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nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne
RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne
in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 10.02.2026 08:39von Danjano5 • 37 Beiträge
Dies war ein Thema, das die Priester anging. Er sollte sich heraushalten.
Doch je mehr Panik, je mehr Angst und Selbstzweifel er hörte, desto mehr versteiften sich seine Muskeln. Gehen war nun vom Tisch. Er wusste nicht, was den Priester geritten hatte – ob es nun ein Fluch war oder eine vollkommen falsche Einschätzung –, doch das, was dieser sprach, war zu fern von jeder Vernunft.
Manchmal musste man sich eben doch einmischen, auch wenn es einem eigentlich nicht zustand. Wenn er dafür bestraft oder angefeindet werden sollte, dann würde er das hinnehmen. Es war nicht seine Aufgabe – aber er würde nicht zulassen, dass nur der Lauteste gehört wurde.
Er hatte es bei den Adligen durchgesetzt, dass sie einander reden ließen, und wenn er sie böse anstarren musste, bis sie es taten selbst wenn sie sich benahmen wie Kindern hatte er klarmachen können, dass Miteinander immer besser war – dass Reden und Verständnis alte Narben weniger schmerzen ließen. Warum also sollten diese Fremden es nicht begreifen können?
„Ich verstehe, dass ihr vorsichtig seid, und ich würde es sonst mit offenen Armen begrüßen. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Vorsicht und Angst. Angst hilft zu überleben – aber nur, wenn sie wie Medizin ist. Wenig ist gut, zu viel ist Gift.“
Seine Stimme war nicht mehr die ruhige, gelehrte Art. Sie war der Basston eines Wächters, gesprochen, um jemanden daran zu erinnern, dass Gesetze keine Ideale sind, die man nur anstrebt.
„Eure Angst, dass wir uns verlieren, basiert darauf, dass ihr denkt, wir legen uns auf den Rücken und warten ab, wenn jemand unsere Grenzen überschreitet. Das mag für jemanden stimmen, der sich in seinen alten Wegen festgefahren hat. Aber wir sind die Stämme von Dochas Nua.“
Er richtet sich ein wenig auf.
„Wir sind jene, die, nachdem der Feind zurückgeschlagen war, nachdem Frieden einkehrte, auf dieser Insel unser Leben aufgebaut haben. Wir sind jene, die einen ganzen Stamm erschlugen, weil er von Angst, Wut, Gier und den anderen Lehren des Feindes zerfressen war.“
Sein Blick ist fest.
„Wir werden nicht einfach zusehen, wenn jene kommen, die uns nicht achten. Wir werden aber auch nicht jene, die für uns geblutet haben, die für uns ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, behandeln, als wären sie Feinde – nur weil einer von uns Angst hat. Nur weil einer von uns sein Rückgrat durch Traditionen ersetzt hat, die so angestaubt sind, dass sie darunter nicht mehr erkennbar sind.“
Er atmet hörbar aus.
„Wir sind vernünftig denkende Wesen. Ja, der Blatnik ist ein Ärgernis – doch eines, das man umgehen kann, indem man ihn meidet. Deswegen hat niemand je wirklich versucht, ihn loszuwerden. In den Sümpfen haben wir Schlange auch sie ist mächtig aber auch sie ließen sich zu einem Handel bewegen.“
Seine Stimme bleibt fest.
„Wir werden nicht einfach untergehen, nur weil Fremde da sind. Wir werden nicht diese wirre Idee von Handel mit Geld und dem Horten davon annehmen und damit unsere Art zu leben ersetzen lassen.“
Ein kurzes, tiefes Brummen.
„Das ist nicht, was wir sind. Wir nehmen gerne Hilfe von Fremden an – doch wir sind keine hilflosen Kinder. Wir brauchen keinen einzelnen Sprecher. Wir haben den Rat der Aldermänner. Vielleicht werden sie sich öfter treffen müssen. Aber wenn es um das Wohl aller geht, dann sind die Hüter und die Aldermänner jene, die für uns sprechen.“
Erst jetzt wird er leiser, senkt die Stimme, sich bewusst werdend, dass er lauter gewesen war als sonst.
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in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 10.02.2026 11:59von elfjur • 1.026 Beiträge
Der alte Priester muss lächeln. "Angst. Das Wort auf das alle anspringen, wie der Hund auf die Katze.
