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Es ist vollbracht
zum ersten Mal seit vielen Jahren bin ich am 1.1. zu Hause. Das ist großartig!
Vielen, vielen Dank für alle, die so unglaublich toll geholfen haben.
Wie war das Con?
ich habe keine Ahnung, aber ich glaube, es war gut. Die NSCs waren motiviert und sind auch bei Kälte und Glätter raus, die Kämpfe fair und der Umgang mit den Plots intensiv.
Dungeon - Check
Kollektor mit Waldlauf - Check
Kollektoranschluss gehobener Schwierigkeitsgrad mit der Frage "kann ich einem Opnavi Frühlingvorgaukeln?" - Check
vollkommen irres klicklaut - drei - D Rätsel lösen - Check
Cho-Jah Ei retten UND nach Iskarioth bringen, wobe ide magische REise durch die Pforte durch Astralmonster erwschwert wurde? AUCH Check
Sölnder ...wow. DAS hatten wir nicht erwartet. ABer euer gentlemen`s agreement war das coolste, was ich seit unglaublich langer Zeit erlebt habe
dann kamen die Untoten : und der bisher so freundliche Herr Tha, der das Leben Brians gerettet und mit den Söldner irgendwie fast freundlich umgegangen war, bekam einige Sekunden lang eine Härte, die den Raum genauso gefrieren ließ wie die Ankunft der Untoten. Höflich. sogar freundlich. Und absolut. Und die Untoten zogen ihr "Angebot" Dochas Nua zu schützen zurück. Höflich. Freundlich. Trotzdem hatte jeder mit Instinkt das Gefühl, dass hier eine Grenze gezogen worden war, die zu überschreiten einen Krieg völlig neuer Dimensionen auslösen würde.
und dann kam der Herr der Tollwut - und ihr habt uns in den Wahnsinn getrieben. Eine Gruppe baut stelen auf, die andere zerstört sie. Ein brüllt "tötet ihn" die andere versucht ihn zu retten. Anderthalb Tage ing der Irrsinn, dann, endlich, eine Rede auf einem Stuhl.
Und die Welt von Dochas Nua wurde verändert. Der Incarnoi der tollen Wut wurde zum gerechten Zorn, Teil der STämme.
es gab ein, zwei Wermutstropfen. Missverständnisse zwischen spielergruppen. falsche Kommunikation. Da kniet man vor einem Untoten als Taldopriester und keiner sieht es, es gibt eine Verhandlung mit diesen Wesen und keiner versucht zu lauschen. Tja - passiert. Aber schon doof, wenn von einer epischen? zumindest sehr, sehr seltsamen Szene nichts bleibt außer ein Schnupfen oder von den Verhandlungen niemand was mitkriegt.
Richtig ärgere ich mich darüber, nicht zu meiner Gerichtsverhandlung gekommen zu sein.
WIRKLICH ärgere ich mich über mich selbst, dass ich zu müde war, um aus Mortems Erwählung zum Heiligen was zu machen (die Geschichte des Charakters beginnt vor OT 20 Jahren mit seiner Erwählung bei uns, da hätten wir was drauß bauen können!)
Aber auch wenn diese beiden Gelegenheiten besonders ärgern, so gab es leider auch andere Stellen, wo man als SL einfach zu wenig Zeit / Aufmerksamkeit / Geistesschnelle besitzt. (sorry an Keldrahir)
Aber ich glaube, von diesen Dingen abgesehen, war es ein erstaunlich guter Con.
Mehr Einzelheiten später. ich gestehe, ich will nur noch eine Dusche und ein Bett.
DANKE an meine NSCs. Ihr ward super. Und ich hoffe, ihr wollt weiterhin Larps machen!!!
Macht es gut und ich hoffe, es ist jeder gut nach Hause gekommen.
ganz lieber Gruß
Britta
So, dann versuche ich mal alles zusammen zu bekommen. Wahrscheinlich werde ich trotzem Dinge vergessen.
Direkt zu Beginn, ein riesen Lob an alle, die diese tolle Con möglich gemacht haben. Ich hatte sehr viel Freude.
Juhe: wie immer gut. Schön dass sie renoviert haben, auch wenn man den Kampflärm jetzt nicht mehr so gut hört. ^^
Essen: bin ich zum Glück pflegeleicht und ich fand es wie immer lecker und es war genügend da.
Kämpfe: Bin ja nicht so die Kämpferin, aber was ich hatte war gut. Besonders schön fand ich den Kampf als die Tollwütigen uns unvorsichtigen Verserten im Wald hinterher kamen. Klasse gemacht, danke dafür.
Plots: es schien wie immer für alle genügend da zu sein. Der Dungeon war große Klasse und dass ich mich besonders über den Yersinias Raum gefreut habe hat glaub ich jeder mitbekommen. Auch sonst fand ich ihn klasse und schön gemacht, dass alle die wollen daran teilhaben können.
Etwas schade, dass der Baum der Seelen Plot etwas unter die Räder geraten ist, aber so ist das nunmal.
Schön fand ich auch das Spiel mit dem diplomatischen vermitteln zwischen Stämmen und Neuankömmlingen. Und kaum meint man, das läuft ganz gut, muss man ihnen erklären warum die Untoten keine Feinde sind. Esme hatte kurz einen Nervenzusammenbruch, ich fand es großartig. Im übrigen, bei mir ist die Nachricht, dass die Taldo Priesterin vor Kritos gekniet hat angekommen, auch wenn ich nicht in der Nähe war. Es haben also durchaus Leute mitbekommen. Zugegeben war ich mir sicher, dass ich die Ergebnisse der Verhandlungen bekommen würde, daher habe ich mir einen Lauschangriff gespart.
