#31

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 31.03.2026 03:28
von Danjano5 • 45 Beiträge

Die Tehiwei hören den Ideen aufmerksam zu. Sie widersprechen nicht, lassen jedoch durchblicken, dass sie hoffen, dass solche Gedanken eines Tages weniger gebraucht werden. Mehr Frieden, weniger Notwendigkeit für all das. Dennoch erkennen sie den Sinn dahinter – vieles davon sind Dinge, die nicht sofort gebraucht werden, sondern ihren Wert erst zeigen, wenn Entscheidungen fallen.

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Der Führer, der die Gruppe tiefer in die Tunnel geleitet, nickt knapp.
„Viele Tunnel verwirren jene, die sich nicht auskennen. Das hat uns gut geholfen, als sie kamen und den Kampf suchten.“

Je weiter die Gruppe in die Gänge vordringt, desto deutlicher wird, wie durchdacht alles angelegt ist. An vielen Stellen sind Dinge verborgen – Fallen, oder etwas, das wie Fallen wirkt. Manche Strukturen sehen aus wie Muster im Gestein. Ob sie die Tunnel stützen oder Eindringlinge aufhalten sollen, ist nicht immer klar. Doch an einigen Stellen sind die Zeichen frischer. Dort hat es Kämpfe gegeben. Spuren davon sind noch sichtbar – aber sie reichen nicht weit in die Tiefe.

Die Daka-Jah, die sich zu ihnen gesellen, sprechen offen und mit sichtbarem Stolz über ihre Tunnel. Sie freuen sich darüber, dass jemand von außerhalb – noch dazu aus den Reichen Landen – ihre Bauweise nicht nur sieht, sondern verstehen will. Der Wortführer unter ihnen stellt sich als K’ematlak vor ein Schüler von K’etzak er entschuldigt auch das der Aldermann selbst gerade keinen Zeit für die Gäste finden kann doch ist zu viel Geschehen als das dieser seine Zeit neben seinen Pflichten als Aldermann und Meister der Schule der Heilkunst die hier lehrt noch weiter aufteilen kann.

Was die Söldner betrifft, wird die Stimmung ernster.

Jene, die sich „Östliches & Südliches Banner“ nannten, hatten versucht, in die Tunnel vorzudringen. Doch nachdem viele von ihnen gefallen waren und sie kaum vorangekommen waren, entschieden sie sich zur Flucht. Die engen Gänge, die Verteidiger und die schnelle Verstärkung waren zu viel gewesen.

Die Daka-Jah sehen darin eine Bestätigung ihres Handelns. Ihrer Art, Dinge zu tun.

Und doch liegt Trauer in ihren Stimmen, wenn sie von den Verlusten sprechen.

Sie berichten weiter, dass diese Söldner auch für den Angriff auf die Seefrieder verantwortlich waren. Hier jedoch wurden sie zerschlagen und schließlich in die Flucht getrieben. Der Rest zog sich nach Norden zurück – in Richtung des Gebietes der Totenjäger.

„Wenn ihr sie sucht“, sagt einer der Älteren ruhig, „werdet ihr sie dort finden.“

Als das Gespräch auf den neuen Stamm kommt, hellt sich die Stimmung wieder etwas auf. Die Daka-Jah zeigen sich erfreut darüber, dass neue Stämme die Insel wieder als Heimat ansehen. Für sie bedeutet das Wachstum. Mehr Sein. Mehr Verbindungen.

Auch die Geschichten aus den Reichen Landen stoßen auf großes Interesse.

Viele Fragen folgen – neugierig, manchmal beinahe drängend.
Ob es dort auch -Jah-Stämme gibt. Ob es Königinnen gibt wie bei ihnen.
Ob die alten Geschichten über den Reichtum der Länder jenseits des Tores wahr sind.
Und ob es stimmt, dass alle Fremden der Magie mächtig seien. Und ob jene die sich der Heilkunst widmen wohl Zeit finden würde hier ihr Wissen zu Teilen.

Auch die Kleidung der Besucher wird genau betrachtet. Besonders die Muster erregen Aufmerksamkeit – Webereien, die sie so nicht kennen.

Etwas abseits von all dem halten sich jene, die sich in den engen, verzweigten Tunneln weniger wohlfühlen. Candrisha und Torukgar gehören dazu. Sie beobachten mehr, als dass sie sich einmischen, wachsam aber angespannt.

