#121

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 25.01.2026 22:17
von Britta • 12.266 Beiträge

Die Priesterin zögerte, dann seufzte sie

"so viel Neues musste... Gegenreaktionen hervorrufen. Und natürlich auch Kritik an manchen Entscheidungen, die ...ich getroffen habe." Ihr Gesicht wurde bedauernd. "vielleicht bin ich auch bei einigen Dingen zu weit gegangen. sie seufzte tiefer. Sah auf den leeren Becher.

"das Problem ist.. ich verstehe meinen Bruder. Manche der... Gäste... haben sich benommen wie.. mh... ich kann das schwer beschreiben. Wie Leute, die eigentlich Streit suchen. Ich denke mir... ihr habt nun mal eine andere Art von Respekt und vor allem vom Ausdruck von Respekt als wir... zumindest hoffe ich das. Aber auch wenn ich ihn verstehe" sie sah zu Wieland "ich kann nicht zulassen, dass er mit dieser Meinung zu den Stämmen zurückkehrt."

ihr Gesicht wurde hart

"wir müssen jedes Wort, dass wir weitergeben, wohl abwägen. aus einer kleinigkeit wird etwas großes, aus etwas großem eine Katastrophe. Wir müssen... bedacht sprechen. und handeln. Mit der Beleuchtung aller Aspekte, soweit wir sie sehen, damit die Aldermänner und die anderen Priester sich ein Urteil bilden können, das gerecht ist. und spätestens wenn es ohne den Kontext zu kennen heißt, "die" Fremden benämen sich respektlos oder "die Taldopriesterin hat vor Untoten gekniet" habe ich einen Aufschrei auf der Insel. ALLES, was wir sagen, WIR von Taldo Auserwählten hat besonderes Gewicht."

sie zuckte die Schultern. "je nachdem, wem von euch man begegnet zu welchem Zeitpunkt kann man ein sehr unterschiedliches Bild von Euch bekommen. Nehmt... den vielleicht Aldermann Tha. Ich sah ihn gnädig das Leben eines Jungen retten, der gemordet hatte. Ich sah ihn unglaublich intensiv, wie er diesen Untoten anstarrte und zähnefletschend - denn ein Lächeln kann man es nicht nennen - ihm eine Grenze aufzeigte. Sah ihn den Arm eines anderen im Kriegergruß umfassen wie den Arm eines Freundes. Ich sah ihn mit dem Schwert in der Hand wie er erklärte, Tollwütiges schlägt man eigentlich tot und er würde jetzt abwarten. Vier Bilder. Vier Männer. Jedes für sich genommen keine Wahrheit. Selbst zusammen keine Wahrheit."

sie nahm sich etwas von dem kalten Tee von Torukgar.

"denkt an mich." Sie lächelte Wieland an "die Welt ist nicht einfach. Die Leute sind es nicht. Aber wir alle mögen es einfach. Gut. Böse. Und das gibt es ja auch. Aber dazwischen gibt es viele, viele Farben. Trotzdem... mein Bruder in Taldo hat ERNSTE Bedenken geäußert. Und ich muss ihn stoppen, bevor er sie verbreitet."


zuletzt bearbeitet 25.01.2026 22:20 | nach oben springen

#122

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 26.01.2026 12:39
von Danjano5 • 27 Beiträge

Torukgar setzte sich wieder. Es war fast seltsam, wie jemand so Großes, wenn er sich bewegte, kaum Lärm machte – und dann wiederum wie ein Fels unbeweglich wurde, sobald er stillhielt.

Er nickt, als die Priesterin spricht, und antwortet leiser:
„Ich erinnere mich an den Abend und an den inneren Konflikt. Doch wir haben Worte gefunden, haben geredet, und damit ist Verständnis eingekehrt.“

Er sieht sie länger an und beschließt dann, doch etwas freier zu sprechen.
„Nehmt es mir nicht übel, aber manche eurer Leute sind kaum kontrollierter als ein wildes Tier. Doch das ist eine Facette. Ich habe von eurer Seite Leute gesehen, die mehr Geduld aufbringen, als ich für jemanden für gesund halte – und auf der anderen Seite habt ihr jene, die nicht einmal Ruhe finden, wenn sie schlafen.“

Er brummt tief und atmet aus. Das leise Pfeifen, das sich zwischen seinen Zähnen bildet, wirkt nicht drohend, sondern nachdenklich.