Alles um Blatnick. Von meiner Gewissenskrise was das Herz suchen angeht, übrigens ausgelöst von der guten Merhabi, bis zur Honig-ums-Maul-schmieren im Wald war für mich richtig gut. Eben weil es nicht leicht war. Und so viele Leute haben mitgeholfen, damit wir ihn rumbekommen. Ich weiß nicht wie viele Stunden an diesem Schmuck gebastelt wurde und das Lied getextet und glitzernde Sachen zusammen getragen. Aus meiner Sicht eine tolle Gemeinschaftsleistung.
Ebenso wie das Blitzsäubern im kalten Wind, weil man ein Seuchenartefakt natürlich nicht in eine Herberge trägt.
Die Unstimmigkeiten am Schluss waren hochemotional und Hut ab vor der SL wie ihr das gelöst habt. Esme ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis und mit allen mit denen ich gesprochen habe, mit denen ich unterschiedlicher Meinung war, sind zu dem Schluss gekommen, dass wir gemeinsam erreicht haben was wir alle erreichen wollten.
Das einzige was für mich nicht geklappt hat und das ist Jammern auf sehr hohem Niveau, ist dass das hinterher laufen hinter der Sigille des Sumpfstamms vergeblich war. Aber auch das passiert eben und ich hatte tolles Spiel mit allen NSCs vom Sumpfstamm, sie haben den Stamm für mich lebendig gemacht und damit von anderen Stämmen abgegrenzt. Danke dafür.
Leider kam ich nicht dazu mit dem Cho-Ja Klickrätsel zu spielen, aber trotzdem: wie cool ist das denn?!
Danke an alle, die bei meinem kleinen Privatplot mitgeholfen haben!
Die SL hatte immer ein offenes Ohr, ich danke euch für alles was ihr gemacht habt.
Und nochmal vielen Dank, dass ich den Lötkolben ausleihen durfte. Viermal musste ich Kabel wieder anlöten, nächstes Mal mache ich Dinge stabiler.
Ich freue mich aufs nächste Roots.
Ich mach gleich mal weiter :)
Über die Location und das Essen kann ich mich nicht beschweren. Ich hatte alles was ich gebraucht habe.
Also WENN ich pingelig sein soll, dann könnte ich sagen, dass ich allein den Geruch von Sauerkraut nicht ertrage, aber das tut nichts zur Sache xD.
Zur Con selbst:
1. Spielendeninteraktionen:
Egal ob SC oder NSC, ich bin total begeistert!
Jede einzelne Charakterinteraktion war mir ein Genuss und es war wirklich wundervoll so eine Vielzahl an Personen kennenzulernen!
Große, große Liebe dafür!!!
Ich bin jetzt das vierte Mal auf dem Roots gewesen und habe wirklich das Gefühl nicht nur daneben zu stehen, sondern wirklich ein Teil davon zu sein! Ihr alle macht das möglich.
Mein Char wurde als Person von allen Seiten mit Emotionen konfrontiert.
Konfliktspiel, Trost, Fragen, Probleme, Hilfe, Freundschaft, etc.
Es war eine wilde Achterbahnfahrt vom Feinsten!
Ich hoffe ich konnte euch angemessenes Spiel zurückgeben mit meinem Char. Ob im Wald oder in der Herberge, ich hab alles gegeben für euch und das war es wert!
Diesmal auch ohne gebrochene Knochen oder Krank werden! :P
(naja, fast. Jetzt sitze ich mit Erkältung daheim, aber das wars wert.)
2. NSCs:
Dieses Jahr war ich sehr angetan von allen NSC Charakteren. Egal welche Bösewichte, Handlanger, Haupt NSCs oder Moschende wir vor uns hatten, ihr habt euren Part wundervoll herübergebracht und ich habe es genossen.
Hier möchte ich besonders betonen wie toll ich es fand, dass einige Charaktere (meiner eingeschlossen) entführt wurden und wir zusammen die Idee hatten, dass die NSCs unsere Ausrüstung bei der nächsten Moscherei trugen.
Das ganze geschah auch mit dem Einverständnis von uns SCs, also kein Problem.
Was für ein tolles Spiel! Es hat so richtig viel IT Interaktion ermöglicht, im guten wie auch im schlechten, aber es hat meinen Char mit anderen vernetzt.
Hier mein einziger Kritikpunkt hierzu:
Die entführten SCs wurden zwar nicht alle, aber zu großen Teilen einfach gehen gelassen. Ich muss zugeben ich hätte mir gerne mehr Spiel hier gewünscht.
Evtl. hätte mein Charakter verhört werden können. Ich hätte auch gerne eine Rettungsaktion für unsere Charaktere gesehen. Oder evtl. hätte ein anderer Char unsere Ausrüstung an den Feinden erkennen können... Das ist bei meinem Char leider alles nicht passiert. Schien mir wie eine verpasste Chance für tolles Spiel.
Ich spreche nur für mich, aber ich hätte mich da auf mehr gefreut, wenn mein Char mal zur Abwechslung auch entführt wird.
3. Plot:
Das Plotangebot war wiedermal sehr Umfangreich und es gab reichlich zu tun.
Ich selber sehe meinen Char quasi immer bei Waldaktionen dabei und davon gab es nicht zu wenig.
Davon unabhängig habe ich im Verhältnis aber zum ersten mal das Gefühl gehabt auch echt Überfordert zu sein. Dazu mal kurz im Detail:
Ich war als Waldläufer & Alogrimonde Priester primär mit den Stelen und Blatnik beschäftigt.