Ich wiederhole mich: Ich werde nicht die geringschätzen, die für uns gekämpft, geblutet und gearbeitet haben. Sie sind Verbündete und als solche will ich sie in Ehren behandelt sehen. Aber müssen wir ihnen einen Stamm zugestehen? Mit allen Rechten und Pflichten?
Ich glaube auch nicht, dass diese hundert oder auch die Söldner oder die Leute, die in der Wüste graben und "überrennen". Damit werden wir fertig. Im Augenblick. Aber was machen wir, wenn es mehr werden? Wieviele leben da draußen? Wieviele suchen könnten hierher kommen? 1000? 10.000? 100.000? Können wir uns dagegen verteidigen? Wir bringen einiges an Kriegern zusammen. Aber kennen wir moderne Srategien? Weißt Du es Merabi?" Er blickte die Schicksalsschmiede an. "Könnt ihr mir das sagen? Ich will nur, dass alle Fremden HIER landen, geprüft werden und dann entschIeden wird, ob und wohin sie weiterreisen oder ob sie auf ihr Schiff steigen und wieder wegfahren. Ist es so absurd? Ich möchte, dass wir uns auf etwas vorbereiten, was VIELLEICHT passiert. So schützen wir unsere Lebensweise und gestatten trotzdem den Kontakt.Ich möchte gerade nicht, dass wir uns auf den Rücken legen. Ich will, dass wir Besuche und vielleicht auch Zuwanderung regeln und Kanalisieren. Was willst Du Merabi? Das jeder landet wo er will und tut was er will?
Wir werden irgendwann mit Eridion und in Eridion verhandeln müssen. Sollen dann alle Aldermänner dorthin reisen? Wir haben den Rat der Aldermänner unter anderem weil eine Versammlung der Stämme nicht praktikabel ist. Der König hat einen Botschafter geschickt. Was werden wir tun? Was wissen wir über die Struktur des Königreichs? Welche Möglichkeiten haben wir?" Er schaute in die Runde.
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in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 10.02.2026 16:16von Britta • 12.287 Beiträge
"Wir haben schon mit dem Königreich verhandelt und sehr klar erklärt aufgrund der Beschlüsse der letzten Versammlung, dass wir an sich kein Interesse daran haben, eingemeindet zu werden. Ein Friedenvertrag, ja. Ein Beistandspakt evtl.. Aber nicht mehr. Wir haben schon den Handel geregelt, in den letzten 5 Tagen. NIEMAND wird zu uns kommen und HANDELN so wie sie es verstehen. Insebsondere Haus Orth nicht. Aber auch nicht der könig. Es wird ein Hafen gebaut werden von dem zukünftigen Aldermann Tha und dort werden Schiffe anlegen können. Wir können um Dinge bitten, sie werden sehen, ob sie es auftreiben. Sie werden um Dinge bitten, wir werden sehen, ob wir es auftreiben können. Handel findet nur und ausschließlich - so ist es garantiert für dieses Jahr, bis die Aldermänner etwas anderes beschließen - zwischen dem Königreich und Iskarioth statt. Wenn die es wünschen. Ich sehe also nicht, wie deine Angst wahr werden könnte."
sie überlegte "Ich habe als Erwählte des Cho das Buch des Krieges einmal gelesen. Aber ja, es ist zu lange her und ich vieles habe ich vergessen. Aber so wie jeder Priester des Daka kennt auch jeder Erwählte des Cho gewisse Grundlagen. Außerdem habe ich hier eine der größten Wissensquellen unserer kleinen Welt: die Hüterin der Kristalle. SIE war damals anwesend während die Pforte verteidigt wurde. Ich kann außerdem darum bitten, dass Informationen aus dem STamm des Sechsglanzes, des Hügels, des Todlandes, der Halle und des Schildes herbeigebracht werden. Das alte Wissen ist nicht verloren gegangen. BELAGERUNGEN können wir." sie grinste kurz. Es war kein nettes Grinsen.