„Ihr seid so viele Farben, so viele Aspekte und Persönlichkeiten, dass es schwer ist, ein Bild zu haben, das nicht wie ein Flickenteppich wirkt … Tha …“
Er überlegt.
„Aldermann? Tha?“
Es klingt fragend, als hätte er das Bild davon noch nicht ganz im Kopf, wie es sein würde.

„Er wirkt auf mich wie ein guter Anführer. Doch solltet ihr euch jemanden suchen, der ihn ausgleicht. Ein Aldermann braucht eine rechte Hand – und oft auch eine linke. Findet in euren Reihen jene, die ihn ausgleichen und überzeugen können. Eine Meinung ist nie so gut wie eine Meinung, die durch den Sand vieler Köpfe rund geworden ist.“

Er nickt leicht, ehe er fortfährt:
„Ich kann ihr nur zustimmen. Es wäre einfacher zu sagen: Gut ist weiß, böse ist schwarz. Doch einfach ist kein Weg, den wir gehen werden – nicht, wenn wir ihn gemeinsam gehen wollen.“

Dann hebt er den Blick zu den Anwesenden, sieht sie einzeln an.
„Wir können mit den Unsrigen reden. Aber so wie wir einen Schritt auf euch zugehen, müsst ihr einen auf uns zugehen.“

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#123

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 26.01.2026 13:34
von Britta • 12.266 Beiträge

Sie hörte seine Worte, dachte nach.
Klick.
Manchmal war es viel besser, wenn ein anderer es aussrpach

"Es gibt kein IHR." sie sah fast überrascht aus. Sah zu Torukgar und zu "den" Schicksalsschmieden.
"Sie sind gar kein Stamm, Torukgar. Diese ganze Idee... legt eine falsche Fährte. Sie sind alle einzeln. Alle von anderen Orten und Stämmen. Sie sind nur in den heiligen fünf Tagen ALLE zusammen. Manche länger. Aber.. sie sind wie ein Jägerbündnis. Jäger aus jedem Stamm kommen zusammen um EINE Beute zu erlegen. Wobei... das stimmt auch nicht ganz. Jäger kehren zurück zu ihren Stämmen. Sie haben ein gemeinsames Ziel. "Die" Schicksasschmiede... manche kehren zu ihrem STamm zurück, andere ziehen weiter. Sie sind wie... ein bißchen wie der Nomadenstamm. Ein bißchen wie... die Wüstensucher. mh..." sie starrte die Anwesenden an.

"Ihr seid ein ... Orden?? ein ...Bündnis zu einem Zweck? aber das ist es auch nicht. mpf" sie atmete durch, zuckte die Schultern, schüttelte den Kopf.

"ich glaube...ihr ähnelt den jungen Männern und Frauen, die ihr Heimatdorf verlassen. Überall herumreisen. Alles sehen und lernen wollen. Sich zusammenfinden in Reisegruppen, dann wieder trennen. Und von denen einige beschließen, sie möchten ein neues Dorf gründen, vielleicht weil sie dort die Nachbarn nett finden, vielleicht weil der Boden gut ist. Ihr seid die-die-Neues-suchen."

sie nickte. Ja... DAS war ein guter Begriff für sie. Und er würde den stämmen klar machen, dass manche dieser Leute hier verantwortungsvoll und planend, andere chaotisch, manche einfach unruhig waren.

Fragend sah sie zu Torukgar und zu den "Schicksalsschmieden."
"Aldermann Tha wird keinen STamm "Der Fremden" haben. Er wird einen STamm aus denen haben, die-fremd-waren-und-nun-zwei-Welten-angehören. So wie manche Opnaviki teilweise der GEisterwelt und teilweise dieser angehören. Und es wird EUCH geben vom 15 Stamm, dem Stamm ... des Walls... des Hafens... der Reisenden und dann die anderen Fremden." sie nickte. Ja... das konnte helfen.

fragend sah sie in die Runde, wartete auf zustimmung, Ablehnung, Fragen. Es war einiges gesagt worden.


zuletzt bearbeitet 26.01.2026 13:37 | nach oben springen

#124

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 26.01.2026 14:20
von elfjur • 1.025 Beiträge