Doch nicht alle Gespräche sind schwer oder ernst.

Schon bald haben einige der jüngeren Tehiwei und Menschenkinder Dudi für sich entdeckt. Mit leuchtenden Augen zeigen sie ihr, wie man sich an den „alten Langweilern“ vorbeischleicht und wo sich die besten Leckereien und die buntesten Farben finden lassen.

Eine Kunst, wie sie mit sichtbarem Stolz erklären – gelernt vom Nomadenstamm.

Die Eltern sehen das mit gemischten Gefühlen.
Und nicht selten mit einem Stirnrunzeln.

Doch das Lachen der Kinder hallt durch die Tunnel –
lebendig, unbeschwert und ganz im Gegensatz zu den Kämpfen, die noch nicht lange zurückliegen.


zuletzt bearbeitet 31.03.2026 03:37 | nach oben springen

#32

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 15.04.2026 09:07
von Danjano5 • 45 Beiträge

Es ist ein seltsamer Moment, als die Gäste des Hügelstammes geweckt werden. Nicht, weil jemand kommt, um sie zu rufen – nein. Es ist das stetige Rumoren des Stammes, das leise, unaufhörliche Arbeiten, das Scharren, Klopfen und Weben, das ihnen zeigt, dass ein neuer Tag begonnen hat. Die Höhlen sind nicht heller als zuvor, nicht dunkler – und doch ist es spürbar.

Es wird zusammengeräumt, Abschiede werden ausgesprochen. Keine langen Worte, keine großen Gesten – doch es liegt darin die Gewissheit, dass dies nicht der letzte Besuch gewesen sein muss. Kualac ist kein Ort, den man nur einmal betritt.

Doch die Zeit drängt.

Die Gruppe verlässt die Stadt des Hügelstammes.
Am Ausgang zwingt das plötzliche Tageslicht die Augen zum Blinzeln, zum Zusammenkneifen. Nach der gleichmäßigen Dämmerung der Tunnel wirkt selbst das gedämpfte Licht draußen grell.

Von hier aus geht es weiter – über den Fluss hinweg und am äußeren Rand des Totlandstammes entlang.

Torukgar erklärt den Weg knapp.
Es würde länger dauern, so zu gehen. Doch er kennt das versehrte Land nicht gut genug, um die Gruppe sicher hindurchzuführen. Und einen Läufer zu schicken, um einen Führer zu holen, würde Zeit kosten, die sie nicht haben.

Also gehen sie außen entlang.

Das Land verändert sich schnell.

Die sanften Hügel und das satte Grün Kualacs bleiben zurück. Der Boden wird flacher, härter. Das Grün weicht erst langsam, dann vollständig. Zurück bleibt trockene Erde, durchzogen von Rissen. Der Wind ändert sich – er trägt den Geschmack von Asche mit sich.

Sie erreichen den Rand des Totlandgebietes.

Und selbst hier, noch außerhalb, ist deutlich zu spüren, dass dies ein Ort ist, an dem Wunden nicht heilen.

Jene, die das Jagen gewohnt sind, erkennen die Zeichen sofort: Spuren von Raubtieren, größer als erwartet. Pflanzen, die trotz der widrigen Bedingungen wachsen – und sich mit Dornen, Gift oder anderen Abwehrmechanismen schützen.

Es ist nicht nur unwirtlich.
Es ist feindlich.

Die Sonne steigt und beginnt, auf die Gruppe herabzudrücken. Es ist keine drückende Hitze wie in südlichen Ländern – und doch ist es unangenehm. Trocken. Zehrend. Während andere Gebiete der Insel zu dieser Zeit eher kühl oder mild sind, wirkt es hier, als würde die Wärme direkt aus dem Boden selbst kommen.

Am frühen Mittag wird sie spürbar belastend.

In der Ferne erhebt sich ein Berg.

Groß. Dominant. Unübersehbar.

Torukgars Blick bleibt daran hängen, und als die anderen ihm folgen, spricht er leise:

„Itzapatli… der niemals ruhende Berg.“

Seine Stimme ist gedämpft. Vorsichtig.
Als wäre allein das Aussprechen des Namens etwas, das gehört werden könnte.