"Du denkst an 1000. An 10.000. An 100.000 ? warum nicht gleich wie ein Heuschreckenschwarm? alles fällt über uns her und frisst uns kahl. Weil? Wir die Pforte haben?" sie schnaufte. "selbst wenn wir erobert würden, die anderen müssten ihre Pforte einfach zu lassen. Und unsere Pforte aus Stahl wäre für die Eroberer NICHTS mehr wert. Man kann die verschlossene Tür der anderen nicht auframmen. Was sollten sie sonst nehmen? Sklaven? Gibt es wo anders genug. Hier bringen wir ihnen blutigen Empfang. Unser Gold, weil alles Gold will? Unser Holz? unsere Ernten?" sie legte den Kopf schräg. "ICH kann mir vorstellen was passiert, wenn der Meermuschelstamm betet. Man nennt sie nicht umsonst Seefrieder. Nicht umsonst senden sie seit 1000 Jahren ihre Toten als Tribut an Anuket, beten zu ihm jedes Frühjahr und jeden Herbst. Ich kann mir auch vorstellen was passiert, wenn der Zentralwaldstamm die Opnavi ruft. Und im Gegensatz zu dir, Bruder, kann ich mir vorstellen, dass WIR die STÄMME bis zum letzten Atemzug kämpfen. Also...ja. Es ist absurd. Genauso übrigens wie dein Nachdenken über einen weiteren STamm. Denn DAS geht uns GAR NICHTS an. Da hast du nicht zu zusagen. Genausowenig wie ich. DAS ist Sache der Aldermänner." sie legte den Kopf schräg. "und ich weiß von dem STamm der Pforte, des Schildes, des Sumpfes und der Meermuscheln, dass sie die Idee gut finden und für Tha sprechen werden. Natürlich wollen sie vorher noch mal mit ihm schnacken, aber das war abzusehen. Ich weiß, dass Halle, 6 Glanz und Hügel zumindest gewogen sind, weil sie seine Ideen zur Verteidigung der Insel mögen. ALLE hatten übrigens DIREKTEN Kontakt. Sie brauchen niemanden, der ihnen seine Version der Wahrheit erzählt. Sie entscheiden selbst."
sie legte den Kopf schräg. Betrachtete ihn, nachdenklich.
"Wollen wir über die anderen Punkte reden? ach-- und wenn du Interesse an der STruktur des Königreiches gehabt hättest, du hättest 5 Tage Zeit gehabt und hast sie noch. Oben, das Vocarium, enthält alle Adelshäuser, die Könige und eine Kurze geschichte des Königreiches. Da hängt eine Karte und der Gesandte ist noch dort. Du hättest alles fragen können... Bruder..."
Sie blickte auf den Brief. Eigentlich wartete sie auf die Information zu den Illmanasleuten. Aber man konnte ja weiter machen während dessen. Bloßer Argwohn verdichtete sich. Aber es war unmöglich. Einfach unmöglich, dass ein PRIESTER beeinflusst worden sein sollte. ... Oder?
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in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 10.02.2026 16:18von Britta • 12.287 Beiträge
" jeder der irgendwie Lust hat darf offensichtlich inzwischen einen Schrein errichten. Im Raum der Schreine befinden sich zwei Schreine, die Totengottheiten geweiht sind.
- die Fremden wollen mit aller Gewalt einen 14 Stamm installieren. Als ob es sich auch andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit gäbe. Dieser Stamm soll angeführt werden von einem Heiligen der Tamuz.
- auch die Art der Fremden zu "handeln" bedroht im Endeffekt unsere Art zu leben.
- aufgrund der Protektion der Fremden dürfen sich auf einmal Untote frei bei uns bewegen. Du kniest auch noch vor einem von ihnen. Das ist ungehörig und möge er 3000 mal so alt wie die Zeit sein."
"mh... was davon zuerst?"
sie sah auch zu den anderen. Es war gut möglich, dass er nur das aussprach, was andere auch störte.
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in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 10.02.2026 21:42von Esmeralda • 1.281 Beiträge
Esme hat lange mit ernstem Gesicht dabei gesessen. Im Kopf Antworten formuliert und diese wieder verworfen. Merhabis Worte waren es, die sie davon abbrachten gegen Blatnik vorzugehen, weil Alogrimonde keine Göttin der Meuchler ist!
Doch das ist nichts, was diese Diskussion voran bringen würde.
Sie hört sich die Argumente an, die Ängste und die Vorfälle. Als es heißt 'weil wir Schmiede sind können wir...' reibt sie sich wieder die Schläfen. Zunehmen missfällt ihr die Bezeichnung Schickalsschmiede. Er macht Leute anmaßend. Und sind nach dem Tod der Weberi nicht alle Schicksalsschmiede? Zumindest einige...
Sie schüttelt den Kopf. Bleib bei der Sache. Die Liste der Vorwürfe wird länger.