Die Tür der Taverne öffnete sich krachend und dort stand der Priester Taldos mit einem SEHR wütenden Gesicht. Die Farbe näherte sich der kupfernen Brustplatte mit dem Zeichen seines Gottes an. "DU rufst MICH unter Berufung auf deine POSITION hierher zurück? Du WÜNSCHST meine Rückkehr? Seit wann haben wir eine Hierarchie? Bedenke ich bin der Ältere von uns beiden. Bisher sind wir respektvoll miteinander umgegangen.
Ich bin jetzt oben am Schrein und hoffe dass Taldo mir hilft mein Gleichgewicht wieder zu finden. Du findest mich dort oder in der Stube 215. In zwei Tagen reise ich ab. Egal was dein Wunsch ist.“ er macht auf dem Absatz kehrt und verlässt die Taverne wird Knallender Tür.

zuletzt bearbeitet 26.01.2026 14:21 | nach oben springen

#125

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 26.01.2026 16:55
von Britta • 12.266 Beiträge

Kurz erstarrte sie.
Dann entfuhr ihr ein Seufzen

so leise, dass man es kaum hören konnte, sagte sie
"oh Bruder... wir haben Hierarchien. Ich habe mich nur niemals auf sie berufen." kurz schloss sie die Augen als betete sie um Kraft, dann sah sie auf.

"Ich denke, ich sollte in ein paar minuten nachfolgen. Torukgar, übernimmst du dann hier? vielleicht möchten die... mh...Mitglieder des 15 STammes? einiges wissen, und ich will ALLES wissen über diesen Kritos, Hendrik, die Untoten, die WElt, das Königreich und ganz ehrlich" sie lächelte die Schicksalsschmiede an "EUCH! denn irgendwie fehlt das. Außer euren Namen und Eurer Profession weiß ich eigentlich nichts über euch. Und das muss sich irgendwann ändern."

sie stand auf, holte Torukgar einen neuen Tee, sich selbst einen Kaffee und starrte kurz zur Tür.
ach, hatte sie keine Lust DARAUF. Vielleicht sollte sie ihn noch ein bißchen abkühlen lassen? Die Frage war nur: würde er wütender werden oder würde die Vernunft einsetzen?


zuletzt bearbeitet 26.01.2026 17:52 | nach oben springen

#126

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 26.01.2026 23:37
von dudi • 100 Beiträge

Durchatmen. Das war ein rasanter Stimmungswechsel gewesen. Und so gar nicht, was dudi erwartet hatte, was da durch die Tür der Taverne kommt. Fast etwas böse guckt sie diese an. Was dumm, denn die Tür kann nix dafür.
Und dieser Gedankengang zuvor war so gut gewesen.
Das Getränke holen der Priesterin nutzt sie zum kurz Augen schließen. Blickt dann zu der Frau, die nun so gar nicht glücklich wirkt.
"Mhmm, eure Überlegungen zu uns waren wirklich gut. Passender als Stamm. Und ja, es ist gut nicht alleine vorn zu stehen, sondern rechts und links wen zu haben, der berät, unterstützt und so. Das muß sich alles noch finden.
Ja, wir sind wie vom Schicksal zusammen gewürfelt und hier bunt hergerollt. Das kann Glück und ganz schön Chaos bringen.
Doch wahrscheinlich war es zu Beginn hier ähnlich. Ganz viele Gestrandete, die vereint kämpften und stand hielten. Und dann einen gemeinsamen Weg fanden. Das wird auch nicht einfach so funktioniert haben.
Und ja, jeder von uns kann so oder so gesehen werden. Doch eines ist uns wohl gemeinsam: was vom Fünften und seinen Plagen für diese und die anderen Welten noch ist, muß weg.
Dazu euch mit den ausgelösten Veränderungen nicht allein zu lassen...
Puh, daß das jetzt nicht alle glücklich macht, verständlich." kommt etwas bedröppelt.
Doch das mußte irgendwie raus und dann wechselt sie einfach zu den angesprochenen Wünschen.
"Aber die Fragen sollten sich beantworten lassen." dudi blättert und
"Also eine Aufzählung zu was für Arten von Untoten es gibt, yapp, hier. Die Regeln... Also wie Gesetzte auf Rhyat, kann dudi geben. Und die Feinheiten dann von den schlauen Köpfen hier am Tisch? Und zum Kennenlernen bleiben wir ja hier."

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#127

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 27.01.2026 08:25
von Esmeralda • 1.276 Beiträge

Esme hat lange schweigend zugehört. So viele Themen, die sie sortieren müssten. Es war leicht den Überblick zu verlieren.
Und dabei gab es noch mehr. Kurz denkt sie an die Krallenschrift der Shuru, schiebt den Gedanken aber bei Seite, dafür ist noch Zeit das muss nicht auch noch auf den Stapel an Themen.

