiederaufbau und aufstellen von Fällen gegen Leute, die sich versuchen anzuschleichen." sie überlegt einen Atemzug lang "Falls ihr Fragen zum eridmeischen Königreich oder anderen Inseln habt beantworte ich sie gerne, ebenso wie Fragen zu der Idee eines neuen Stamms."

"Und falls ihr beschließt uns nicht zu trauen, hoffe ich dass ihr uns zumindest den Weg zeigt den die Söldner nahmen. Sie sollen hier kein weiteres Unheil anrichten und niemand soll ohne Hilfe zurück bleiben."

Sie verneigt sich "ich danke euch, dass ihr uns zuhört."
Damit schaut sie zu den anderen, die sicher auch noch etwas sagen möchten.

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#45

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 05.07.2026 20:13
von Balian Pfeif • 225 Beiträge

Balian trat einen Schritt vor. Während der Reise hatte er meist Wache gehalten oder die meisten der Fragen beantwortet. Als sie den dunklen Wald betraten, schloss der Jäger zu seiner Gefährtin auf. Auch wenn er sie nicht sehen konnte, spürte er doch die wachsamen Blicke der Shuru.

Ein leichtes Unbehagen machte sich in ihm breit. Torukgar stellte die Reisenden vor und versicherte zugleich, dass keiner der Anwesenden böse oder feindselige Absichten hegte.

Der Reihe nach wurden sie den Shuru vorgestellt. Esmeralda war die Erste, die vortrat und sprach. Als sie geendet hatte und sich dankend verneigte, trat der Wolfsträger vor.

„Salve. Mein Name ist Balian. Ich bin Wolfsträger und Novize der Candra. Seit vielen Wintern bereise ich Eridmea und stand stets in den Schlachtreihen gegen das Böse. Doch unser Weg führt uns heute nicht in die Schlacht.“

Für einen Augenblick ruhte sein Blick auf seiner Gefährtin, ehe er sich wieder den Shuru zuwandte.

„Ich möchte euch unterstützen und helfen, wo Hilfe benötigt wird. Auf Grahm-Ush, am Eschensee, führen wir ein Kinderhaus. Dort beherbergen wir unsere Welpen, treiben Handel und zählen Gefährten zu unseren Reihen, die im Handwerk große Fertigkeit besitzen.“

Er deutete eine leichte Verneigung an, ehe er den Worten Esmeraldas anknüpfte.

„Sollten sich hier noch Söldner herumtreiben und eure Existenz bedrohen, so bitte ich demütig darum, Kunde über ihre Lager oder ihre Wege zu erhalten. Wie Esmeralda bereits sagte, wäre uns jede Information von großem Wert.“

Sein Blick blieb ernst und unbeirrbar.

„Ich danke Euch, dass Ihr mir Gehör geschenkt habt.“


Venatio destruit et necat!
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