Als Merhabi nach den Illamas Priestern fragt, schaut sie erst die Priesterin und dann Wieland mit großen Augen an bevor sie sich wieder zusammen reißt. Gerade sie sollte nicht überrascht sein, sollte erwarten, dass Illamas Leute schon hier waren oder gar sind. Sie werde als Spione eingesetzt, aber es klingt so, als ob es eine gesicherte Erkenntnis ist, dass sie hier waren. Woher? Esme hat davon bisher nichts gehört und es bringt sie sogleich zu Gedanken, dass sie besser informiert sein sollte. Was könnte sie tun?
Nicht jetzt, später. Auf den Bericht ist sie sehr gespannt. Doch es gibt so viel weiteres.
Sie räuspert sich und wendet sich vor allem an Friedrich Schreiner "Wenn es Fragen zum Königreich oder anderen Teilen Eridmeas gibt, beantworte ich sie gerne, so ich das kann. Ich persönlich bleibe hier, um bei der Verständigung zu helfen. Und mit Verständigung meine ich auch gegenseitiges Verstehen. Ich denke auch, eure Kultur, eure Art zu leben - das was ich davon kennenlernen durfte - ist es wert bewahrt zu werden und werde mich dafür einsetzen." und an Merhabi gewannt "Es ist mir auch ein Anliegen, dass Anhänger Illamas hier möglichst wenig anrichten können. Doch ich weiß nichts über Aktivitäten von ihnen auf Dochas Nua." sie wirkt dabei nachdenklich und unzufrieden.
"Welchen Punkt wir als nächstes besprechen, möchte ich nicht bestimmen. Ich dachte die Priester hätten den errichteten Schreinen zugestimmt, so wie sie einen Schrein Blatniks abgelehnt haben. Ich wäre Teil des 14. Stamms und kann nur versuchen unsere Art zu handeln zu erklären, wobei wir Fremden sicher nicht immer alle gleicher Meinung sind. Und zu Rhyat kann ich Dinge zur gemeinsamen Historie beitragen, warum wir aus dem Königreich ihnen mit Respekt begegnen." Es ist eine gute Übung mit diesem Taldo Priester über seine Sorgen zu sprechen, denn sicher denken einige aus dem Stämmen ähnlich, denkt sich Esme und hofft, dass ihr die richtigen Worte einfallen.
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in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 11.02.2026 18:30von Britta • 12.287 Beiträge
Merhabi nickt.
"ich habe schon im letzten Jahr denen, die beten wollen, erlaubt, UNTER DEN AUGEN unserer Götter Schreine zu errichten."
sie sah zu Torukgar und ihrem Bruder in Taldo. "Ich glaube, es ist eine sehr gute Idee, sie erstmal ein oder zwei Jahre bei uns zu haben. Zu sehen, wie sie beten. Was sie beten. Denn jedes Gebet von ihnen wird von unseren Göttern weitergereicht an die alten Götter Eridmeas und von diesen über die Grenze hinweg nach außen. Jede Antwort von Außen wird von den alten Göttern Eridmeas empfangen und weitergegeben an die unseren, die es wiederum weitergeben an den Altar dessen, der gebetet hat."
Wenn sie NOCH deutlicher machen musste, warum sie die Idee für schlau hielt, konnte sie auch gleich um Hirn für die Anwesenden beten.
"Ich denke, die Sache mit "SIE" wollen unbedingt einen 15 Stamm - nicht VIERZEHNTEN! - ist, glaube ich, als "anderer Leute Urteil" klar geworden. Dieses "sie sind alle ganz furchtbar und werden uns überrennen, denn sie werden zu hunderttausenden kommen... nun, vielleicht hören wir da noch irgendein logisches Argument für. Also bleibt ja nur der Vorwurf zu "du hast ihnen erlaubt, Schreine zu errichten" oder zu "du hast vor Untoten gekniet".
sie legte den Kopf schräg. Wartete ab.
"Wobei es schön ist, dass wenigstens irgendwer mitbekommen hat, dass ich dies getan habe."
Die Aussage wirkte ziemlich obskur, wenn man bedachte, dass diese Tatsache ihr anscheinend gerade vorgeworfen worden war.
RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne
in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 11.02.2026 20:59von Wieland • 1.215 Beiträge
"Wir wollen den neuen Stamm nicht mit aller Gewalt. Als neuer Stamm verpflichten wir uns, diese Insel so zu schützen und zu unterstützen wie wir unsere Heimat unterstützen. Dabei ist klar, dass die Regeln die jetzt für die Stämme gelten, auch für den neuen Stamm gelten werden. Und dass die Gründung des Stammes nur im Einverständnis mit den Aldermännern geschehen wird. Und 15. Stamm damit ganz klar ist, dass es ein neuer Stamm ist, und kein Wiederauferstehen des 14. Stammes.