Dann kommt der Brief und Dinge beginnen sich schnell zu bewegen, wie es oft passiert. Die Zeiten, in denen man in Ruhe zusammen sitzen, austauschen und planen kann sind immer kürzer als sie erhofft.
Sie erinnert sich an den Taldo Priester, hat mit ihm gesprochen und versucht ihm Dinge begreiflich zu machen, aber die rechten Worte sind nicht immer leicht zu finden.

Sie nickt, bei der Beschreibung der so genannten Schicksalsschmiede und überlegt, nicht zum ersten Mal, ob sie diese Bezeichnung gut findet. Auch Didi bringt es gut auf den Punkt, es muss den Leuten hier einst ähnlich gegangen sein. Dieses Bild schafft Gemeinsamkeit und hoffentlich Verständnis. Wieder nickt sie bekräftigtend.

Schließlich hat sie doch noch etwas beizutragen. "Ich habe hier einiges über die Welt," sagt sie und deutet auf ihr Büchlein, "zu Kritos kann ich ein wenig mehr erzählen, Hendrik kenne ich gut," sie stockt kurz und muss sich korrigieren, "kannte ich gut, vor langer Zeit."
Sie vergisst immer wieder, dass er die tausend Jahre tatsächlich gelebt hat während für sie nur ein paar Jahre vergangen sind. Sie haben immer gut zusammen gearbeitet und es schien ihr, dass sie dort wieder anknüpfen können. Doch darüber ist es einfach zu vergessen wie viel sie inzwischen auch trennt.
"Und kennen lernen werden wir uns sicher mit der Zeit."

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#128

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 27.01.2026 09:53
von Britta • 12.266 Beiträge

Die Priesterin gab sich einen Ruck.

Sollte er sich noch etwas abkühlen! es würde hitzig genug werden. GEDULD. Sie musste...sanft sein. Ruhig. ach..

sie nickte Esme zu, setzte sich wieder hin.
"ich denke, ich werde ihm etwas Zeit lassen, sich zu beruhigen. Aber manche Dinge dürfen nicht gedacht werden. Nicht von einem Priester. Es ist UNSERE Pflicht, die Gemeinschaft zusammen zu halten und den Lehren des Feindes zu widerstehen. Unter anderem urteilen wir NIEMALS über eine Gruppe. Es zählt IMMER der Einzelne. Warum tut er, was er tut? was denkt er? wie fühlt er? Ist er von den Gedanken des Feindes besessen? Denn seien wir ehrlich: es ist gut, dass der Feind tot ist. Doch seine Saat wird ewig in Eridmea weiterwachsen. Furcht bringt Hass bringt Gewalt bringt Tod bringt Rache, bringt Hass bringt Furcht bis am Ende NICHTS mehr bleibt."

sie schüttelte den Kopf. legte den Gedanken bei Seite.

"ihr KANNTET ihn?" sie verengte die Augen. Es hörte sich so an wie jemand, der über einen Freund sprach.
"nun... ich hatte das Gefühl, dass dieses WEsen mit aller Macht versucht, MENSCHLICH zu erscheinen. Nett zu sein. zu Lächeln. sich ...warm zu geben. Sogar zu atmen, wenn er es nicht vergaß. Es fehlte nur noch, dass er sich ein Bier holen ging in der Taverne... und möglicherweise hätte er es auch gemacht. Aber er war definitiv.. mh.. in einem zweiten, anderen Leben. Die Seele gebunden im .. mh... Körper ohne Atem. ich brauche dafür ein gutes Wort. Sein Körper war übermenschlich stark und er warf den Mann, der ihn und mich anrempelte sicherlich 3 Meter weit. Vielleicht mehr. Dabei war der Mann einen Kopf größer als ich und breit."

sie dachte nach. "Dieser Hendrick erscheint mir wie ..jemand... mit dem man hervorragend auskommen kann, wenn man die Regeln kennt. So wie ein eher gutmütiger Incarnoi. Halt dich an die Regeln - alles ist gut. Verärgere ihn und du bekommst PRobleme." sie wirkte nachdenklich. "Hendrick von der EWIGEN WACHT, Diener der Göttin des Schicksals.."
fragend sah sie die Anwesenden an.