Der Plot um das Cho-ja Ei und das Klickrätsel habe ich mitbekommen, aber um ehrlich zu sein, von der Dringlichkeit kam fast nichts bei mir an. Es wirkte bestenfalls wie ein „Nice to have“. Ebenso die Energiekollektoren welche wir im Wald fanden. Das Tor Funktionsfähig zu bekommen ist bestimmt toll, aber bislang gab es wenig überzeugende Argumente, dass man es braucht. Viel mehr wirkt das Tor wie eine einzige wachsende Gefahr. Daher ist mein Char da nicht so begeistert davon.
Der Dungeon ist nicht meine Baustelle. Dennoch habe ich da tollen Einsatz von den Spielenden gesehen und war froh für die Dungeoneers welche die Rätsel grandios gemeistert haben! Es war spannend zu beobachten/hören wie sie Stück für Stück weiter kamen.
Den Seelenbaum habe ich hier und da mitbekommen, aber auch nicht im Detail. Dazu kann ich also nichts sagen.
Die Söldner waren cool, aber vielleicht bin das nur ich, diese waren in den letzten zwei Tagen quasi nicht mehr präsent. Für eine verhältnismäßig große Bedrohung waren sie sehr zurückhaltend. Vielleicht war es ein Feind zu viel? Oder man hätte es mit den Wütenden kombinieren können?
Evtl. habe ich was verpasst, aber das Thema war so plötzlich unterm Tisch.
Die Blatnik Sache war wiedermal super und ich liebe unseren Froschkönig einfach XD. Sogar die kurze Debatte darum, ob Blatnik auch geköpft werden soll war spannend und ich bin Froh, dass die Alogrimonde Anhänger:innen das Gegenteil bewiesen haben ;)
Der Plot um den Inkarnoi und den Stelen, welche ihn halten können, war sehr kompliziert und ich habe wahrgenommen, dass es keine eindeutige Lösung zu geben schien.
Ich war sehr zufrieden, dass das reaktivieren der Stelen die Wütenden im Zaum hielt und die Totem-Tiere beruhigte. Dennoch etablierte sich damit keine klare Lösung.
Hier fühlte ich mich ziemlich überfordert. Ich vermute niemand kann wirklich was dafür. Es lag in der Natur der Sache.
Die wichtigen Schriften, welche erlaubten eine Lösung zu erarbeiten, waren nie in meiner Hand. Somit blieb mir fast nichts übrig als irgendwie neutral in die Sache rein zu laufen.
Für mich war es okay und tragbar, bis zum letzten Tag. Da war es schlichtweg anstrengend.
Es ist eine Sache Konfliktspiel und viel Emotionalität zu spielen. Es ist nochmal eine andere, wenn das Spiel am 31.12. bis Abends geht und man mit einem Auge auf die Uhr schaut, weil man schnell noch eine Plotlösung vor der Jahreswende durchbekommen will.
Ich gebe zu, damit war ich überfordert. Vermutlich war ich daher auch nicht länger sehr Charakterkonsequent und bin mit dem Strom geschwommen. „Für die Schicksalsschmiede“ war ein gutes Argument, aber auch irgendwie unbefriedigend wenn ich an die „Arbeit“ im Wald zurückdenke. Somit fand ich das Ende fast enttäuschend.
Erneut, ich kann dafür niemand eine Schuld zusprechen. Dafür hatte ich vermutlich zu wenig Einblick ins Geschehen. Ich habe das auch zum ersten Mal so erlebt.
Tatsächlich frage ich mich, was ich als Individuum hätte evtl. besser machen müssen? Vielleicht war dies auch tatsächlich ein Sonderfall...
4. Konfliktspiel:
Auch hier mal ganz großes Lob an alle.
Konfliktspiel kann wirklich anstrengend sein und leider auch mal ins OT rüber schwappen.
Ich habe auch die ein oder andere Träne gesehen, weil manche IT Dinge den Spielenden an die Substanz ging und einige ans Limit trieb. Ich habe aber auch gesehen, dass diese Charaktere immer wieder Zeit fanden ihre Unstimmigkeiten aus der Welt zu schaffen und manchmal sogar das Spiel pausiert wurde, oder Personen angesprochen wurden, ob sie denn **WIRKLICH WIRKLICH** in Ordnung sind.
So sollte es sein. Konflikt Spiel muss vorsichtig gehandhabt werden und für meinen Teil hab ich es von der besten Seite gesehen. Erneut, ich kann nur von mir sprechen.
5. SL:
Vielen lieben Dank für all eure Mühe!
Nicht ein einziges mal, kann ich behaupten unzufrieden mit euch gewesen zu sein. Selbst wenn es mal zu Missverständnissen kam habt ihr, unsere liebe und engagierte Orga, alles getan um uns zu helfen.
Meine Anfragen wurden wunderbar bearbeitet und ihr seit wie immer wunderbar auf unser Spiel eingegangen.
Und dass obwohl ihr wie so üblich sehr beschäftigt wart und kaum Zeit hattet.
1+ mit gute Nudel Stern!
TL;DR:
Es war sehr herausfordernd, aber auch ein grandioses Erlebnis.
Ich bin von allen Mitspielenden und der Orga begeistert und weiß warum ich das Roots zu einer Tradition für mich gemacht habe!
Vielen lieben Dank, dass ich ein Teil davon sein darf und ich freue mich schon aufs RnA 3!
Liebe Orga, liebe Spieler, liebe NSC,
ich danke für diesen Con, der mir nach dem Letzten ausnehmend gut gefallen hat.
Jugendherberge: Das Essen ist gut, das Buffet etwas den Preisrealitäten angepasst, was aber nachvollziehbar ist. Dafür ist das Essen über die gesamten Tage immer gut und ausreichend. Und nach einem wirklich mageren Jahr gab es auch endlich wieder heißes Duschwasser, offen gesagt, hat mich das letztes Jahr ernsthaft am ausgegebenen Geld zweifeln lassen. Wenn jetzt noch die Jahr für Jahr immer verstopfteren Duschköpfe getauscht werden, nähern wir uns einer äußerst soliden JuHe-Leistung.