Und die, die sich auf die Liste für diesen neuen Stamm eingetragen haben, sind Streiter die sich auch schon in die vorderste Front begeben haben um den FEIND zu besiegen.
Sie werden zu hunderttausenden kommen, noch ist es nicht so weit, das das passieren wird. Das Portal weckt Interesse bei verschiedenen Partein, aber noch ist seine Bedeutung und sein Potential zu ungewiss um einen großen Krieg deswegen zu starten."
Um Hirn zu beten ist nie verkehrt, aber auch das Gebet das mit der größten Sicherheit nicht erhört wird.
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in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 12.02.2026 23:32von elfjur • 1.026 Beiträge
Schreiner hörte konzentriert zu.
"Nun es scheint ja schon einiges im Gange sein.
Das ihr euch uns mit dem 15. Stamm -es ist klug, ihn so zu bezeichnen- verpflichten wollt als Gleichberechtigte an unserer Seite zu kämpfen, ehrt euch. Aber es bedeutet weit mehr für jeden Einzelnen und es sichert Einfuss. Zwar nur mit einer Stimme im Rat, aber immerhin.
Die Idee, Schreine unter den Augen unserer Götter zu errichten, ist ebenfalls eine. Aber es ist mir zu viel Tod. Wir haben Mora, wir haben die Shuru. Eschgal und Tamuz haben alte Rechte. Ich glaube übrigens nicht, dass ein Heiliger der Tamuz Mora ist Mittler braucht, um mit seiner Göttin zu sprechen. Dazu haben wir noch zwei weitere Schreine von Toten Gottheiten in unserem Tempel. Das macht sechs mal Tod. Ich habe versucht, heraus zu finden, an was denn die anderen Fremden so alles glauben. Es ist mir nicht gelungen. Ich zweifle nicht an unseren Göttern. Aber ich zweifle an der Idee, dass die Macht anderer Götter an unseren Grenzen endet. Die Macht eines Gottes ist privat Definition grenzenlos.
Merabi, ich habe dich sofort anerkannt, als Taldo dich in seinen Dienst genommen hat. Ich respektiere dich und du weißt, dass ich mich immer mit dir ausgetauscht habe, wenn es um Fragen unseres Glaubens ging. Wir waren immer ehrlich zueinander. Deshalb bitte ich dich, dich selbst anhand folgender Frage zu prüfen und das fällt mir nicht leicht zu dir zu stellen. Kann es sein, dass du der Faszination des Fremden für uns neuen und der Erkenntnisse, dass wir nicht allein sind, dass die alten Götter nicht gestorben sind, das ist da draußen noch viele andere Götter gibt so sehr erlegen bist, dass du den Blick auf dein eigenes Volk verloren hast?
Ich verstehe das. Es ist ein leibhaftiger Patorpriester hier. Ich möchte mich am liebsten mit dem Mann für eine Woche einschließen, weil ich so viele Fragen habe über das was da draußen passiert ist während wir abgeschieden gelebt haben. Ich habe seinen Schrein gesehen. Ich hätte mich am liebsten vor diese Truhe gesetzt und nur noch gelesen. Aber ich fasse den Schrein in einer anderen Gottheit nicht an, ohne die Priester gefragt zu haben. in diesem Durcheinander bin ich nicht einmal dazu gekommen ihn zu fragen.
Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass ich zu mehr Vorsicht im Umgang mit Fremden rate. Es gibt etliche, den wir sicher vertrauen können. Aber es gibt auch welche denen wir aus verschiedensten Gründen nicht trauen können.
Und ich glaube auch noch nicht, dass das Thema Königreich ausgestanden ist. Ich werde mich heute Botschafter gerne unterhalten, wenn du noch da ist und ich werde mich mit dem Parthorpriester unterhalten. Ich bin auch dankbar, für alles was ihr mir hier am Tisch erzählen könnt. Dann werde ich mir einer Meinung bilden. Das wird länger dauern als die 48 Stunden, die ich in den Raum geworfen habe.
