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RE: Veigh - und manche Fragen will man nicht beantwortet haben • Absender: , 23.07.2016 02:20

Marcian blickte Jonathan lange an.

"Ja du hast recht, wir also wir Gestaltwandler sind zu Logik fähig und haben im Gegensatz zu einfachen Tieren einen "erwachten" Verstand den wir aktiv nutzen können. Auch Empathie und Mitleid sogar Gnade sind uns nicht gänzlich fremd und doch unterscheiden sich diese Konzepte bei uns von denen der Menschen. Ich habe schon Entscheidungen treffen müssen die ein menschlicher Verstand unter keinen Umständen ertragen hätte können, einfach weil es nicht in eurer Natur liegt eben weil euch eure "reine" Menschlichkeit manches mal ein Hemmnis ist. Für jemanden der auch wie ein Tier denken kann ist manches erträglicher als für andere die dies nicht können. Auch ich bestimme nicht über etwas das mir nicht gehört, außer in aller höchster Not für das Sein an sich...was ich schon erleben musste. Aber das wirft eine Frage auf, zwar nur eine philosophische Frage aber eine Frage. Lass mich mal den Zyniker spielen: Wenn wir von der Prämisse aus gehen das wir nur über das bestimmen dürfen was uns auch gehört, dann haben wir überhaupt nicht das Recht zu bestimmen was mit der Seele in der Feder geschieht bis wir mit der Seele gesprochen haben was sie wirklich will. Denn so unwahrscheinlich es auch sein mag, besteht immerhin die entfernte Möglichkeit das diese Kind ganz genau wusste was passieren wird wenn es den Kragen anlegt. ... Lass mich ausreden!!! Nehmen wir für diese Hypothese mal an das man dem Kind folgendes erzählt hat als es noch einen freien Willen hatte: Also Kleines, deine Leben ist zur Zeit schlecht, du bist arm, du hast Hunger und dir geht es schlecht...dafür bist du frei und kannst tun was du willst. Wahrscheinlich besteht deine Freiheit darin zu entscheiden wo du verhungern wirst oder in welcher Gegend du als nächstes geschändet wirst und dann geht's ab zu Eschgal oder Tammuz je nachdem was du bisher angestellt hast um zu überleben. Aber wenn du jetzt diesen Kragen annimmst wirst du eine Sklavin, bist nicht mehr frei, kannst nicht mehr hin gehen wo du willst aber du wirst nicht mehr hungern, hast eine Aufgabe im Leben und Leute denen du etwas bedeutest und außer deinem Herren ist auch niemand mehr gemein zu dir und dein Herr auch nur wenn du ihm einen Grund gibst und das du nicht mehr frei bist wird dir egal sein weil wir dir den Wunsch nach Freiheit gleich auch noch nehmen, du weißt einfach nicht mehr das dir was fehlen wird. Und wenn du stirbst geht's nicht zu Eschgal oder Tammuz egal was du getan hast oder noch tun wirst, wir haben da was eigenes und da wirst du, das garantieren wir dir auf jeden fall, für immer glücklich und zufrieden sein, bis in alle Ewigkeit. Na was sagst du Kleines sind wir im Geschäft? Ist nur mal ein Gedankenspiel. Aber was wäre wenn es so gewesen ist? Haben wir dann das Recht zu sagen das Kind hatte kein Recht eine eigene Entscheidung zu treffen um sein Leben zu verbessern und sich aus der Not zu retten? Natürlich ist es abscheulich was der Chor mit den Seelen tut und mit den Lebenden erst recht. Aber du sagst wir dürfen nur über das entscheiden was uns gehört und auf der anderen Seite entscheidest du für diese Seele das sie so nicht Existieren darf ohne zu prüfen ob es nicht ihre frei Wahl war so existieren zu wollen. Ich finde wir sollten im Tempel der Eschgal den Bann unterdrücken der sie zum Dienst zwingt, mit ihr reden, ihr erklären worum es geht und sie fragen ob sie bereit ist uns beizustehen oder ob sie uns etwas erzählen kann falls sie uns nicht für längere Zeit bestehen will oder kann. Sagt sie nein erlösen wir sie, schließt sie sich uns aus freien Stücken und mit Segen der Eschgal an behalten wir sie bei uns denn dann ist es ihre Wahl gewesen und nicht deine oder meine. Sozusagen als Ass im Ärmel, wenn wir sonst keine Wahl mehr haben um an Informationen zu kommen. Wenn wir erkennen das wir ihre Hilfe doch nicht brauchen, können wir ihr danken und sie dann immer noch ins Reich der Eschgal ziehen lassen. Das finde ich entspricht dem Prinzip des freien Willens wie ich ihn verstehe. Aber ich finde wir können diese Gespräch auch laufend oder per Telepathie fliegend weiterführen. Sollen wir los? Ich will wissen was in der Stadt los ist."

Marcian sah Jonathan fragend an.


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