Die Deko und die Aufbauten waren sehr gut, liebevoll und beeindruckend. Herzlichsten Dank für diese Mühen!!!!
NSCs: TOLL, TOLL, TOLL. Am meisten hat mich natürlich der Söldnerhauptmann/Untotenbote begeistert, weil am exponiertesten. Das soll in keiner Weise meine Begeisterung für alle anderen NSCs schmälern! Ich danke für die großen und kleinen Begegnungen und vor allem auch für die Schlachtsequenzen am 31.12. unten auf dem Parkplatz :)
Plot: Ab Tag 3 wurde es irgendwie wuselig und unklar, bis dahin kam ich noch gut mit. Warum nun ein Ei auch noch auftaucht, warum überhaupt irgendwas geläutert werden musste (es hat mal echt überhaupt niemanden interessiert...schade um die Mühe) usw. Und warum nun aus Tollwut, die bis eben noch eine Art ansteckende Erkrankung war, auf einmal ordinäre Wut werden kann, hat sich mir nicht erschlossen und auch beim retrospektiven Sinnieren wird es nicht klarer.
Hier würde ich mir, wie öfter, mehr Klarheit und Stringenz im Plot wünschen. Denn sonst tendiert man (zumindest ich) dazu, sich nicht länger oder gar in der Tiefe damit zu beschäftigen.
Die kleinen und mittelgroßen Sequenzen bis zu diesem Zeitpunkt waren hingegen gut und auch sehr schön dargestellt.
Ich vermisse den epischen Metaplot und hoffe, irgendwie wieder dahin zu kommen. Mich hat das in den letzten Jahren immer sehr motiviert (ja, auch frustriert), immer wieder daran weiter zu werkeln und die Richtung mit zu lenken.
Schicksalskarten: Ganz ehrlich, ich finde es Humbug, wenn genug Karten auf den Tisch gelegt werden, dem Plot oder dem Bösewicht oder einer Sache eine andere oder bestimmte Wendung zu geben. Das führt doch zu einem "Wünsch-dir-Was". Und so habe ich die Karten in den letzten Jahren auch nicht verstanden…
Liebe Orga, möchtet Ihr das denn wirklich?
Und liebe Mitspieler, möchten wir das?
Wenn ich genug Karten beisammen habe, bekommen wir dann das Plotbuch und generieren unser alternatives Ende? Ich würde das Ende lieber durch gute Ideen generiert sehen. Ich hoffe, dass diese Anwendung nicht fortgesetzt wird. Und wenn doch, wird das ein unschönes zweischneidiges Schwert im Sinne eines sehr seltsamen Wettbewerbes.
Mitspieler: Es ist jedes Mal wie Nachhausekommen, wenn ich all die bekannten und liebgewonnenen Menschen treffe. Das ist der Grund, warum ich seit vielen Jahren auf das Roots komme und jedes Mal freue ich mich aufs Neue auf Euch.
Und ja, es gab auch Konflikt. Der Konflikt liegt für mich in 2 Punkten:
1. Nicht jeder lässt jeden mitmachen. Schade und auch einfach nicht die Kernidee des Roots e.V..
2. Es gibt Spielkonzepte, die einfach nicht kompatibel sind, egal wie sehr ich mich verbiege und mühe. Dafür kann das Gegenüber nichts, ich aber auch nicht. Hier würde ich mir mehr reglementierendes Eingreifen der SL wünschen. Soweit ich es verstanden habe, bewegt sich die Roots-Welt irgendwo zwischen Herrn der Ringe-Fantasy und Hochmittelalter. Die meisten Charaktere sind irgendwie DS-kompatibel. Und man bemüht sich schon sehr, alles passend zu machen. Jedoch wird meine Schmerzgrenze erreicht, wenn ich das sehr eindeutige Gefühl gewinne, es wird mit zweierlei Maß gemessen. Dann kann ich auch anfangen, den Ritualkreis mal eben grob hinzuwerfen und klemme mir jeglichen hübschen Schnickschnack. Auch hier die Frage: Ist das gewollt?
Dungeon: Kann ich nichts dazu sagen, ich war nicht drin. Finde ich, wie fast jedes Jahr, sehr schade, aber ich habe inzwischen das Gefühl, erst mal vorsprechen zu müssen, von daher...Ich verstehe, wie es dazu kommt, aber Nadelöhre führen eben dazu, dass nur die Schnellsten, Besten oder eben die Ersten dabei sind.
Unterm Strich, mein Fazit: Bis 31.12. 16 Uhr ein sehr schöner Con, auf dem ich nicht alles verstanden habe, macht aber nichts. Ab dann irgendwie echt seltsam und auch nicht mehr nachvollziehbar. Ich bleibe daher bei dem 16 Uhr-Ende 😊
Liebe Grüße an Euch alle und Danke für das schöne Erlebnis,
Sandra
Für mich war der Con eines der schönsten Roots bisher.
Der Eierplot war ganz großes Kino. Lieben Dank an Sabrina für eine schöne Geschichte, tolle Rätsel und fantastische Props und natürlich für die Interaktion mit der Daka-Jah. Von der Klicksprache über die Perkussionssäule und den virtuellen Geist mit seinen Bildern bis zum Brettchenweben mit Astralfäden hat der Plot mich wirklich beeindruckt. Sehr schön war auch die Zusammenarbeit mit Jela, Leila, Arjida und Webmeister Darjin. (@ Darjin: Wenn du ein uraltes Programm für Scherbriefe kennen lernen möchtest, schreibe mir eine PN.)