Aber wenn ich versucht habe meine Fragen hier zu beantworten, weil hier die Antworten liegen, die verfügbar sind, behalte ich mir immer noch vor, den Aldermännern meine Meinung mitzuteilen und es liegt mir fern, Angst und Panik zu verbreiten, wie du es mir unterstellst Merabi.
RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne
in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 13.02.2026 10:52von Britta • 12.287 Beiträge
Merhabi legte den Kopf schräg. uff. nein, es war nichts verstanden worden, aber gut, DAS würde sie nicht thematisieren. Wie offen sollte sie noch klar machen, dass sie eine Überprüfung der "neuen" Götter wollte?
"Nun... ich glaube auch nicht, dass der Heilige der Tammuz eine Vermittlung durch Mora braucht. Aber der ist ja auch nicht das Problem, oder?"
sie seufzte. Dachte nach. Fasziniert? ne, eher... gehetzt?
"Bruder.. ich glaube, ich bin vieles durch die Veränderungen und die Fremden. Aber zu sagen, ich sei von ihnen fasziniert ist eine noch größere Fehleinschätzung als zu sagen, ALLE sind ganz schrecklich." sie schüttelte den Kopf.
"Bruder... ICH befinde mich gerade in der Wüste, wenn diese einen anfängt zu narren. Illusionen erzeugt. Einen zu töten versucht. Ich kenne die Regeln und die incarnoi nicht. Kenne weder die Monster, noch den Treibsand, noch weiß ich, wer Person, wer Geist, wer Incarnoi, wer Monster ist. Jeder meiner Schritte kann TOD bedeuten. Jeder, dem ich begegne, kann alles sein: zwischen Bruder und heilendem Helfer bis hin zu etwas, das meinen Körper in STücke reißt oder meinen Geist zerstört. sie starrte ihn an.
"Die Macht JEDES Gottes ist begrenzt! Es gibt keine grenzenlose Macht. Dies lernen wir in den ersten STunden unserer Priesterschaft. Sie sind weder allwissend noch allsehend noch allmächtig. Aber hier, auf unserer Insel, verehren wir seit 1000 Jahren unsere jungen, neuen Götter als eine Incarnierung der 7 Aspekte des Seins. Selbst die alten Götter Eridmeas respektieren unsere Grenzen. Dessen bin ich mir absolut sicher. die Macht eines Gottes über einen der Seinen, der sich ihm gewidmet hat, mag grenzenlos sein. Aber ich bin mir sicher, NIEMAND von den auswärtigen Priestern ist mächtig genug, um in einem Duell gegen einen der unseren zu bestehen. Und ja Bruder - DUELL."
Ihre Augen blitzten leicht. "Denn während du dich um Politik, zahllose eingebildete Horden die uns überfallen und anderes sorgst, vergisst du das, was eigentlich Kern DEINER Berufung ist. DU solltest das Schild sein zwischen DEM FREMDEN, das jenseits des Begreifens ist und den Wesen im Fleisch. DAS ist die Aufgabe von uns Priestern. Wir sorgen dafür, dass der Kreislauf der Seelen funktioniert, das der Segen der Götter jeden erreicht, dass die Gebete erhört werden können, die Nöte aufgezeigt. Wir sind leere Gefäße für unseren Gott, damit ER wirken kann. Und egal wie sehr jemand von außen diesen Anspruch auch hat - seinem Gott oder was-auch-immer-er-dient wird wesentlich größere Probleme haben ihn hier zu erfüllen als du denkst. Unsere spirituellen Grenzen sind gesichert."
sie sah ihn an. Langsam wirkte er wieder vernünftiger. Ja, er hatte Angst. sein Selbstbewusstsein war zerstört, der nicht reale Gegner war übermächtig und verstellte den Blick auf den echten Gegner.
Sie sah ihn an.
"Wir haben eine Menge zu tun. Also: was hat dich dazu getrieben zu einer Zeit, wo wir ARBEIT haben, so nicht-im-Geiste-von-Taldo zu agieren? Geh in dich. Denke nach. DAS HIER ist gegen alles, was du all die Jahre gelebt hast!"
Beeinflussung oder Charakterfehler - sie hatte keinen Plan.
"Und übrigens wenn du dich über Schreine ärgerst: ich werde dafür sorgen, dass die Untoten hier einen Schrein für ihre lebendige Gottheit errichten - und dem, der sein ewiges Glück in Eschgal opferte um die Welt zu beschützen, ihrem Gemahl. Unter unseren Augen. Ich habe nur noch keine Ahnung, ob im Tempel - dann müssen wir umbauen - oder ob wir ihnen allen einen eigenen Raum geben in unserer Nähe. Dann könnten wir gleich sehen, ob sie sich vertragen. Oder wie ich es sonst mache. Aber ich will sehen und wissen, was sie tun."
RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne
in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 13.02.2026 17:25von Danjano5 • 37 Beiträge
„Ich glaube …“
Er wirkte nachdenklich.
„…dass, auch wenn die Schreine von Leuten gebaut wurden, die davon sprechen, dass der Tod ein Aspekt ihrer Gottheit ist, das nicht alles ist.“
Sein Blick blieb ruhig, beinahe suchend. Er hatte mit einem dieser Priester gesprochen, eine Weile sogar, und der Eindruck war geblieben.
„Und das was er sagte waren vor allem auf die Lebenden bezogen die nach dem Verlust von jemanden aus ihren Reihen geleitet werden sollten um nicht alleine zu sein mit ihrer Trauer. Er wirkte weniger wie jemand, der den Tod selbst verehrt, sondern mehr wie jemand, der sich kümmert. Auf seine weise“
Eine kurze Pause folgte.
„Und ich bin mir auch sicher, dass der andere Priester mehr ist als nur das, was er auf den ersten Blick zu sein scheint.“
Er sah zu den anderen, als wolle er prüfen, ob sie ihm folgen konnten.
„Wenn sie beten, sehen wir sie. Wenn sie wirken, hören wir sie. So werden sie auch uns sehen – wie ihr wirkt, wie wir glauben, wie wir beten. Und selbst wenn sie anderen dienen oder an anderes glauben, werden sie erkennen, dass sich manches gleicht. Ideen, Aspekte …“
Seine Stimme wurde nachdenklicher, aber fester.
„So werden beide Seiten lernen, einander zu verstehen. Sie werden sehen, was gleich ist und was anders. Und daraus wird etwas entstehen, das mehr ist als das, was jetzt ist.“
Er lehnte sich gegen die Mauer, das Gewicht ruhig verteilt, als ob der Gedanke selbst ihn trug.
„Ein Schild macht keinen Wall. Viele Schilde sind eine Wall stehen zusammen und teilen die Last – sei es im Geist oder im Körper. Sie mögen andere farben haben sie mögen verschieden sein “
Dabei stößt er sich von der Wand ab und stellt sich hinter Merhabi sie mochte in einer Wüste stehen die voller Gefahren war aber er würde ihr den Rücken decken seine Entscheidung war in diesem Fall getroffen und würde sich nicht verrücken lassen.
Die Priester hielten die Gemeinschaft zusammen und diejenigen die glaubten hielten ihnen der Rücken frei so das sie das tun konnten was nur sie tun konnten.
RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne
in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 13.02.2026 18:00von elfjur • 1.026 Beiträge
Schreiner fallen fast die Augen aus dem Kopf.
“Du willst WAS, Merabi? EINEN SCHREIN FÜR ZWEI GÖTTER DER UNTOTEN? Und das hast DU ALLEIN entschieden? Ohne wenigstens mit den anwesenden Priestern der Siebenheit gesprochen zu haben? Mit mir hast Du nicht gesprochen. Wer glaubst Du bist Du? Deine Anmaßung, Dich unter Berufung auf Deinen Status als Hohepriesterin, den ich nicht bestreite, zum Vorgesetzten aller Taldo-Priester zu machen, ist schon strittig. Ich habe das jetzt erstmal hingenommen, weil wir wirklich besseres zu tun haben. Aber selbst, wenn ich mich Deiner Interpretation anschließen würde, triffst Du hier einsame grundsätzliche Entscheidungen, dir Dir nicht zustehen! Über so etwas muß ein allgemeines Konzil aller 7 Götter entscheiden. Du wirfst mir vor Angst und Panik zu verbreiten und schaffst vollendete Tatsachen, die die Priesterschaft und damit die Gläubigen spalten! Du wirst mir wieder Angst unterstellen, wo ich warne und zur Vorsicht rate. Das wird Folgen haben. Für Dich aber vor allem für alle Gläubigen unseres Volkes.
Dann, Herr Wieland, haben wir Schreine für ACHT Totengottheiten gegenüber 15 Göttern des alten Pantheons einschließlich Kaintor und Inesh, die im Königreich verfemt sind und deren Anhänger zum Teil verfolgt werden.