"Vielleicht liegt es an unserer Isolation aber... welche Schicksalsgöttin? Der Orden der Reinheit sagte etwas ähnliches, als wir sie fragten, warum sie tun, was sie tun. Allerdings sagten sie, die Göttin des Schicksals sei gestorben und sie seien in gewisser Weise von ihr mit einem Erbe bedacht worden. Allerdings war keiner dieser Männer religiös. Sie vertrauten auf sich selbst und ihre Macht, nicht auf die Götter." Neugier stand in ihren Augen. "Ist die Schicksalsgöttin ... im zweiten Leben?"

Neugierig sah sie zu allen, vor allem Esme und Dudi. Wenn es Regeln gab, die sie jetzt schon erfahren konnten, war das überaus kostbar.


zuletzt bearbeitet 27.01.2026 09:55 | nach oben springen

#129

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 27.01.2026 15:14
von Danjano5 • 27 Beiträge

Auf die bitte der Priesterin nickt er nur und sieht den Rest abwartend/fragend an, er würde sich nicht einmischen wenn die Priester untereinander etwas klären wollten... vielleicht war es für die anderen eine Gute Lektion? Das sie Sahen wie hier mit einer Meinung umgegangen wurde...? Dann bleib die Priesterin und er schob auch diese Gedanken zur Seite.

Als Dudi spricht, legt er seine Notizen so das er erweitern konnte wo es mehr gab, und will gerade zum Schreibzeug greifen als er daran denkt das er einen tee hat und dieses mal würde er ihn nicht vergessen...
Schlechte angewohntheit, er hatte schon einmal die Tage zu hören bekommen das er essen und trinken musste...

Als Esme spricht sich dann korrigiert legt er den Kopf schief
"......
Ist das kannte ich ein Teil von der Geschichte die mir die anderen am Ersten Abend erzählt haben? Harun und die anderen die ihr ... Jäger? nennt? " Er schein sich unsicher zu sein ob das Wort die gleiche Bedeutung hatte wie für sie "Das ihr ..." er grübelt sucht nach passenden worten

"Das zwischen den Zeiten wo ihr hier wart, die Zeit dieser Welt anderes verlief?"

Dann würde es sinn ergeben das sie ihn kannte... weil wenn er ein Totloser war würden ihn ein paar jahre wenig stören oder?
Er kratzt sich am Kopf es gab zu viel das nicht zusammenhängend war oder nur teilweise.
Zuhören notizen machen, erfragen das waren die nächsten schritte

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#130

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 27.01.2026 19:33
von Wieland • 1.207 Beiträge

"Dass ihr die Schicksalsgöttin nicht kennt liegt nicht an eurer Isolation. Auch in den Kernlanden würde die Erwähnung von ihr die gleiche Reaktion hervorrufen. Ich habe auch nur aus zweiter Hand von ihr gehört. Wenn ihr verlässliches Wissen braucht, fragt Pater Jonathan. Sie war die 19. Göttin des Pantheons vor dem Axtfall, aber sie starb schon vor dem Axtfall. Sie hielt die Schicksalsfäden eines jeden Bewohners Erdimeas und wob daraus den Lauf der Dinge. Die Schicksalsschmiede die damals nach Eridmea kamen, standen ausserhalb dessen was sie gewoben hat, deswegen konnten sie in den Lauf der Dinge eingreifen, und manchem eine andere Wendung geben.

Und ja die Zeit verlief in Erdimea anders, als dort wo sich die Schicksalsschmiede den Rest der Jahre aufhielten. Deswegen gibt es einige wenige Schicksalsschmiede die sich an Zeiten vor dem Axtfall erinnern. Ich selber war nicht vor dem Axtfall in Eridmea, aber habe Geschichten aus der Zeit gehört, die damals Geschichten aus dem lezten Winter waren, und nicht Legenden von vor 1000 Jahren."

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#131

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 28.01.2026 08:25
von Esmeralda • 1.276 Beiträge

Esmes Gesicht durchliefen einige interessante Zuckungen. Merhabi ist eine aufmerksame Zuhörerin, wie es sie selten gibt.
Würde die Wahrheit das Vertrauen vergrößern oder sie eher als unglaubwürdig wirken lassen? Es würde sicherlich helfen einiges von dem Wissen das sie mitbrachten zu erklären.