Das Portal – ich sah es ja dieses Jahr das erste Mal - ist von seiner Gestaltung inklusive Elektronik bis zu seiner IT- Funktionsweise fantastisch, und ich freue mich sehr, dass wir mittels des Eierplots zu seiner Benutzung berechtigt waren. Ich durfte einen Cho-Jah aus Iskarioth sehen! Herzlichen Dank an Portalwächter Brüni für SL-Betreuung und das schöne Spiel; bitte entschuldige, dass ich am Abend des 31. nicht verstanden habe, wie durchgefroren du warst.
Und natürlich war es cool, dass die Verknüpfung von Portal und Eierplot zur Endschlacht führte. Als ich zu Hauerei aufrief, dachte ich natürlich, es handele sich nur um ein kleines Zwischenscharmützel; bitte entschuldigt, ich habe die Bedeutung der Sache unterschätzt. Dass ich am Ende, als klar war, wir schaffen es vielleicht nicht rechtzeitig, die Truppen erfolgreich noch mal zu einer letzten Bemühung anpeitschen konnte, schmeichelt natürlich meiner persönlichen Eitelkeit. Liebe Truppen, ihr wart großartig! (Und unsere Gegner waren natürlich genauso toll! Lieben Dank an alle NSC!)
Lieben Dank auch an Haus Orth für Diskussionen über Handel und der damit einhergehenden Moral. Keine Ahnung, ob Taraxas und Korbyns mahnende Worte irgendeine Auswirkung haben. Probieren mussten wir es. Danke für das schöne Spiel.
Ich hörte, der Dungeon war toll. Ich bin dann doch nicht dazu gekommen, hinein zu kriechen, aber eine Vorbesprechung hat mir gezeigt, wie viel Detailarbeit sowohl auf Seiten der SL als auch auf Seiten der SC darin steckten. Ihr habt es gerissen! Ohne euch, liebe Dungeon-Crew (wieder inklusive Jela und Leila), wäre das Ei nie nach Iskarioth gekommen.
Danke auch an Mortem. Für die Akten, wir können einander immer noch nicht ausstehen, aber bei vielem, was du da auf deinem Stuhl sagst, kann ich zustimmen. Nur nicht bezüglich des "Alles töten", siehe unten, aber es fand sich ja eine Lösung.
Die Plots um Incarnoi und Blatnik habe ich zunächst nur am Rande mitbekommen (ich war ja mit dem Ei beschäftigt) und war am Ende sehr zufrieden damit, dass die Lösung nicht war: Alle mächtigen Wesen, die nicht so wollen, wie wir das wollen, bringen wir halt um. Das ist nicht so mein Spiel, und die tatsächlich gefundenen Lösung gefielen mir viel besser. Ich bin sehr froh, vom epischen Metaplot weg zu sein (auch wenn mir der damals natürlich auch Spaß gemacht hat). Und lieben Dank noch mal für die Bitte, ein Lied für den Blatnik zu schreiben, auch wenn ich in der Ausführung absichtlich neue Niveau-Levels nach unten erkundet habe. Herzlichen Dank an Korbyn und Gwaew-Gedo fürs A-huuu...
Die Auflösung am Ende, dass der Incarnoi dann nur noch Wut war, mögen manche als Antiklimax oder gar als nicht ganz logisch empfunden haben, und einige haben sich gefragt, ob Schicksalskarten wirklich für so etwas benutzt werden dürfen. Verstehe ich. Für mich war die wahre Dramatik des Abends die, die sich unter den Spielern entwickelte. Da ich im Ritual zwischen allen Stühlen saß (Teilnehmende und Ritualgegnerin zugleich), bin ich einerseits erleichtert, dass es eine gütliche Lösung gab. Hut ab auch vor Leandra für eine Ritualleitung unter menschlich schwierigen Bedingungen - das hast du wirklich gut gemeistert.
Andererseits: Chapeau vor dem respektvollen Umgang der Kontrahenten untereinander. Die Geschichte des Incarnoi mag man so oder so sehen. Menschlich, unter den SC, fand ich es episch. Und daher: Lieben Dank an die SL, dass ihr die unorthodoxe Nutzung der Schicksalskarten zugelassen habt. All die Jahre habe ich mich gefragt, was ich mit einer Schicksalskarte anfangen soll. Als meine in den unorthodoxen Abstimmungsstapel ging, wusste ich es. Und ja, so ein Umschreiben des Plotbuchs darf nicht zur Gewohnheit werden. Aber mit oder ohne Schicksalskarten in der Zukunft, ich vertraue auf die SL, dass sie, wie auch in diesem Jahr, die richtige Lösung findet.
Der Con war wunderschön dekoriert, hatte tolle SC, tolle NSC, tolle SL, und das Essen war durchgehend gut. Wenn ich hier nicht in elaborierteres Jubeln ausbreche, dann liegt das daran, dass wir in dieser Hinsicht schon von den Vorjahren her verwöhnt sind. Ich freue mich aufs nächste Roots.
Zwar schon im Discord gepostet, aber ich glaube hier ist es besser aufgehoben; hatte ganz übersehen, dass es hier einen Feedbackthread gibt.
Ich war mit Aldram, dem Geistheiler und Bärenschamanen dort und das war mein drittes Roots; damals bin ich direkt mit dem Finale gegen den Fünften eingestiegen.
Die Con war für mich sehr herausfordernd aber auch sehr gut. Wo anfangs noch strukturiertes und systematisches Vorgehen wie die letzten Male möglich war, wurde das durch den Wutanfall durch das Totem beim gemeinsamen schamanisieren mit Ratte jäh über den Haufen geworfen, denn eigentlich kann das nicht passieren. Ist es aber halt doch, was letztlich zu einer Veränderung des Charakters führen wird, wie auch immer geartet. In jedem Fall hat sich daraus mehr Schamanenspiel ergeben, in einem Maße, was eigentlich garnicht so tiefgehend geplant war. Auch hat sich daraus ein deutlich emotionaleres Spiel ergeben, als für einen Charakter, der als Mentalmagier und Geistheiler eigentlich stets absolute Stoik an den Tag legt, üblich. Ich weiß noch nicht, was da letztendlich draus wird, das wird sich zeigen.