Rund um den Vulkan ziehen sich Ruinen durch das Land. Zerbrochene Strukturen, Krater, aufgerissene Erde. Selbst aus der Entfernung ist zu sehen, wie Rauch aus dem Berg aufsteigt, träge und doch unaufhörlich.

Ein Ort, der nie still ist.

Sie erreichen schließlich den zweiten Arm des Flusses. Doch es ist spät geworden.
Die Sonne sinkt – und mit ihr verschwindet die Wärme des Tages erstaunlich schnell.

Die Kälte kommt abrupt.

Sie ist nicht nur kalt. Sie ist schneidend. Der Wind, der über das karge Land zieht, trägt sie mit sich und macht sie beißend. Innerhalb kurzer Zeit wird aus der trockenen Hitze des Tages eine Kälte, die bis in die Knochen zieht.

Das Lager wird errichtet.

In der Ferne sind Geräusche zu hören.
Tiere – oder etwas anderes.
Laute, die aus den Ruinen zu kommen scheinen und sich nur schwer zuordnen lassen.

Wachen sind notwendig.

Die Kälte zwingt die Gruppe, enger zusammenzurücken, während das Feuer nur einen kleinen Bereich wirklich wärmt.

Torukgars Stimme ist rau, als er spricht:

„Wir werden die ganze Nacht Wachen brauchen. Wer schläft, sollte dicht beieinander liegen. Die Nächte hier… sind schlimmer als die des Winters auf der ganzen We—… Insel.“

Er korrigiert sich knapp, ohne weiter darauf einzugehen.

Sein Blick wandert durch die Gruppe, bleibt schließlich bei Candrisha stehen.

„Candrisha… würdet ihr mit eurem Gefährten die zweite Wache nehmen? Ich übernehme die erste oder die letzte – mit jemandem zusammen. Aber wir sollten hier niemals nur eine Wache haben.“

Er sieht kurz hinaus in die Dunkelheit, dorthin, wo die Geräusche herkommen.

„Dieser Ort ist mir nicht geheuer. Und ich will nicht herausfinden, was jenseits der Schatten lauert… nur weil wir unvorsichtig waren.“

Die Kälte scheint ihm weniger auszumachen als die Hitze zuvor.
Doch seine Anspannung ist deutlich spürbar.

Hier draußen, nahe dem Totland –
ist Wachsamkeit mehr als nur Vorsicht.

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#33

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 17.04.2026 11:39
von dudi • 105 Beiträge

Soviel Neues. Die Schelmin schweigt staunend. Und hat viele Fragen, wenn Raum dafür.
... Was die Tunnel auslösen, in denen sie sich erstaunlich wohl fühlt. Zuviel Zeit hat sie in Mitraspera im Underdark verbracht. Und überlebt. Mit Begeisterung erzählt sie von den Fallen dort, durch bewegliche Wände veränderbare Labyrinthe, den Lebewesen und was es an interessanten Gerichten gibt. Mit funkelnden Augen wird dem Jungvolk erstaunlich leise gefolgt. Gern können Kleidung und Haare betrachtet werden. Den Daka- Jah und den Tehiwei ist sie gleichermaßen zugetan und zeigt offen bei Nachfrage, wie sie Magie in Bänder webt oder Zauber. So gar nicht nach Muster für das weltliche Auge. Doch mit Summen und Leichtigkeit, wie etwas lockend. Und stets fast wie ein Dank am Ende, der manchmal zirpend von unbestimmt beantwortet. Ein andermal wird die Heilerrolle ausgebreitet und Inhalt kleiner Tiegel wie Beutel erklärt. Je nachdem wer fragt, wird einfache Grundlage oder Wissen für komplexe Bereiche dargelegt. Dazu neugierig gefragt, was hier üblich oder was an Unterschiede in Anatomie oder Wirkweisen.

Und viel zu schnell ein neuer Abschied. Doch mit Vorfreude auf ein Wiedersehen.
Bei Verlassen der Gänge scheint dudi die erste Zeit fast ein Problem beim Sehen zu haben und die Augen zu schützen, die grün schimmern und erst später wieder haselbraun.

Doch unbekümmert folgt sie den anderen. Voller Neugier wird selbst das schroffe, abweisende Totland durchwandert. Als die Kälte kommt beim gemeinsamen Lager geholfen und aufmerksam den Ausführungen gelauscht.
"Soll dudi um das Lager mit etwas Abstand wie eine magische Warnung legen, die Alarm gibt wenn etwas sie überschreitet? Vielleicht nur ein kleiner Moment mehr, falls Wache etwas nicht bemerkt. Das hilft jedoch oft. Das wir nicht bei etwas von Mausgröße geweckt werden, kann ich... erkl... einbringen."

