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RE: Marcians Höllenfahrt • Absender: , 13.07.2016 11:16

Marcian blickte den Goldenen leicht verwundert an, fast schon verwirrt.

"Weder noch und da dich diese Antwort nicht weiter bringt..."

Marcian lächelte den Goldenen an, es war ein schelmisches Lächeln. Scheinbar gefiel Marcian das Thema und das der Goldene die Götter Marcian´s so falsch interpretiert hatte.

"... werde ich etwas weiter ausholen müssen. So lernst du heute eine neue Art Götter kennen. Sie sind mal milde, mal schlecht gelaunt, mal wütend, mal mildtätig. Je nach ... hmmm ja man könnte sagen Tagesform. Sie haben natürlich Charakteristiken die Überwiegen, sind aber doch sehr "menschlich". Denn vor sehr sehr sehr langer Zeit waren sie selbst Menschen, haben die Magie und die Unsterblichkeit erlernt beziehungsweise erlangt. Wissen und Weisheit errungen, sich Gefilde erschlossen die Götter würdig sind und wurden schlussendlich selbst zu Göttern. Sie fingen an unter den Sterblichen zu wandeln, mit ihren Taten die Sterblichen zu beeinflussen ... im Guten und manchmal im Schlechten ... auch wenn ich es nicht gerne sage aber ich habe gelernt das Götter zumindest die meinen nicht perfekt sind ... früher habe ich das geglaubt, doch es war ein Irrtum ... SIE selbst hat einen solchen mir gegenüber eingestanden und ..."

Marcian stockte kurz zögerte er, schien zu überlegen, dann sprach er mit fester Stimme und Achtung vor seiner Göttin weiter.

"... sich entschuldigt. Ich war noch sehr jung und dachte ich hör nicht richtig. SIE entschuldigt sich bei MIR. Ich war überwältig, es war ein unbeschreibliches Gefühl zu erleben das ein solches Wesen, erhaben voll von Wissen und Weisheit ... dennoch fehlbar ... in der Lage war einem so unbedeutenden Diener gegenüber, der nicht den Hauch einer Chance hatte den Fehler den SIE begangen hatte zu bemerken, einen Fehler einzugestehen und um Verzeihung zu bitten. Zu bitten, stell es dir vor ... Ich hatte gerade eine Prüfung die SIE mir auferlegt hatte, natürlich ohne es groß kund zutun, bestanden ... bestanden ... anders als von IHR erwartet zugegeben und genau da lag für SIE das Problem ... aber bestanden ... und SIE erscheint vor mir und leistet Abbitte weil SIE durch die Art meines Bestehens IHRER Prüfung erkannt hat das SIE einen Fehler begangen hat. Was soll man das sagen? Ich war damals schon ein treuer Diener Gaia´s nicht bloß ein Gläubiger, auch IHR Anblick ... so wunderschön und erhaben er auch sein mag ... war für mich zu dieser Zeit nicht neu, aber das ... ich war überwältig ... meine Göttin bat mich um Vergebung ... es lag alleine an mir ... gewähren oder Groll ... ich hatte die Wahl ... es war keine weitere Prüfung, kein Test meines Glaubens oder meines Charakters ... nichts der gleichen ... nur das bitten um Vergebung von einem fühlenden Wesen an ein Anderes ... Da mir kein Schaden oder Leid wieder fahren ist, fiel es mir nicht schwer IHR zu vergeben. Doch ist SIE in meiner Achtung und Wertschätzung beträchtlich gestiegen. Ich erzähle dir diese kleine Geschichte damit du verstehst das die Wesen die in meiner Welt als Götter verehrt werden anders sind als die Wesen hier. Sie haben genau wie die Menschen, ihre guten und schlechten Seiten ... ihre Vorzüge und Schwächen ... ihre Wünsche und Träume ... ja sogar Ziele die sie erreichen wollen ... Dinge die sie erschaffen wollen, manche von ihnen sind große Künstler, begnadete Handwerker und große Gelehrte. Sie leben nicht fern der Menschen, sie sind für uns keine mystischen Gestalten weit weg irgendwo außerhalb des Seins, wir kennen sie ... wir können ihnen begegnen ... zu Lebzeiten meine ich ... sich mischen sich unters Volk wie man so sagt ... meist unerkannt um in Ruhe beobachten zu können, doch auch ganz offen ... an den Feiertagen zum Beispiel ... manche von ihnen, meist die Geselligeren nehmen an den Festen teil ... sie gelten immer als geladene Gäste und halten sich immer an das Gastrecht ... egal was sie sonst für Fehler haben oder wie grausam ihre Natur auch sein mag ... selbst wenn Cromm Cruach auf ein Fest kommen würde, was unwahrscheinlich ist da er nicht zur Geselligkeit neigt, wäre er ein formvollendeter Gast inklusive Gastgeschenk und er wäre willkommen. Das ist es das meine Götter von allen anderen Göttern unterscheidet die ich bisher kennen gelernt habe, sie sind irgendwie immer noch "welche von uns". Deshalb muss ich deine Frage unterm Strich und darauf läuft es hinaus mit Weder noch beantworten.


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