Ich hatte sehr schönes Spiel inner- und außerhalb des Plots, insbesondere mit Ratte, danke an den NSC, und den Kinetikern, allen voran Yddads und um deren interne Seifenoper, deren Zeuge ich sein durfte. Das Schamanenritual um den Schlangenschamanen war auch sehr schön; ich sehe, wir brauchen mehr Schamanenrituale. Ebenfalls gefiel mir die Zusammenarbeit mit Dudi ganz ausgesprochen gut.
Mir hat sehr gefallen, wie die SL den Spagat zwischen DragonSys in einem Maße, wo Zauber noch ausschließlich auf "Latein" aufgesagt werden, und nordischen Binderunen, die nicht durch Magie sondern Aberglauben funktionieren, geschafft hat. Ich fand großartig, wie die Groß- und Omnimagier mit der Aufgabe, im Ritualkreis einen "Raum" mit einer "Tür" nebst "Schwelle" zu schaffen gehadert haben. Und wie die wahrscheinlich komplizierteste und ungünstigste Option, die Wut einzudämmen, die einzige Option zu sein schien. Ich finde bemerkenswert, dass - soweit ich weiß - niemand diese Runen analysiert oder sich näher damit befasst hat, und es trotzdem funktionierte. Ich schätze, die SL hat das nicht mitbekommen oder war da tolerant. Das hätte voll hochgehen können.
Der Plot war eine spannende Fortsetzung nach der Vorstellungsrunde letztes Mal und ich habe das Gefühl, wir sind noch nicht über den Prolog dieser Kampagne hinaus. Eine neue und nicht einschätzbare Fraktion in Form des Söldnerkultes, ein passierbares Portal nach Iskarioth, bekannte Fraktionen, die sich auch für die Vorgänge dort interessieren. Dazu eine anscheinend bisher unbekannte Form manifestierter Emotionen. Wer weiß, wie sich das noch weiterentwickelt.
Dass der über die Stätte wachende Stamm Jahr für Jahr wechselt finde ich spannend und ich fand, dass die Eigenarten des Sumpfstammes klarer und deutlicher rüberkamen als bei dem Stamm letztes Mal, was voll und ganz den NSCs zu verdanken ist, die als Goblins und Tehiwei dem Stamm ein Gesicht gegeben haben. Ganz großartig! Ich bin gespannt, welcher Stamm nächstes Mal dran ist.
Auch die Sache mit dem neuen Stamm um den Aldermortem kann noch spannend werden. Das Jahr, in dem dieser Stamm dran ist, die Stätte zu hüten, kann ja heiter werden.
Man merkte am Ende deutlich, dass das Ende des Incarnoi-Plots forciert zu werden schien. Was ich nachvollziehen kann, das würde sonst nur zukünftigen Plots im Weg sein. Doch den Abschluss des Plots und das Endritual fand ich ... naja. Ich hatte mit mehr gerechnet. Mit einem Angriff durch versprengte Rotaugen vielleicht. Oder zumindest einem NSC, der die Wut verkörpert und eine Rede hält. Aber für das, was der Incarnoi zuvor war, für das, was er zuvor angerichtet hat, den Aufwand, der betrieben wurde, das hektisch zusammengestrickte Ritual als Wiederholung des vorherigen Versuchs, dafür war das nicht viel. Zu wenig, um es klarer auszudrücken. Ich habe von vielen mitbekommen, dass dieses jähe Ende für arge Enttäuschung und zahlreiche OT-Blasen gesorgt hat, in denen sich darüber gewundert wurde. Vom großen bösen Monster, das von Auserwählten, die sich todesmutig der alles verschlingenden Wut stellen, erschlagen werden muss, zu, naja, nicht viel.
Es ging bald das Gerücht um, es hätten sich zwei Dutzend Schicksalskarten gefunden, um die finale Austreibung der Wut so zu gestalten wie sie letztlich war, was den obigen Feedbacks nach der Wahrheit entspricht. Gerüchte machen Gerüchtesachen. Ich hätte meine dagegen eingesetzt, hätte ich davon gewusst.
Das Konfliktspiel war hart aber für mich persönlich war das, welches ich selber hatte, voll okay. Allerdings sehe ich, dass manche darauf nicht vorbereitet waren. Bevor ich das erste Mal auf dem Roots war, wurden wir ausdrücklich vorgewarnt bzw. darauf vorbereitet, wie die Dinge da laufen, deshalb lief das damals aus meiner Sicht relativ reibungslos. Ich kann mir vorstellen, dass es arg ist, so ganz neu und ahnungslos auf das Roots zu kommen und direkt mit den Strukturen, die sich über Jahre (oder Jahrzehnte?) gebildet haben, und einem Konfliktspiel, dass sich weniger zurücknimmt als auf anderen Cons, konfrontiert zu sein. Die Wut hat sicher ihren Teil beigetragen. Das fand ich eine sehr interessante Idee, auch in Anbetracht dessen, wie sich andere Incarnoi auf die Leute auswirken mögen.
Ein guter Teil des Konfliktspiels mag den teils völlig chaotischen Informationsflüssen und kursierenden Falschinformationen geschuldet sein, die finde ich aber per se spannender, als wenn immer alles wahr ist. Mit ausschließlich richtigen Informationen arbeiten, das wäre ja viel zu einfach. Und soweit ich das mitbekommen habe, ist vieles davon von den SC insgesamt selbst gemacht gewesen, nicht von der Orga gestreut.