Sie schaut die Priesterin durchdringend an, blickt dann in die Runde.
Sie spricht mit ruhiger Stimme, leiser als vorher: "Was ich euch jetzt berichten werde erzähle ich nicht oft. Schon alleine, damit Leute nicht glauben ich wäre dem Wahnsinn anheim gefallen."
Sie schaut alle noch einmal eindringlich an und atmet tief durch bevor sie fortfährt. "Weder Hendrik noch ich wurden auf Eridmea geboren. Wir waren Reisegefährten, normale Menschen, als wir diese Welt das erste Mal betraten. Das war vor mehr als tausend Jahren, damals war Eridmea, zumindest das mir bekannte Königreich, noch ein Kontinent."
Sie lässt es einen Moment stehen, damit die Anwesenden Zeit haben das Gehörte im Ansatz zu verarbeiten.
"Das Land wurde damals von einem furchtbaren Nekromanten und seiner Armee verwüstet. Einer, der sich gegen Alexanders Willen stellte." Monostratos flüstert ihre Erinnerung, aber das ist unwichtig für alle anderen "Hendrik opferte sein Leben, um diesen Nekromanten zu vernichten und die Göttin des Schicksals, die Weberin, bot ihm aus Dank an ihr für Ewig zu dienen statt in Eschgals Hallen einzukehren. Die Weberin war allerdings nicht die 19. Göttin. Der Stuhl des 19. war leer als ich in Eridmea ankam und nach allem was ich gehört habe, war das auch gut so, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich weiß noch, wie wir die ganze Nach zusammen saßen und darüber sprachen was es bedeutet *ewig* zu dienen. Doch eines hat er in der Nacht schon deutlich gemacht, er nahm seinen Schwur sehr ernst und sollte die Weberin mich tot sehen wollen, so hätte er nicht gezögert."
Sie schluckt, nimmt noch einen Schluck des wieder kalten Tees.
"Sankt Mortem wird wohl einen ähnlichen Schwur geleistet haben. Es stellt sich heraus, die Götter können sehr wörtlich sein, aber Tammuz und Eschgal sind die Töchter der Schicksalsgöttin, von daher scheint es mir zusammen zu passen.
Ich lebte damals noch in dem Glauben, das Leben wäre am einfachsten wenn man Göttern am besten gar nicht auffällt. Ich wähnte mich in Sicherheit. Wir hatten beide in Eridmea eine neue Heimat gefunden. Er als Novize der Weberin und ich bei der Gilde der Wege. Bis einige Jahre später die Weberin beschloss, dass die Welt enden sollte. Ich war dagegen, wie die meisten meiner Reisegefährten und auch andere Götter des Pantheons." sie schüttelt den Kopf
"So fanden Hendrik und ich uns auf unterschiedlichen Seiten einer Schlacht um die Zukunft der Welt wieder. Wir gewannen." sie deutet um sich, als wenn sie sagen wollte offensichtlich, ich weiß, "die Weberin wurde von Tarash und Kaintor vernichtet. Manche sagen, die Weberin habe sich absichtlich geopfert, weil sie wusste was kommen wird. Damals war der Fünfte für mich nur ein theoretisches Konzept, die Verkörperung des Zerstörens ohne direkten Einfluss auf mein Leben oder meine selbst gewählte Heimat. Wenn ihr mich fragt, ich kann es mir vorstellen. Die Götter verlangen von ihren Dienern manchmal große Opfer, aber sie haben mehr als einmal bewiesen, dass sie auch selbst bereit sind große Opfer zu bringen."
Noch einmal atmet sie tief durch "Danach soll es Jahre des Friedens und Wohlstands gegeben haben. Die habe ich nicht mehr erlebt. Pathor hatte beschlossen mich, wie auch einiger weitere Reisegefährten, aus der Zeit zu nehmen, um uns in eine Zeit zu versetzen in der wir gebraucht werden, und so wachte ich vor einigen Jahren in einem zerschlagenen Eridmea, einem Inselreich auf, das ich kannte und doch nicht kannte. Zumindest hat Pater Jonathan mir das damals so erklärt."

Noch ein Schluck Tee, "Hendrik blieb in der ursprünglichen Zeitlinie und hat in der Zeit in gewisser Weise seinen Schwur an die Weberin weiter erfüllt, auch wenn die Göttin nicht mehr existiert. Tausend Jahre lang, in der ewigen Wacht, im Kampf gegen den Fünften und seine Schergen. Darum sagte ich, dass ich ihn kannte und darum habe ich nicht mit euch vor ihm gekniet. Ich glaube, das wäre uns beiden unangenehm gewesen." Sie lächelt schief, schaut dann vor allem Merhabi an. "Ich bin mir sicher, dass Hendrik große Macht hat und es unklug wäre ihn herauszufordern. Ich denke auch, dass er sich über ein Bier in der Taverne freuen würde." sie lehnt sich zurück und wartet ob ihre Geschichte weitere Fragen nach sich ziehen würde.