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#34

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 17.04.2026 18:50
von Wieland • 1.217 Beiträge

"Ich bin gerne bei der ersten Wache dabei." meldet sich Wieland.
Vulkangelände und wehrhafte Natur, beides Grundlagen für interessante Alchemika. Aber das muss warten bis die dringenderen Probleme erledigt sind.

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#35

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 17.04.2026 23:43
von Saika • 173 Beiträge

Im Gegensatz zu Dudi konnte es Candrisha kaum erwarten, aus den Höhlen zu kommen. Nicht, dass sie etwas gegen die Daka-Jah direkt hätte. Aber so vollständig und lange unter der Erde tragen nicht gerade zu ihrer Laune bei.
So beantwortet sie Fragen, wenn sie ihr direkt gestellt werden, bleibt aber sonst etwas abseits. Balian bleibt dabei wann immer möglich an ihrer Seite. Er beantwortet die meisten der Fragen.
Auch die Nacht oder allgemeine Schlafenszeit scheint keine Ruhe zu bringen. Für jene mit leichtem Schlaf sind leise, aber eilige Schritte soweit geflüsterte Worte zu hören.

Und so ist die Laune am nächsten Tag ähnlich karg, wie es auch die Landschaft wird. Wenig wird mit mehr Interesse als der üblichen Vorsicht gemustert. Nur der Vulkan scheint gut eine kurze Zeit die Aufmerksamkeit von Candrisha auf sich zu ziehen.
Am Feuer nickt Candrisha zuerst auf die Frage von Torukgar und mustert dann noch einmal ihre Gruppe. "Vielleicht sollten wir uns eher in alle drei Wachen verteilen. Und ich finde Dudis Idee gut. Ein kleiner Moment mehr kann über Leben und Tod entscheiden."


Tul Gôrefest, tul Moskutar, gujan asga nadûr, ongrig graug!
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#36

RE: eine Woche nach dem RnA 2 - Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 18.04.2026 08:56
von Danjano5 • 45 Beiträge

Als Dudi das Angebot ausspricht sieht er auf der Blick wendet sich von dem Ödland ab und er nickt dankbar "Wenn es euch nicht zu viel kraft kostet gerne, ein kleiner Moment mehr kann hier viel helfen..."

Dann geht er wieder dazu über die Gegend im Blick zu behalten, es war eine andere Anspannung als in den Tunneln das war kein Unwohlsein kein sich eingeengt fühlen das war Aufmerksamkeit und Wachsamkeit die für die Gegend entsprechend waren hier draußen gab es schlimmere Dinge als in den Mooren und dort waren die Wesen zumindest bekannt hier? Hier konnte den Erzählungen nach vieles lauern.

"Wenn ihr etwas sehen solltet das nicht zu uns gehört sich aber bewegt seit vorsichtig, der Totlandstamm erzählt nichts gutes über das was hier lebt. Wenn wir Glück haben sind wir weg bevor die lokalen Inkanoi uns bemerken..."
Seine Stimme ist kratziger, und den Boden ist schnell von wanderden Staub Schwaden bedeckt als der Wind auffrischt

"Falls etwas aussieht als würde es zum alten Krieg gehören gebt bescheid dann meiden wir es, das meiste davon ist Kaputt aber es soll einige alte Ruinen geben die noch voller fallen sind oder anderer Böser Überraschungen"

Ein weiterer Windstoß peitscht über das Lager und er geht leicht in die Hocke um weniger Angriffsfläche zu bieten
"Wenn ihr sagt das ihr es für sicherer Haltet höre ich gerne auf euren Rat und wir teilen uns alle in Wachschichten"

Er bricht ab als in der Ferne kurz ein Licht zu sehen ist es wirkt fast verspielt als es kurz über die Ruinen in der Ferne tanzt dann verschwindet

"Die Erste gehört dann euch Wieland, ein Kämpfer und wenn möglich ein Magiekundiger oder Priester pro Schicht"
merkt er dann leiser an, seine Haltung leicht lockernd aber nicht wirklich entspannend.

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