Letztlich wünsche ich allen, die von ungewohnt starkem Konfliktspiel betroffen waren, dass es ihnen die Con nicht vermiest hat und nicht OT hängen geblieben ist.
Die Söldner waren spitze! Ich weiß nicht ob dieses Gentlemen's Agreement geplant war oder sich ergeben hat, aber wer auch immer die Idee hatte: das war großartig. Ich fand, dass es den Kämpfen eine ganz besondere Dynamik und zugleich Komik gegeben hat, die mir bisher selten untergekommen ist. Auch das sich gegenseitig entführen oder Ausrüstung klauen fand ich wirklich witzig und für die Leute, die ihr Zeug unten liegen lassen, wohl verdient. Das allein war ein Höhepunkt der Con.
Die Kämpfe waren dieses Mal für meinen Geschmack wesentlich besser als die letzten Male. Ich war nicht im Wald und habe nur die Kämpfe vorm Haus mitbekommen, die waren aber wesentlich spannender, auch durch eine bessere Nutzung des Geländes und Verlagerung eines Teils des Kampfgeschehens auf den Schotterplatz, weg von dieser unsäglichen Treppe die von hinten auf den Vorplatz führt. Ich hatte das Gefühl, dass viel weniger unsinnig rein gerannt wird, das war etwas, das ich die letzten Male insbesondere blöd fand. Generell kamen mir die Kämpfe sicherer vor als etwa beim letzten Mal und ich habe mehrmals beobachtet, dass Absprachen etwa durch Gesten getroffen wurden, bevor reingerannt wurde. Das finde ich sehr gut. Generell habe ich mich aber nur an ein paar Kämpfen beteiligt, Aldram ist per se kein Kämpfer und solange die Gefahr bestand, über das Totem von der Wut ergriffen zu werden, war kämpfen oder überhaupt Waffen tragen keine Option.
Die Räumlichkeiten waren wie bekannt, das Gebäude war ja intime das selbe wie letztes Mal. Ein wenig mehr Möglichkeiten, sich zu verteilen wären gut. Ich verstehe, dass die Zimmer im ersten Stock als Schlafräume wichtig sind, aber es gibt insgesamt wenig ruhige Orte. Zwar kann man sich ebenso gut intime aufs Zimmer begeben, dann ist man aber für alle anderen praktisch weg, habe ich das Gefühl. Ich weiß allerdings nicht, ob es dafür eine praktikable Lösung gibt. Die Nutzung der verfügbaren Räume fand ich gut und dadurch, dass der Shuru-Tempel nicht so stark als solcher genutzt wurde, blieb der oft als Möglichkeit, sich in Ruhe zusammen zu setzen. Durch die Akustik in der Taverne, ist ein ruhiges Gespräch dort oft schwer möglich, finde ich. Da kann die Orga aber nichts für, der Raum ist schalltechnisch einfach nicht gut umgesetzt. Sprechen mehrere Leute wird es schnell ohrenbetäubend laut aber sitzt man hinter der Säule, versteht man den Typ auf dem Stuhl nicht mehr.
Das Essen war voll okay und qualitativ wie gewohnt. Vielleicht wäre ein wenig mehr Abwechselung als so häufig was mit der rotbraunen Grundsauce nett. Ich fand mindergut, dass sämtliches Fleisch Schwein war. Von allen Fleischen ist Schwein das ungesündeste und es gibt diverse gute Gründe, warum Leute auch ohne Unverträglichkeit kein Schwein essen. Ich esse selbst so wenig Schwein wie machbar und würde Geflügel bevorzugen, wenn Rind nicht drin ist. Mir ist nicht entgangen, dass seitens der Küche auf Unverträglichkeiten teils keine Rücksicht genommen wurde, allerdings möchte ich mir nicht anmaßen, das als nicht betroffene Person zu bewerten. Und ich weiß allerdings nicht, wieviel Kontrolle die Orga über die Küche hat.
Die Taverne war mit der Theke in der Nische wesentlich besser aufgeteilt, fand ich. So war die Theke viel besser zu erreichen als gegenüber der Tür. Vielleicht beim nächsten Mal auf der rechten Seite der Nische, dann ist sie noch etwas besser erreichbar. Das der Heilertisch in der Ecke war fand ich unpraktisch, ebenso, dass Leute quasi in der Tür oder vor dem Abstelltisch geheilt wurden. Ich weiß nicht, ob es möglich wäre, eine andere Lösung für ein Lazarett zu finden.
Generell sehe ich in der Taverne ein massives Platzproblem. Es war beim Essen wieder und wieder nicht genug Platz für alle und das obwohl, soweit ich das überblicken konnte, die NSCs meist woanders gegessen haben. Für die, die ohne Tisch, im stehen oder auf dem Flur essen müssen, ist das letztlich immer Mist. Damit habe ich womöglich ein unliebsame Meinung aber ich für meinen Teil sehe die Sitzplätze an Tischen als einen eingrenzenden Faktor für die Teilnehmendenzahl.
Das Wetter entzieht sich zwar der Kontrolle der Orga, die hat aber gut darauf reagiert, soweit ich das überblicken konnte.
Die Schicksalskarten sollten womöglich einmal klar definiert und Grenzen bestimmt werden. Manche sagen, die gelten nur einzeln und man kann die nicht zusammenlegen um einen größeren Effekt zu erzielen, als wären sie ein Gegenstand um abzustimmen. Andere machen das trotzdem. Natürlich ist es ein Wink mit dem Zaun für die Orga, wenn ein Dutzend Leute OT ihre Schicksalskarten in den Topf werfen wollen, um etwas bestimmtes herbeizuführen. Ich glaube, es wäre gut einmal klarzustellen, ob die auch für Gruppenabgaben genutzt werden dürfen. Und wenn sie als Instrument dienen können, um ein bestimmtes Ende herbeizuführen, sollte auch die Gegenseite gehört werden.