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#132

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 28.01.2026 14:32
von Britta • 12.266 Beiträge

Merhabi starrte sie an.

dann atmete sie durch. Langsam. Bedächtig. Nahm einen Schluck Tee. Dachte nach. Nickte dann. Esme wirkte nicht verrückt oder so als wenn sie nicht das sagte, was sie selbst für Wahrheit hielt. Aber verständlich, dass sie selten darüber sprach. Mh...
WARUM hatte eine Wesenheit, wie eine Göttin des SCHICKSALS beschlossen, DIESE Frau 2000 Jahre durch die Zeit an diesen Ort und in DIESE Zeit zu schicken?

"gut. Aber damit ist der Name Eures Stammes klar oder? Ich meine, "Hafen-Stamm" oder "Neusucher-Stamm" passen zwar, aber "Schicksals-Stamm" könnte besser passen."

sie lehnte sich zurück. Torukgar hatte vorhin mal genickt, hatte er die Geschichte schon gehört? mh...
kostbar. Diese Verbindung. Selbst wenn sie ... 2000 ? Jahre alt war.

"die Leute, die zu uns kamen zu den heiligen fünf Tagen, sind die ... alle... so gereist? oder seid ihr einige wenige" sie verschluckte das "Auserwählte". Moment... sie hatte Jonathan erwähnt. Merhabi bekam große Augen.

"Jonathan... Mein Pater Jonathan?"

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#133

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 28.01.2026 20:36
von Danjano5 • 27 Beiträge

Torukgar der die worte des ersten abends noch gut in Erinnerung hatte aber sie auch als Übertreibungen und vielleicht einen Ansatz Wahn verbucht hatte sieht sie schweigend an.
Sie war nicht dem Wahn verfallen, und er zweifelte daran das mehrere Leute gleichzeitig den gleichen Fiebertraum gehabt haben können ...
Als musste es wahr sein
Was dafür sorgte das er einen Tiefen Langen Schluck Tee nahm, dann einen weitern
Die Candra Priesterin, der Wanderer..., Elme......der Pater auch?
Der v... Harun der gutmütige große Troll

Mortem der ... nicht mehr vampir ? Oke das war ein heiliger von denen sagte man die waren eine Ganz andere Klasse... aber


Er würde ein sehr SEHR langes Gebet mit Daka brauchen um das alles in eine Bahn zu bekommen. Geduld? Geduld war gerade gleich neben seinem Verständnis von was bei den Ahnen für Leute hier waren in den Urlaub gegangen und wirkten nicht als würden sie wiederkommen...

Als setzte er ein ruhiges gleichmütiges Gesicht auf und nickt freundlich, nur keine Panik nach außen zeigen man musste ja niemand beunruhigen...


zuletzt bearbeitet 28.01.2026 20:38 | nach oben springen

#134

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 29.01.2026 07:29
von Esmeralda • 1.276 Beiträge

Esme versucht ein Lächeln zu unterdrücken bei Merhabis Gedankengang.
"Nein, es sind nicht alle so gereist, wir sind auch nicht erst jetzt in dieser Zeit angekommen, wie ihr richtig gesagt habt, kommen wir über viele Wege hier her, aber ja, es gibt einige," sie überlegt für einen Moment, "etwa zwei Hand voll an Personen schätze ich, die so in diese Zeit gekommen sind. Und es ist richtig, euer Pater Jonathan gehört dazu, ich sagte ja wir kennen uns länger," nun lächelt sie doch, erinnert sich daran wie sie sich im alten Eridmea hinter ihm in der Bibliothek vor den Untoten versteckt hat. Einen Pathor Priester in einer Bibliothek anzugreifen ist keine gute Idee.

"Wobei wir die Zeit wie gesagt nicht erlebt haben." Sie scheint wieder zu rechnen "Tausend Jahre seit dem Axtfall und der Tod der Weberin war glaube ich noch einmal tausend Jahre davor...? Das weiß Pater Jonathan sicher genauer als ich. Andere wie Hendrik oder die Jäger haben die Zeit tatsächlich gelebt, wenn auch letztere in Gefangenschaft, das ist natürlich ein Unterschied."