In einem hast Du Recht Merabi. Ich sollte mich wirklich um Dinge kümmern, für die ich kompetent bin. Unsere Religion und unseren Glauben. Es zeigt sich immer mehr, dass es Zeit ist Deinem Allmachtsanspruch entgegen zu treten. Was das angeht habe ich tatsächlich meinen Focus verloren. Es tut mir unendlich weh, aber Du hast jetzt in mir einen erbitterten Gegner.
RE: nach dem RnA 2 - Thread 1 - in der Taverne
in Die Insel der Hoffnung - intime Gespräche 13.02.2026 18:35von Britta • 12.287 Beiträge
Sie legte den Kopf schief und sah ihn sehr, sehr seltsam an. Dann lächelte sie minimal. Die Stimme war sanft und leise.
"Bruder - du kannst nicht mein Gegner sein. Da du mein Bruder bist, bis du mein Bruder, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind. Wäre das nicht so, wärest du mein Feind. Und wir alle überleben nur, weil wir noch immer im Herzen tragen, was unsere Vorfahren uns lehrten über den Umgang mit FEINDEN."
sie ließ dies einen Augenblick sacken.
"Wir können miteinander sprechen so wie wir es immer tun. Denn im Dialog liegt Verstehen und im Verstehen wenn schon kein konsenz so doch ein Kompromiss. So lehrt und Taldo. Und hier an DIESER Stätte bin ICH das LETZTE Wort. Die oberste Autorität. Dies mag dir nicht gefallen, doch welchen Rang ein Priester einnimmt bestimmen nicht wir. Das tun SIE." ihre Geste war leicht und zeigte in Richtung des Tempels. "Wenn du also eine Beschwerde gegen meine Stellung einreichen willst, so wende dich an unseren Gott. Ich bin gespannt, was er dir antworten wird." Das Lächeln wurde nicht schärfer, doch die innere Ruhe stärker.
"ich bin nicht Allmächtig. Nur hier berechtigt. Ein großer Unterschied. So groß wie der Unterschied zwischen Verantwortung und Macht." sie sah ihn fast freundlich an. "Einige der Fremden mögen glauben, wir hätten keine Hierarchien. Weil wir versuchen alles in der Gemeinschaft nach Vernunft und Bedürfnis im Konsenz und in Einheit zu lösen. Aber wir haben Hierarchien. Die der Aldermänner - bestimmt durch die Stämme nach Wahl durch Befähigung. Die der Priester. Bestimmt durch die Götter selbst. Und wenn wir uns auf die ALTEN, die ERSTEN Gesetze beriefen, da Krieg ist, gäbe es noch die Autorität DES STRATEGEN. DES MAGIERS. DES KOMMANDEURS. Zumindest diese drei sind mir noch im Gedächtnis aus dem Buch des Krieges. Aber... niemand will in diese Zeiten zurück, nicht wahr?"
"Du hast keine Informationen. Doch urteilst du. Du scheinst im Gegensatz zu jedem hier nicht zu verstehen, warum ich tue, was ich tue. Aber das ist kein Problem. Ich denke, ich werde die Ersten der Diener hierhin bitten. Es wird sowieso Zeit. Dann werde ich mit Ihnen sprechen. Über mich. Das was ich tat. Über dich. Das was du tatest. Und du wirst sprechen. Und sie werden Gefäße ihrer Götter sein, damit deren Augen unsere Herzen wägen. Unsere Pläne. Dann werden SIE urteilen."
sie lächelte ihn fein an.
"Ich denke, das wäre doch auch in deinem Sinne, nicht wahr? natürlich noch mit Zeugenschaft. Noch vor der Frühlingsversammlung natürlich. Schließlich sollten die Aldermänner wissen, wessen Wort welches Gewicht hat."
sie lehnte sich zurück. "übrigens Inesh ist nicht verfehmt. Pathor hofft jede Nacht auf die Rückkehr seiner Tochter. Du hast wenig Wissen für so viel Meinung. Genausowenig wie Azel eine Gottheit der Untoten ist. Wie kommt es eigentlich, dass du ständig Dinge verurteilst von denen du überhaupt keine Ahnung hast? und wie konntest du in den letzten fünf Tagen so wenig... mitbekommen?"
Das Tattoo auf seiner Hand war echt. Aber es würde nicht schlecht sein, ihn vor die Versammlung der Priester zu bringen. Wenn sie, Merhabi, nicht rausfand, was hier nicht stimmte - Cho und Daka würden es können.
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