Abschließend gebe ich diesem Roots 5/5 Sternen, denn zwar habe ich hier vieles angemerkt, aber das sind Anmerkungen, keine Bemängelungen. Nächstes Mal bin ich definitiv wieder dabei und gespannt, ob es eine erneute Veränderung für meinen Charakter bedeutet.
Ganz großes Danke an die Orga, die diese Con möglich gemacht hat!
PS: Was mir jetzt einfällt und ich auf Discord vergessen habe. Die SL schien diesmal besser zu greifen und reaktionsschneller als letztes Mal. Gut, anscheinend hat die Traumreisegruppe mehrere Stunden auf eine Antwort vom Herr der Träume gewartet, aber ob das IT oder OT war, entzieht sich meiner Kenntnis. Wie schnell und simpel auch unkonventionelle Konzepte und wilde Ideen angenommen wurden, das war toll!
Zuallererst: Danke! An alle, die da waren und die Con möglich gemacht haben. SC, NSC, SL, ihr wart alle toll; ich hatte sehr viel Spaß und wunderbares Spiel mit so vielen. Es war eines meiner schönsten Roots bisher.
Juhe: Vollkommen in Ordnung, wie immer. Und auch dieses Mal wieder mit wundervoll dekorierten und ausgestalteten Spielorten, dafür ganz viel Liebe!
Essen: Ebenfalls in Ordnung und wie jedes Jahr reichlich. Auch als jemand mit Lebensmittelunverträglichkeiten habe ich immer etwas gefunden, was ich problemlos essen konnte. Außerdem bin ich nach wie vor ein Fan der Tee & Kaffee-Flatrate der Taverne.
Kämpfe: Ich war nur einmal im Kampfgeschehen und das war zur Endschlacht. Als jemand mit OT wenig Kampferfahrung und Platz eher in der hinteren Reihe ist mir nichts Negatives aufgefallen. Ich fand die Aufteilung auf oberen und unteren Hof gut – das hat die Sache aufgelockert und man behielt gerade unten gut die Übersicht.
Plot: Ich war die meiste Zeit über so sehr mit dem Cho-Jah-Ei-Plot beschäftigt, dass ich den Rest nur am Rande mitbekommen habe. Aber dieser Plot war wirklich großartig! Herausfordernde Rätsel, interessante Mechaniken und Requisiten, thematisch spannend und mit einer schönen Geschichte. Ich glaube, die Klick-Sprache wird mich noch eine Weile verfolgen. Wenn ich mir meine Lieblingsaspekte heraussuchen müsste, dann wären das wohl das Klick-Artefakt und die Kommunikation mit dem Cho-Jah-Geist. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Sabrina für die Mühe und Liebe, die da hineingeflossen sind. Und natürlich an die Ei-Arbeitsgruppe, mit Taraxa, Leila, Ayjida, Darjin und alle anderen, die dabei waren und deren Namen mir gerade nicht mehr einfallen. Es war toll zu erleben, wie sich das, was ich lange für einen – sehr coolen – Nebenplot gehalten habe, bis hin zur Endschlacht entwickelt hat und wie im Verlauf immer mehr Leute dazugekommen sind.
Das Incarnoi-Finale: Persönlich kann ich mich nicht daran erinnern, dass sich die Schicksalsschmiede schon einmal derart uneins über eine so zentrale Entscheidung für oder gegen etwas waren. Und das auch noch so kurz vor Schluss! Aus meiner Sicht wohl einer der Gründe, warum sich die Sache dann so zugespitzt hat, wie sie es tat; es blieb einfach kein zeitlicher Spielraum mehr (das bitte nicht als Kritikpunkt verstehen, nur als Überlegung). Und dass man gern einen erzählerisch wie spielerischen Abschluss für den Plot haben möchte, kann ich total nachvollziehen, das geht uns wohl allen so. Daher mag die Variante mit den Schicksalskarten etwas unorthodox gewesen sein, ja, und bestimmt ist das nichts, was sich als Standardlösung eignet – aber es an dieser Stelle zuzulassen, fand ich eine gute Lösung der SL in dieser Situation. Zumindest hatte ich den Eindruck, dass sich dadurch beide Lager gehört fühlen und trotz gegensätzlicher Standpunkte zu einem gemeinsamen Ergebnis beitragen konnten. Für mich IT wie OT ein guter Kompromiss.
Dungeon: Es war das allererste Mal, dass ich es ins Dungeon geschafft habe, wenn auch erst am letzten Abend. Es hat eine Menge Spaß gemacht, sich durch die Gänge zu bewegen, mit einem Hammer zu angeln und Konstrukte, nun ja ... in die Luft zu jagen. Die Spieler-Truppe, die sich bereits an den Vortagen damit beschäftigt und dort die Koordination übernommenen hatte, war toll; es war kein Problem, auch so spät noch dazu zu stoßen. Die Mechanik mit den Tränken mochte ich ebenfalls sehr: Durch das knappe Zeitfenster im Dungeon und die erzwungene Pause zwischen zwei „Ausflügen“ traf sich dort oben eine bunte Mischung an Spielern und jeder bekam die Möglichkeit, reinzugehen. Ich hatte schönes Spiel mit Charakteren, welche ich IT sonst vielleicht nie angesprochen hätte und als wir am Ende des Tages tatsächlich mit Reise-Sigille und Energiespeicher nach Hause gegangen sind – ja, ich war IT wie OT sehr glücklich.
Alles in allem: Ich bin gespannt, wie es mit Dochas Nua weitergeht und was uns das nächste Roots bringt – und freue mich schon sehr darauf!
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