Esme wirkt jetzt entspannter. Niemand ist schreiend aufgesprungen oder machte den Eindruck das der Kopf explodiert.
"Wann immer weitere Fragen auftauchen sollten, bin ich gerne bereit sie nach meinen besten Möglichkeiten zu beantworten. Jetzt ist es sehr viel auf einmal."

Im Geiste geht sie all die Themen durch, über die sie sich bisher unterhalten haben, ohne ihre Notizen könnte sie sich nicht alles merken. Da fällt ihr noch etwas ein.
"Nur, um schlaue Köpfe zusammen zu bekommen. Ich habe mich bereit erklärt weiter an der Übersetzung der Krallenschrift der Shuru weiter zu verfolgen. Wer sich sonst mit Schriften auskennt, braucht nicht alleine darüber zu brüten."

Sie trinkt weiter ihren Tee, jetzt hatte sie wirklich genug auf den Tisch geworfen. Andere hatten sicher auch noch Dinge zu sagen.

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#135

RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne

in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 29.01.2026 08:17
von Britta • 12.266 Beiträge

Die Taldopriesterin konnte nicht so schnell denken, wie sie wollte.
UFF.

Augenzeugen! sie fing an zu hibbeln. "ihr seid AUGENZEUGEN des ALTEN Eridmea!" eine fast gierige Begeisterung glitt über ihr Gesicht. "Wir könnten alles von euch rausfinden wie es wirklich war ...Götter, die Hiesigen dürfen DAS auf keinen FAll rausfinden, die lassen Jonathan nie wieder weg bis er ihnen wirklich ALLES erzählt hat." sie atmete durch. "Zwei Handvoll... muss einen Grund geben. Götter tun sowas Anstrengendes nicht ohne Grund. mh.... Ihr, Jonathan, Mortem Tha. JETZT wird klar, warum der immer mit seinem Alter kokettiert. Dachte mir, was will er denn. Mitte fünfzig oder so. Aber natürlich... wobei er nicht angeben sollte. Ihr habt die Zeit nicht erlebt." sie schüttelte den Kopf "wenn man seine Andeutungen hört, dann klingt der als wäre er Jahrhunderte alt, pff..."

sie sah Esme an. Und Torukgar. mh... ah, undurchsichtiger Gesichtsausdruck. Sehr gut. Erste Lektion für Priester. Egal wie sehr du selbst erschüttert bist, IMMER der Fels in der Brandung sein. Egal, was kommt. Niemals Erschütterung zeigen. Die Gläubigen brauchten einen als Bollwerk zwischen sich und dem-was-zu-groß-ist-um-verstanden-zu-werden. Dem-Fremden-das-nicht-Teil-der-Welt-aber-in-der-Welt-war.

ach. Priester. Pflichten. Sie musste ihren Bruder abfangen, bevor der DAS mitbekam. gleich.

"Esmeralda Leonmangard... gibt es irgendetwas von dem Ihr denkt, dass es mich erschüttern würde, wenn ich es über diese handvoll oder über die anderen Schicksalsschmiede wissen würde?" sie sah auch zu den anderen. Besser JETZT und mit Zeit zu verdauen als irgendwann an schlechterem Zeitpunkt.

"ich weiß, ihr seid im Krieg aufgewachsen und voll von den Gedanken des Feindes. Tötung eines anderen, denkenden Wesens, ..Diebstahl...Mord... Sklaverei... Folter... Gier.. Hass .. Neid... Eitelkeit...Habsucht... all dies kennt und lebt ihr in unterschiedlichem Maße oder enthaltet euch davon mit Schwierigkeiten, einfach weil eure Welt voll davon ist und man eine sehr, sehr anständige Person sein muss, um all das nicht zu tun, wenn die Welt voll davon ist. Aber gibt es IRGENDWAS, was besser hier am ruhigen Tisch gesagt wird? so was wie... keine Ahnung....ihr musstet alle mit DEM FEIND paktieren, damit ihr ihn dann hinterrücks den Dolch in die Rippen jagen konntet."
sie sah sie fragend an. Und kurz zu Torukgar. Die Art, wie sie denken konnte, war manchmal beunruhigend für die Ihren, aber Torukgar war ein Moormann. Listen mussten ihm bekannt sein. Ob allerdings die Option, jemanden anzulügen, um ihn dann töten zu können für ihn denkbar war? Keine Ahnung.

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